Die Nachbarn freuten sich über den Einsatz der freiwilligen Helfer und feierten die Installation dieser neuen Brücke spontan mit einer Flasche Sekt. Die Materialkosten wurden durch die Stadt Winterberg übernommen, die Abbau- und Aufbauarbeit leisteten ehrenamtliche Helfer der Dorfgemeinschaft Niedersfeld.
"Mieleken Brücke" ist die dritte Brücker ihrer Art, die der Meisterbetrieb Schlosserei Borgmann geschaffen hat. Dabei hat sich Ferdi Borgmann erneut kräftig ins Zeug gelegt, denn einen Teil des Aufwandes ließ sich der Schlossermeister nicht bezahlen. Einige Stunden gingen beispielsweise für den Anstrich der Brücke drauf, auch die besondere Gestaltung des Geländers kostete keinen Euro extra. Ebenso wurde auch der Aufbau der Brücke ehrenamtlich geleistet. "Die öffentliche Hand hat mit diesem Brückenbauwerk wieder einen großen Betrag einsparen können, weil fleißige Helfer und bereitwillige Handwerker mit angepackt haben", freut sich Ortsvorsteher Heinz Schmidt. Die Ersparnis liegt bei fast 50 % der üblicherweise anfallenden Kosten.

Auf dem Foto ist die neue Brücke, die über die Ruhr führt, zu erkennen, zudem die alte Brücke, die nach der Demontage in zwei Teile zerteilt wurde. Die alte Brücke musste wegen Mängeln gesperrt werden. In nur kurzer Zeit konnte durch das Engagement der Dorfgemeinschaft Niedersfeld und der Schlosserei Borgmann in guter Zusammenarbeit mit der Stadt Winterberg Ersatz beschafft werden.
Eine Besonderheit dieser Brücke stellt der Laufsteg dar. Die Gitterroste sind besonders engmaschig, damit z.B. gut gekleidete Damen mit Stöckelschuhen problemlos die Brücke betreten können. An alles wurde also gedacht, selbst an die Schützenfestgäste...





