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Der Hillebachsee wird 25 - zur Entstehung (Fotos im unteren Seitenbereich)
Quelle "Erinnerungsschrift über die Planung und den Bau der Erholungs-und Freizeitanlage Hillebachtal Winterberg-Niedersfeld; Zusammengestellt und verfasst von Adolf Borgmann" (August 1982)
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Allgemeines
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Die Planungen für den uns heute bekannten Hillebachsee begannen schon Anfang der 1970er Jahre. In dieser Zeit war die Gemeinde Niedersfeld noch politisch selbständig und verfügte daher auch über einen eigenen Gemeinderat.
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Dem Gemeinderat gehörten in der Zeit von 1969 bis 1974 an: Heinrich Cramer, Adolf Borgmann, Arnold Caspari, Franz-Josef Geilen, Josef Schmidt und Hans Vieweger für die CDU; Robert Koch (ab 1971 Dietmar Hafner), Werner Hankeln und Herbert Zimmermann für das Zentrum; Adolf Kräling, Ewald Kick, Karl-Heinz Isken für die FWG-KM und Werner Dietrich für die SPD. Bürgermeister war in dieser Zeit Adolf Borgmann, sein 1. Stellvertreter war Robert Koch, ab 1971 Herbert Zimmermann, 2. Stellvertreter war Karl-Heinz Isken. Zudem gehörten dem Gemeinderat als Sachkundige Bürger in der Kulturkommission Pfarrer Hammer, ab 1971 Pastor Sternemann, Rektor Blüggel, Rektorin Hense und Brudermeister Josef Geilen an. Der Strukturförderungskommission gehörten Heinz Schleimer, Oberförster Koch, Dieter Cramer und Hubert Geilen (Brüggemanns) an.
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Seinerzeit boomten die örtlichen Gewerbe- und Industriebetriebe, jedoch schwächelte der Fremdenverkehr. Da kam es gut gelegen, dass Niedersfeld kurz vor der Anerkennung als Luftkurort stand. Es herrschte also so etwas wie Aufbruchstimmung. Der Verwaltungschef des Amtes Niedersfeld, Amtsdirektor Edwin Dohle, hatte sich das "Nordrhein-Westfalen-Programm 1975" zur Brust genommen. Es beinhaltete einige Förderszenarien, die Landesmittel in Aussicht stellten. Gemeinderat und der Strukturförderungsausschuss begannen also mit den Planungen und hatte angesichts vieler Ideen jede Menge zu tun.
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Folgende Maßnahmen wurden zunächst in Angriff genommen:
- Stauweiher "Hinterm Kreuzberg" im Hilletal
- Campingplatz
- Tretbeckenanlage
- Kinderspielplatz
- Rimbergturm
- Erholungsanlage "Eschenberg"
- Erholungseinrichtungen im Walde
- Friedhofsneugestaltung und Erweiterung der Friedhofskapelle
- Erweiterung der Dorfhalle
- und vieles mehr (Zitat: ...jeder Wunsch, der sich erfüllen ließ und Aussicht auf Durchführung hatte, bekam augenblicklich Junge...)
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Es herrschte seinerzeit eine wahre Euphorie, die Wettbewerbe "Unser Dorf soll schöner werden" brachten Niedersfeld in den Jahren 1971 und 1973 Silbermedaillen auf Kreis- und Landesebene. Die Mehrheit der Bürger packten tatkräftig an.
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Erste Planungen zur Erholungs- und Freizeitanlage Hillebachsee"
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Im Jahr 1970 wurden durch die Gemeinde Niedersfeld einige Grundstücke, auf denen der heutige See ist, erworben bzw. gegen andere Grundstücke eingetauscht. Im September 1970 wurde die Notwendigkeit einer Gesamtplanung gesehen, worauf ein Gesamtplan durch Gartenarchitekt Benesch erstellt wurde. Dieses war unter anderem für eine Zuweisung von Landesmitteln notwendig.
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| Amtsdirektor Dohle ist es gelungen, das Amt Niedersfeld an den Erholungsschwerpunkt Winterberg anzubinden, worauf die interministerielle Kommission am 23.11.1971 feststellt, dass die Erholungsanlage als förderwürdig anerkannt wird. |
Im Dezember 1972 werden im Speisesaal der Dorfhalle Grundstücksverträge geschlossen, die insgesamt Flächen von gut 14 ha für 347.830 DM beinhalten. Etwa ein Jahr später werden die Kosten für die Erstellung des Sees mit 7.3 Mio DM beziffert, davon hatte die Gemeinde 1.265.000 DM selbst zu erbringen. Angesichts dieser Kosten werden die Wünsche für das Drumherum um den See etwas eingeschränkt, da die Größe der Wasserfläche einvernehmlich bestehen bleiben soll.
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Im Frühjahr 1974 werden einige Schlauchkernbohrungen notwendig, zudem wird ein Auftrag an die TH in Berlin erteilt, wonach ein Modellversuch für die Hochwasserentlastungsanlage erstellt werden soll.
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Im Dezember 1974 werden weitere 2,8 ha für 177070,90 DM erworben. Die letzte Ratssitzung des Gemeinderates der Gemeinde Niedersfeld fand am 31.12.1974 statt. In dieser Sitzung wurde ein Ingenieursvertrag verabschiedet, Aufträge vergeben und letzte Beschlüsse gefasst. Zu einem weiteren Treffen des ehemaligen Rates trafen sich die Herren in Berlin, um das Modell der Hochwasserentlastungsanlage an der TU Berlin zu besichtigen.
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Am 2. August 1975 setzen Bürgermeister Schorbus, Stadtdirektor Dohle und Ortsvorsteher Borgmann den ersten Spatenstich. Im Mai 1976 kommen einige Vertreter des Innenministeriums. Zuvor hatte sich sowohl der alte Gemeinderat wie auch der neue Stadtrat geweigert, die Parkplatzflächen zu verlegen (Forderung des Ministeriums). Die Ministeriumsvertreter stellten zwar weitere Landeszuschüsse in Aussicht, machten dieses aber von der Verlegung der Parkflächen abhängig. Erneut stellte sich der Rat gegen die Vorstellungen des Ministeriums und blieb zunächst beharrlich. Letztlich musste der Bebauungsplan, der die Erholungsanlage und weitere Gebiete (u.a. Tennisplatz, Parkplatzanlagen) überarbeitet und geändert werden. Viele Sitzungen waren hierfür notwendig, in denen eine kontroverse Diskussion geführt worden war.
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