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Schützenbruderschaft St. Hubertus


Aktuelle Informationen


Schützen investieren weiter in ihre Halle

Weiße Hosen haben ausgedient

 

103 Schützenbrüder begrüßte Brudermeister Heiner Schleimer anlässlich der Jahreshauptversammlung in der Schützenhalle. Ein besonderer Gruß galt dem amtierenden Schützenkönig Dirk Harbecke. Der Rückblick auf das Geschäftsjahr beinhaltete satte 100 Termine, die der Vorstand wahrzunehmen hatte. „Von der Teilnahme an Festen über die Organisation eigener Veranstaltung bis hin zu den Arbeitseinsätzen für die Schützenhalle sind wir also pro Woche mindestens zweimal unterwegs“, führte der Brudermeister an. Kassierer Elmar Singelnstein trug einen beachtlichen Kassenbericht vor, der für das Jahr 2009 positiv schloss. Fast 150.000 Euro setzte der Verein um. Etwa 35.000 Euro wird die Bruderschaft in die Modernisierung der Küche und der „Guten Stube“ des Dorfes, den Speisesaal, investieren. Weitere 4.000 Euro fließen in die automatische Zählerstandserfassung für Strom und Gas. Für die 30 Mitglieder, die für ihre 25jährige Vereinstreue geehrt wurden, sprach Walter Häger aus Münster seinen Dank für einen aktiven und engagierten Verein aus. „Ich fühle mich auch als Auswärtiger immer Wohl bei den Schützen“, so Häger. Die Versammlung beschloss zudem, dass die weißen Hosen im Festzug ausgedient haben. Künftig gilt auch für die Jungschützenabteilung die Anzugsordnung mit schwarzer Hose. Neben den nun zu erwartenden Arbeitseinsätzen sind die Niedersfelder Schützen derzeit auch mit der Vorbereitung des Kreisschützenfestes im September 2011 gefordert. „Wir haben bisher viel erreicht und haben auch noch jede Menge vor“, so Brudermeister Schleimer. Angesichts der guten Truppe im Vorstand und der Unterstützung zahlreicher Schützenbrüder sei der Verein aber bestens aufgestellt.
Schützenbruderschaft Niedersfeld

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Schützen beraten über Katastrophenfonds
Spontane Haiti-Spende wurde initiiert

Aus Anlass der Erdbebenkatastrophe auf Haiti hat der Präses der St. Hubertus Schützenbruderschaft Niedersfeld, Pastor Frank Unterhalt, die Schützenversammlung genutzt, um die Idee eines Katastrophenfonds vorzubringen. „Die Schützen haben sich die Nächstenhilfe nicht nur in die Satzung geschrieben, sondern begründen ihr Handeln auf den christlichen Werten“, so der Präses. Es stünde den Schützen gut zu Gesicht, ihre soziale Verantwortung wahrzunehmen und einen Katastrophenfonds anzustoßen, der immer dann zum Einsatz kommen könne, wenn Not und Elend, sei es global oder lokal, es notwendig mache. Ortsvorsteher Heinz Schmidt führte verschiedene Notsituationen auf, wie der Verlust von Hab und Gut durch ein Feuer. „In solchen Situationen könnten wir mit einem solchen Fond sehr schnell und direkt helfen“, so Schmidt.

Die über 100 anwesenden Schützenbrüder unterstützten die Idee, meldeten aber auch ihre Bedenken hinsichtlich der praktischen Umsetzung eines solchen Fonds an. Die Vorschläge aus der Versammlung wird nun eine Arbeitsgruppe um Ortsvorsteher Schmidt aufgreifen, um die Einrichtung eines Katastrophenfonds zu verwirklichen.

Die Schützenbrüder übernahmen bereits am Versammlungsabend ihre soziale Verantwortung ernst und spendeten für Haiti. Brudermeister Heiner Schleimer sagte einen Betrag von einem Euro pro Mitglied zu, die anwesenden Schützen spendeten zusätzlich für die Opfer des Erdbebens. So kam an diesem Abend rund 1.100 Euro zusammen.