Hillebachsee
Hillebachsee

Hillebachsee

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Am Sonntag, 6. August ist das große Seefest am Hillesee. Kulinarisches aus der Sauerländer Küche, sportliches auf dem Wasser und unterhaltsames zu Lande erwartet die Besucher an der höchsten Talsperre Nordrhein-Westfalens.

Festbeginn um 9:30 Uhr mit einem katholischen Feldgottesdienst

anschließend lädt die dorfgemeinschaft niedersfeld mit ihren Vereinen zum gemeinsamen feiern ein.

 

 
 

Sportlich erholsam geht es am Hillebachsee zu. Eine Runde spazieren gehen oder selbst mal auf die Wasserski steigen? Der Hillebachsee ist als Erholungs- und Freizeitgebiet die richtige Adresse. Herzlich willkommen an der höchstgelegenen Talsperre nordwestdeutschlands.

 
 
 

Wenn ich den See seh, brauch ich kein meer mehr

 
 
  • Barrierearm
    Der rund 1,6 km lange Rundweg um den Hillebachsee ist asphaltiert und für Kinderwagen, Rollstühle, Gehhilfen, Skater oder Bobbycars gut geeignet. Es gibt mehrere barrierefreie Zuwege vom Parkplatz aus.

  • Beleuchtung
    Der Rundweg um den Hillebachsee ist früh morgens und bis spät abends durch Straßenlampen beleuchtet.

  • Freizeit, Entspannung
    Sportlich, gemütlich, aktiv. Entscheiden Sie selbst, ob sie eine Runde Fußball oder Beachvolleyball spielen, am Badestrand relaxen, ein paar Bahnen schwimmen oder um den See laufen, joggen, walken. Minigolf, Wasserski, Angeln und einfach nur auf Beobachtungstour gehen, ist natürlich auch möglich.

  • Parken, Anfahrt
    Sie erreichen den Hillebachsee unter der Anschrift: Grönebacher Straße 100.
    In der Ortsmitte biegen Sie von der B480 auf die L872 in Richtung Medebach ab. Nach wenigen hundert Metern liegt der Hillebachsee auf der Höhe am Ortsausgang rechts. Parkplätze sind direkt am See vorhanden, es wird eine Parkgebühr erhoben.
Neues 2017
Wake and Water
Meilenstein 2014
Bau und Technik
techn. Daten
Wassertemperatur
Tauchen
Attraktivierungskonzept (Ausschnitt) für den Hillesee

Niedersfelder Dorfgemeinschaft sieht sich weiter im Aufwind

Hillesee steht 2017 im Mittelpunkt vieler Aktivitäten

Ortsvorsteher Heinz Schmidt freute sich, zur Jahreshauptversammlung der Dorfgemeinschaft Niedersfeld e.V. zahlreiche Vereinsvertreter und Mitglieder im Dorfgemeinschaftshaus zu begrüßen. In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr berichtete er über eine Fülle von Terminen, die er als Ortsvorsteher und als Dorfgemeinschaftsvorsitzender wahrgenommen hat. Auch viele durchgeführte Projekte, Maßnahmen und Aktionen konnte er gemeinsam mit Mitstreitern umsetzen.

Nicht wenige Termine betrafen dabei das freiwillige Engagement als Vertreter der Lokalen Aktionsgruppe der LEADER-Region Hochsauerland. Gemeinsam mit der Verkehrsvereinsvorsitzenden Vera Altenbeck gehört Heinz Schmidt zu den Mitgliedern dieses Beratungs- und Entscheidungsgremiums. LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union zur Förderung der ländlichen Entwicklung.

Mit Hilfe von LEADER-Fördermitteln wurde in der Vergangenheit bereits die Grundlage für das heute unter dem Namen „Der Goldene Pfad“ bekannte Projekt „Landschaftstherapie auf der Niedersfelder Hochheide“ gelegt. Zudem erfolgte im Jahr 2014 der Ausbau der Badebucht mit der Neuanlage eines Badestrandes am Hillesee ebenfalls mit Fördermitteln aus dem LEADER-Programm. Innerhalb der Dorfgemeinschaft hatten sich im vergangenen Jahr einige Bürger in Arbeitskreisen zusammengesetzt, um an der weiteren Entwicklung des Angebotes am Hillesee zu arbeiten.

In Folge dessen hatte die Stadt Winterberg gemeinsam mit der Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH und den Niedersfelder Akteuren einen Antrag auf Förderung der „weiteren Umgestaltung des Hillebachsees zu einem generationenübergreifenden inklusiven Angebot für die Bürgerinnen und Bürger der Region“ auf den Weg gebracht.

Ortsvorsteher Schmidt konnte den Anwesenden über positive Signale zum weiteren Fortgang berichten. Konkret sieht die weitere Entwicklung der Erholungs- und Freizeitanlage Hillesee die Installation von Outdoor-Fitnessangeboten, Informations- und Übersichtstafeln und einer Wasserspielanlage vor. Außerdem soll eine Multifunktionsfläche geschaffen werden, die für unterschiedliche Zwecke dienen soll. Beispielsweise könnte diese im Winter mit einer Eisfläche zum Schlittschuhlaufen versehen werden. Insgesamt sollen die Angebote generationsübergreifend nutzbar sein. Barrierefreiheit, Kinder- und Seniorengerechtigkeit und Nachhaltigkeit in Zusammenhang mit der Unterhaltung und Pflege der geplanten Maßnahmen sind daher Kernpunkte der Planungen. „Wenn alles gut läuft, können wir dieses Jahr mit der Umsetzung unserer gemeinsam erarbeiteten Pläne beginnen“, so die Prognose des Ortsvorstehers.

Ins Konzept passten da auch die weiteren Planungen von Wolfgang Senge, Betreiber der Wakeboard- und Wasserskianlage am Hillesee. Er berichtete davon, dass er in Kürze den Gastronomiebereich erweitern möchte und zudem weiter an dem Bau einer Sprungschanzenanlage arbeitet. In der diesjährigen Saison, die am Karsamstag beginnen wird, seien vor allem Thementage für Einheimische geplant. Dabei sollen u.a. Sonderangebote auf das Wasserskifahren und Wakeboarden neugierig machen.

Konkrete Pläne werden zurzeit für das am ersten August-Sonntag anstehende Seefest erarbeitet. Angebote für junge Familien, insbesondere Kinder, sollen genauso auf dem Veranstaltungsplan stehen, wie das gewohnte und etablierte Drumherum. In diesem Jahr ist das Niedersfelder Seefest Teil des durch die Winterberg Touristik initiierten „Dorfsommer in der Ferienwelt Winterberg“. Das - wiederum ehrenamtlich arbeitende – Organisationsteam der Dorfgemeinschaft hat dazu seine Arbeit aufgenommen und steht Ideen und Anregungen offen gegenüber.

Niedersfeld im Juli 2014

Diesmal sollte es was ganz besonderes werden. Diesmal hatte das Team der Dorfgemeinschaft um Ortsvorsteher Heinz Schmidt alles im Griff und auch Mariann Senge meldete für die neue Wasserskianlage die punktgenaue Fertigstellung. Zum großen Seefest kamen mehrere hundert Menschen aus der ganzen Region, um sich die Neuerungen am Hillebachsee anzusehen oder sie gleich auszuprobieren. Entsprechend fix war die frisch gekochte Kartoffelsuppe der Löschköche aus Niedersfeld am Sonntagmittag ausverkauft.

Wenn auch zu Beginn des zweitätigen Festes das Wetter zunächst etwas unbeständig war, so setzte sich die Sonne nicht zuletzt aufgrund des Wettersegens durch. Pfarrer Walter Junk eröffnete das Seefest in der Zeltkirche. Zum Gottesdienst kamen trotz unsicherer Wetterlage bereits viel mehr Gläubige, als die beiden Zelte sie fassen konnten. Nach der heiligen Messe segnete Pfarrer Junk die neue Badebucht und die neue Wassersportanlage und wünschte allen Nutzern, dass sie die Angebote unbeschadet und mit Freude nutzen mögen.

Wolfgang Senge und seine Tochter Mariann freuten sich riesig über den großen Zuspruch. „Wir haben hier bereits einige Jahre geplant und mussten manche Steine aus dem Weg schaffen, bis wir heute endlich die Wasserski- und Wakeboard-Anlage in Betrieb nehmen können“, sagte ein sehr zufriedener Wolfgang Senge. Der gebürtige Silbacher hielt seit 2011 an der Idee fest, diese Anlage am Hillebachsee zu bauen. Mehr als eine halbe Million Euro hat er investiert. Blaualgen, Bombensuche und „die üblichen behördlichen Genehmigungen“ haben ihn und sein Team nicht davon abgebracht, in Niedersfeld zu investieren. Besonderes „Ohren-Merk“ legten die Besucher auch auf die Geräuschkulisse der neuen Wassersportanlage, von deren Elektroantriebsmotor gar nichts zu hören war. Lediglich ein leises Klackern ist zu vernehmen, wenn die Zugseile der Wassersportler an einem der fünf Ausleger vorbeirauschen.

Zur Eröffnung beglückwünschte Bürgermeister Werner Eickler dem Initiator Wolfgang Senge und seiner Tochter Mariann, die künftig die Anlage am Hillebachsee betreiben wird: „Wir haben dieses Projekt seitens Rat und Verwaltung immer nach Kräften unterstützt und sind auch bei mancher Ablehnung standhaft geblieben“, so Eickler in seinem Grußwort. Die Stadt habe die Vor- und Nachteile bei ihrer Entscheidung sorgfältig abgewogen und sich letztlich für diese Art der See-Nutzung ausgesprochen.

Ortsvorsteher Heinz Schmidt zeigte sich erleichtert und betonte, dass der lange Weg bis zur Realisierung der Wassersportanlage immer auch mit örtlichem Rückenwind gegangen worden sei. „Der Hillebachsee war und ist mein persönliches Anliegen. Mit der Erneuerung des Rundweges, der Beleuchtung, Volleyballplatz, Badebucht und nun auch dieser Anlage sind wir einen großen Schritt nach vorn gegangen“, so sein Zwischenfazit. Er selbst hatte mit Unterstützung einiger Helfer, besonders der „rüstigen Rentner“ des Dorfes, immer wieder mit Hacke und Schüppe selbst angepackt.

Einige Sportbegeisterte wagten sich als erstes auf die Bretter, unter ihnen Niedersfelds Sportsvereinsvorsitzender Franz-Josef Steinrücken und die Ratsmitglieder Jörg Hampel und Frank Sunder. Ihr Fazit nach den ersten erfolgreichen Runden: „Das ist zwar recht anstrengend, aber ein tolles Gefühl, über das Wasser zu gleiten.“

An beiden Tagen war die Anlage gut belegt. Am Samstagabend gab es einen Fackellauf auf dem Wasser und am Sonntag führten die Profis einige Kunststücke vor. Nicht nur aufgrund des schönen Sommerwetters ist die Anlage auch nach der Eröffnung von vielen begeisterten Wassersportlern Ziel eines Ausflugs zum Hillebachsee.

Aber auch für diejenigen, die es etwas ruhiger angehen lassen möchten, bietet der Hillebachsee mit dem neuen Badestrand und einer großzügigen Liegewiese ein ideales Kleinod zum Abschalten, Erholen und Ausruhen. Ein gemütlicher Spaziergang rund um den See ist ebenso reizvoll, wie das Verweilen an der einen oder anderen Ecke, um sich die Wassersportler beim Wasserskifahren anzusehen.

Die Niedersfelder Jugend hat gemeinsam mit den „rüstigen Rentnern“ dafür gesorgt, dass auch der Beachvolleyballplatz wieder in neuem Glanz erstrahlt. Neuer Sand, ein neues Netz und eine neue Umzäunung machen Lust auf eine Runde Volleyball. Gleich nebenan ermöglicht der Bolzplatz weitere kurzweilige Beschäftigungen und der Spielplatz ist vor allem für die kleinsten Besucher eine schöne Freizeitbeschäftigung.

Bürgermeister Werner Eickler erinnerte bei der Eröffnung des neuen Badestrandes und der neu gestalteten Badebucht daran, dass diese zusammen mit dem Freibad in Siedlinghausen und den beiden Hallenbädern in Winterberg und Siedlinghausen ein attraktives Gesamtangebot darstelle. Gemeinsam mit der Leaderregion Hochsauerland habe man mit städtischen und Mitteln des Europäischen Sozialfonds dieses Projekt am Hillebachsee verwirklichen können. Zudem habe auch die DLRG Ortsgruppe mit der neuen Bootsgarage dazu gewonnen.

„Natürlich wollen wir uns jetzt nicht auf den Loorbeeren ausruhen“, versprach Ortsvorsteher Heinz Schmidt. Schließlich locke das attraktive Angebot am Hillebachsee viele Bürger, Besucher und Sportbegeisterte aus Nah und Fern nach Niedersfeld.

Nicht nur während des Seefestes lobten die vielen Besucher das abwechslungsreiche Gesamtangebot der Erholungs- und Freizeitanlage Hillebachsee Niedersfeld, die zu Beginn der 1980er Jahre fertig gestellt wurde. „Ich wusste bisher gar nicht, dass hier so ein tolles Fleckchen Erde ist“, hört man immer wieder am Hillebachsee. Die Entwicklung der Anlage sowie viele Informationen rund um den Hillebachsee kann man unter www.niedersfeld.info nachlesen.

Erste Planungen zur Erholungs- und Freizeitanlage Hillebachsee"
Im Jahr 1970 wurden durch die Gemeinde Niedersfeld einige Grundstücke, auf denen der heutige See ist, erworben bzw. gegen andere Grundstücke eingetauscht. Im September 1970 wurde die Notwendigkeit einer Gesamtplanung gesehen, worauf ein Gesamtplan durch Gartenarchitekt Benesch erstellt wurde. Dieses war unter anderem für eine Zuweisung von Landesmitteln notwendig.
Amtsdirektor Dohle ist es gelungen, das Amt Niedersfeld an den Erholungsschwerpunkt Winterberg anzubinden, worauf die interministerielle Kommission am 23.11.1971 feststellt, dass die Erholungsanlage als förderwürdig anerkannt wird.

Im Dezember 1972 werden im Speisesaal der Dorfhalle Grundstücksverträge geschlossen, die insgesamt Flächen von gut 14 ha für 347.830 DM beinhalten. Etwa ein Jahr später werden die Kosten für die Erstellung des Sees mit 7.3 Mio DM beziffert, davon hatte die Gemeinde 1.265.000 DM selbst zu erbringen. Angesichts dieser Kosten werden die Wünsche für das Drumherum um den See etwas eingeschränkt, da die Größe der Wasserfläche einvernehmlich bestehen bleiben soll.

Im Frühjahr 1974 werden einige Schlauchkernbohrungen notwendig, zudem wird ein Auftrag an die TH in Berlin erteilt, wonach ein Modellversuch für die Hochwasserentlastungsanlage erstellt werden soll.
Im Dezember 1974 werden weitere 2,8 ha für 177070,90 DM erworben. Die letzte Ratssitzung des Gemeinderates der Gemeinde Niedersfeld fand am 31.12.1974 statt. In dieser Sitzung wurde ein Ingenieursvertrag verabschiedet, Aufträge vergeben und letzte Beschlüsse gefasst. Zu einem weiteren Treffen des ehemaligen Rates trafen sich die Herren in Berlin, um das Modell der Hochwasserentlastungsanlage an der TU Berlin zu besichtigen.

Am 2. August 1975 setzen Bürgermeister Schorbus, Stadtdirektor Dohle und Ortsvorsteher Borgmann den ersten Spatenstich. Im Mai 1976 kommen einige Vertreter des Innenministeriums. Zuvor hatte sich sowohl der alte Gemeinderat wie auch der neue Stadtrat geweigert, die Parkplatzflächen zu verlegen (Forderung des Ministeriums). Die Ministeriumsvertreter stellten zwar weitere Landeszuschüsse in Aussicht, machten dieses aber von der Verlegung der Parkflächen abhängig. Erneut stellte sich der Rat gegen die Vorstellungen des Ministeriums und blieb zunächst beharrlich. Letztlich musste der Bebauungsplan, der die Erholungsanlage und weitere Gebiete (u.a. Tennisplatz, Parkplatzanlagen) überarbeitet und geändert werden. Viele Sitzungen waren hierfür notwendig, in denen eine kontroverse Diskussion geführt worden war.

Wasseroberfläche: 85.000 m2

  • Nord-Süd-Länge: 274 m im Maximum
  • Ost-West-Länge: 337 m im Maximum
  • Länge Rundweg: 1,6 km
  • Größe der gesamten Anlage: 289.000 m2
  • Wasservolumen: 365.000 m3
  • Tiefe: 11,50 m
  • Stauzielhöhe: 544,50 m über NN
  • Durchfluß Ablauftrichter: 34,2 m3 pro Sekunde

Der Höhenunterschied am Ablauf des Hillebachsees ist geeignet, eine Wasserkraftanlage anzutreiben. Sie wird privat betrieben und liefert unter anderem den Strom für die Beleuchtung rund um den See. Der darüber hinaus gewonnene Strom wird in das allgemeine Stromversorgungsnetz der Westnetz GmbH (RWE) eingespeist.

Im weiteren Verlauf der Hille, die in der Ortsmitte in die Ruhr mündet, gibt es noch weitere Wasserkraftwerke in privater Trägerschaft.

Die aktuellen Wassertemperaturen lassen sich an der Seehütte oder an der DLRG Rettungswache in Erfahrung bringen.

Der durchschnittliche Temperaturverlauf an der Oberfläche sieht wie folgt aus:

  • Januar: Eisfläche
  • Februar: Eisfläche
  • März: Eisfläche bis 5 ° C
  • April: 6° C bis 10 ° C
  • Mai: 8 ° C bis 14 ° C
  • Juni: 12 ° C bis 16 ° C
  • Juli: 14 ° C bis 22 ° C
  • August: 14 ° C bis 22 ° C
  • September: 13 ° C bis 18 ° C
  • Oktober: 8 ° C bis 14 ° C
  • November: 6 ° C bis 11 ° C
  • Dezember: 6 ° C bis Eisfläche

Tauchen im Hillebachsee

Der Hillebachsee ist ein Tauchgewässer mit ganz besonderem Reiz. Er ist nicht besonders tief (max. 11,50 m) und auch die Sicht ist eher nicht vorhanden. Aber dafür ist der See eine echte Herausforderung an die Orientierungsfähigkeit und die Kaltwasserbeständigkeit. Es gibt verschiedene Punkte im See, deren direkte Ansteuerung unter Wasser die Orientierungsfähigkeit sehr gut schulen. Die Sicht liegt meist zwischen 30 cm und 1m, die Sprungschicht auf 6-7m Tiefe. Bitte führen Sie eine Tauchlampe mit Spotfunktion mit sich, da unter der Sprungschicht absolute Dunkelheit herrscht. Auf Grund der Wassertemperatur, die schnell auf 4 ° C fällt, sind auch kaltwassertaugliche Geräte Pflicht.

Als Ziele zum Navigationstraining eignen sich der Einlauf, der Abflusstrichter, die diversen Stege und der Eingang zur Badebucht. Aber auch der Flusslauf durch den gesamten See ist auf jeden Fall ein interessantes Ziel. Und als besonderes Highlight können Sie versuchen die versteckte Quellfassung zu finden. Zum Trichter sei noch gesagt, dass er auch unter Wasser Abläufe besitzt, es besteht folglich Soggefahr. Halten Sie einen Sicherheitsabstand ein.

Die Unterwasserstruktur ist hauptsächlich durch Sedimentablagerungen (profan: Schlamm) geprägt, der durch die Hille von den Wiesen in den See gespült wird. Deutlich hebt sich aber der ehemalige Flusslauf der Hille ab. Der See fällt von Süden nach Norden kontinuierlich ab, wobei die ersten 2/3 langsam von 2m auf 4,5 m fallen. Der tiefste Punkt liegt am Trichter, den Sie automatisch treffen, wenn Sie dem Flusslauf folgen.

Ein guter Einstieg ist der Steg vor der Seehütte, von dort peilen Sie den Einlauf an, von dort den Trichter, und biegen dann dort unter Wasser nach Osten ab und versuchen (mit Glück an der Quellfassung vorbei) den Tretbootsteg zu treffen. Die Strecke dauert je nach Kondition und Orientierungsfähigkeit 40-50 Minuten.

Bitte melden Sie Ihren Tauchgang bei der DLRG Rettungswache an, damit die Rettungskräfte sich auf die Anwesenheit von Tauchern einstellen können und auch ein zusätzliches Auge auf Ihre Sicherheit haben.

Dorfgemeinschaft Niedersfeld e.V.   •   Josefsweg 1   •   59955 Winterberg  

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