Wandern

Wandern ist Entspannung. Wandern ist Anstrengung. Wandern ist Freiheit. Wandern ist das Genießen der Natur mit seinen Aussichten und Schätzen.

 
 

Rund um Niedersfeld

Sprechen Sie mit den Profis und lassen Sie sich eine schöne Wanderung vorschlagen.

Sie erreichen die Tourist-Information in Niedersfeld unter

Tel. 02985/550

(Adresse: Josefsweg 1, 59955 Winterberg) und die
Tourist-Information Winterberg unter

Tel. 02981/92500

(Adresse: Am Kurpark 4, 59955 Winterberg)

Der Goldene Pfad

Der "Goldene Pfad" bringt Sie zurück auf den Boden der Natur. Hier ist nämlich 'Doktor Natur' am Werk, wenn Sie die 10 Stationen des Goldenen Pfades erwandert, erlebt und verinnerlicht haben. Rund 5 Kilometer führt dieser Rundwanderweg über die Niedersfelder Hochheide, die am Fuße des Langenbergs über den Achthunderter Bergen thront.

 
 
 

Hier mal was für zwischendurch: Kleine Wanderung über den Literaturpfad

Literaturpfad Niedersfeld auf dem Niedersfelder-Rothaarsteigzubringer (gelb) - von Hans Schild
Auf die Idee mit diesem Pfad sind wir gekommen, weil der Verfasser dieser Gedichte diese mit einem Dremel in Steine graviert hat. Der Dichter hat jahrelang in Niedersfeld gelebt. Er war Soldat bei der britischen Rheinarmee und hat nach dem 2. Golfkrieg seine damaligen Kriegserlebnisse literarisch verarbeitet. Die meisten bisher gefundenen Gedichte kommen aus dem Zyklus „Die Ängste des Waldes“. Sollten Sie lieber Wanderer weitere Steine mit Gedichten finden, bitten wir Sie dies zu fotografieren und an den Verkehrsverein Niedersfeld zu schicken, damit wir unseren Pfad erweitern können. (verkehrsbuero-niedersfeld@t-online.de)

Startpunkt des "Zubringer-Rothaarsteig" ist an der Bushaltestelle "Alte Post" im Dorfzentrum Niedersfeld. Diese kleine Wanderung führt dann aus dem Dorf (515 Höhenmeter) hoch zum Clemensberg (838 Höhenmeter) und ist aufgrund dieser Steigung anspruchsvoll.

 

Niedersfelder Literaturpfad - ERlebnisse in Stein verarbeiten

Zur Premiere führte der Initiator des Niedersfelder Literaturpfades Hans Schild die Wandergruppe persönlich über den wunderschönen Wanderweg, der nicht erst seit heute das Dorf mit dem Rothaarsteig verbindet. Der als „Zubringer“ mit gelben Schildern markierte Weg hat es in sich. Er führt fast 300 Höhenmeter schnurstracks zur Hochheide hinauf und gibt an jeder Ecke einen anderen Blick auf das Dorf und seine vielen schönen Winkel frei. Allein das ist ja schon ein Ereignis. Aber seit Oktober 2019 hat Hans Schild ein Projekt umgesetzt, was ihn und andere schon einige Jahre beschäftigt:

Ein Brite, der einige Jahre in Niedersfeld gelebt hatte, hinterließ Spuren. Genauer gesagt versteckte er Steine in der Niedersfelder Flur. Aber nicht irgendwelche Steine, sondern er gravierte vorher Sinnsprüche, Gedanken ein, die ihn beschäftigten. Der Brite war Soldat der britischen Armee und Anfang der 1990er Jahre im Kampfeinsatz des Zweiten Golfkriegs im Irak. Seine dort gemachten Erfahrungen hat er in verschlüsselten Wörtern und Beschreibungen in Stein gemeißelt. Hans Schild, der den Mann persönlich kennen gelernt hat, weil der nur unweit seiner eigenen Wohnung lebte, hat nur wenig über die Kriegserfahrungen des Mannes sprechen können. Das mag vor allem daran liegen, dass diese hart und grausam gewesen sein müssen. Als vor einigen Jahren die Steine an die Oberfläche kamen und immer mehr davon gefunden wurden, nahm Hans Schild gemeinsam mit einigen anderen die Spur auf. Ob es der ehem. britische Soldat, William B. K. ist sein Name, so wollte, ist nicht bekannt. Schon bald brach er jedenfalls seine Zelte in Niedersfeld ab und zog fort.

Was in Stein gemeißelt wurde, ist nun auch in die deutsche Sprache übersetzt worden. Informationstafeln wurden mit Hilfe des Verkehrsvereins erstellt und angebracht und an einem schönen Herbstabend im Oktober führte Hans Schild eine Wandergruppe von der Hochheide aus über den Rothaarsteigzubringer, der übrigens auf dem Kaiser-Otto-Weg (X16) führt und sogar Teil des Europäischen Fernwanderweges E1 ist, ins Dorf. Man möge glauben, dass es runter bessergeht als rauf. Aber die 300 Höhenmeter sind auch bergab anspruchsvoll und voller Eindrücke.

Gleich zu Beginn führte Hans Schild in das Thema ein und stimmte die Mitwanderer auf die schöne Natur und gleichzeitig doch schlimmen Gedanken des Verfassers der „Steinsprüche“ ein. Immer wieder verwies er darauf, wie schlimm der Krieg im Irak für den Soldaten „Bill K.“ wohl gewesen sein muss. Die Steinsprüche lassen Vermutungen zu und geben Raum für Interpretationen. Sie wurden durch den ehem. Englischlehrer Gerhard Brunke aus Hildfeld ins Deutsche übersetzt. Auf dem Weg ins Tal trifft man hier und da auf einen der Steine, kann ihn begutachten und in wenigen Metern Entfernung die englische sowie deutsche Version des Textes nachlesen. Der Weg führt durch tiefe Hohlwege, über Stock und über Stein, durch Buchenwälder, deren älteste Bäume wohl mehr als 150 Jahre alt sein mögen. Er lädt zum Ausruhen, Staunen und Schwärmen ein und bleibt in Erinnerung, ganz gleich, ob man sich den Gedanken des ehem. Soldaten widmet oder aber die Natur einfach nur auf sich wirken lässt.

Text und Fotos: Winfried Borgmann - Zeitungsquelle: Westfalenpost, 23.10.2019 - Redakteurin: Rita Maurer

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Dieser Themenweg ist nichts für "Spaziergänger"!

Audioweg am rothaarsteig

Der berühmte Rothaarsteig führt direkt über die Niedersfelder Hochheide. Wissenswertes über diese einzigartige Natur gibt der Audioweg preis.

 

Dorfgemeinschaft Niedersfeld e.V.   •   Josefsweg 1   •   59955 Winterberg  

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