Die Heilige Agatha

Empfang zum Patronatsfest Sankt Agatha - Rückblick und Ausblick

Die Pfarrgemeinde St. Agatha Niedersfeld lud anlässlich des Patronatsfest am 5. Februar zu einem Festhochamt und zum anschließenden Empfang ein. Im Pfarrheim begrüßte PGR-Vorsitzende Heike Dietrich zahlreiche Männer und Frauen, die sich in der Kirchengemeinde ehrenamtlich engagieren.

Pfarrer Norbert Lipinski richtete seinen Dank an die Gemeindemitglieder für die vielen Initiativen, Arbeitseinsätze, Hilfsangebote und Unterstützung in der Seelsorge wie in der Organisation der Gemeinde. Er betonte, dass ohne die uneigennützige Hilfe vieler Gemeindemitglieder kaum aktives Kirchenleben vor Ort möglich sei.

Anlässlich des 25. Dienstjubiläums gratulierte Pfarrer Lipinski der Gemeindereferentin Regina Swoboda im Namen der Kirchengemeinde und überreichte einen Blumenstrauß. Swoboda blickte auf ihre Tätigkeit in Niedersfeld und im Pastoralverbund zurück und gab mit einigen Dönekes unterhaltsame Begebenheiten zum Besten.

Winfried Borgmann, geschäftsführender Vorsitzender des Kirchenvorstands dankte anschließend Diakon Rudolf Kretzer für seinen immerwährenden Einsatz in Niedersfeld und darüber hinaus. Vielen sei kaum klar, dass der ständige Diakon ein Ehrenamt sei. Rudolf Kretzer setze sich wie kaum ein anderer an vielen Stellen im Gemeindeleben ein und sei vielen Familien in Niedersfeld durch unterschiedlichste Ereignisse, wie Taufen, Hochzeiten oder Beerdigungen, ans Herz gewachsen.

Zur finanziellen Gesamtsituation der Kirche in Niedersfeld verwies Borgmann auf den Rundbrief, der zum Weihnachtsfest herausgegeben wurde. Dieser enthalte viele Details zu den Finanzen, die nach wie vor eine Herausforderung seien. Die Diskussionen um den Reichtum der Kirche seien zwar nachvollziehbar, dennoch könne kaum noch eine Gemeinde ihren Jahreshaushalt ausgleichen und sei daher in finanzieller Schieflage. Daher habe der Kirchenvorstand vor gut einem Jahr den Finanzdirektor des Erzbistums nach Niedersfeld eingeladen und ihn über die konkrete Situation der Gemeinde informiert.

Was den zweideutigen Titel "Die Aufgabe von Gebäuden" in den Pfarrgemeinden angehe, so nehme auch dieses Thema im Kirchenvorstand einen großen Stellenwert ein. Der Verkauf des Pfarrhauses habe man 2014 bereits realisieren müssen. Die jetzt genutzten Räume der Pfarrkirche, des Josefshauses und des Pfarrheims seien nach aktuellem Stand für ein funktionierendes Gemeindeleben notwendig. Die Bewirtschaftung und Instandhaltung stelle die Gemeinde jedoch mittel- bis langfristig vor eine große Aufgabe. Pfarrer Lipinski wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass kirchliche Gebäude (nur) dann eine Zukunft haben, wenn sie aktiv genutzt und durch die Gemeinde aufgesucht werden.

Positiv blickte Winfried Borgmann auf das breite und reichhaltige Engagement in der Gemeinde. Meditationsangebote in der Advents- und Fastenzeit, Gebetsspaziergänge zu den vielen Feldkreuzen und Gebetsstätten, die Krippenlandschaften in der Weihnachtszeit oder die vielen Angebote in der Bücherei zeugten von viel Kreativität und Tatendrang in der Gemeinde. Erfreulich sei auch, dass junge Gemeindemitglieder als Messdiener und Lektoren aktiv seien. Dennoch hingen aufgrund der demografischen Entwicklung einige Angebote am seidenen Faden.

Auf die Kirchenvorstandswahl im November angesprochen warb Borgmann für eine aktive Beteiligung, denn die Selbstverwaltung sei zwar mit viel Arbeit verbunden, aber eben auch ein hoch einzuschätzendes Gut. Sehr erfreulich sei, dass der Pfarrgemeinderat seit der Wahl im letzten Jahr erneut vollzählig die Arbeit weiterführen konnte. "Wenn man bedenkt, dass sich Gemeindemitglieder, wie zuletzt Annemarie Schmidt, über einen Zeitraum von 16 Jahren aktiv einbringen, dann wird einem erstmal klar, wie schnell die Zeit vergeht, aber vor allem, wie turbulent diese vier Amtsperioden gewesen sind", so Borgmann, der selbst 12 Jahre PGR-Mitglied war und seit 2006 dem Kirchenvorstand angehört.

Die PGR-Mitglieder hatten im Anschluss einen kleinen Imbiss vorbereitet und so einen schönen Rahmen für viele Gespräche geschaffen, in denen die Sorgen, Herausforderungen, Chancen und eben auch neuen Ideen für das kommende Jahr besprochen wurden.

Die Heilige Agatha ist die Schutzpatronin unserer Kirchengemeinde. Auch der Katholische Kindergarten steht unter dem Schutz von St. Agatha.

                                         
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