Foto: Ferienwelt Winterberg
Foto: Ferienwelt Winterberg

Gebetsstätten in und um Niedersfeld

Kapelle + Grotten + Bildstock

25 Jahre Lourdes in Niedersfeld

In Niedersfeld ist - gar nicht mal so versteckt - im Kreuzberg eine Lourdes Grotte. Während das Kreuz hoch oben auf dem Kreuzberg (Rützen) im Jahr 1867 errichtet wurde, folgte wenige Jahre später im Jahr 1876 der Bau der heutigen Kreuzwegstationen. Der Aufstieg über den Kreuzweg ist mühsam, dafür die Aussicht auf das Dorf fantastisch. Im Jahr 1995 wurde am Kreuzberg eine weitere Gebetsstation eingerichtet.

Blick vom Kreuzberg auf das Dorf
Blick vom Kreuzberg auf das Dorf
 

Die natürliche Felsformation auf den Rützen war wie geschaffen für eine Grotte. Die Madonna von Lourdes ist unterhalb der Bergkuppe in den Fels eingelassen. Vor 25 Jahren wurde diese Gebetsstätte eingeweiht. Heinz Schleimer (Neuhauses, +) und Adolf Harbecke nahmen im November 1994 den insgesamt 3.600 km langen Weg nach Lourdes auf sich, um die Madonna in Frankreich abzuholen. Natürlich war dort auch der Besuch einer Heiligen Messe inkl. des Gebets an der original Lourdes Grotte inbegriffen.

Die gesamte Nachbarschaft und Verwandtschaft hatte "Neuhauses Heinz" damals motivieren können, die mühsamen Arbeiten durchzuführen. Die 5 Zentner schwere Madonnenfigur wurde im Felswinkel fest verankert und sollte ab Karfreitag 1995 ihren Segen über das Dorf aussenden.

Und auch heute noch kümmern sich Verwandte des Initiators und die Nachbarn aus dem Kreuzberg um den Erhalt der Lourdes Grotte. Zuletzt wurden die beiden Sitzbänke direkt an der Grotte ausgetauscht und kürzlich wurde das Gesamterscheinungsbild wieder aufpolliert.

Die Grotte ist immer wieder auch Ziel für Marienandachten. Wegen der Unwegbarkeiten wurde i2019 auf Initiative der Kirchengemeinde mit Unterstützung des Ortsvorstehers und des städtischen Forstbetriebes durch ehrenamtliche Helfer der Dorfgemeinschaft ein barriereärmerer Zuweg gebaut. Wer also die Pilgerweg in den Kreuzberg antritt, der kann dort im Gebet verharren und die Schönheit der Natur genießen.

Die Erzählungen des Initiators Heinz Schleimer sind auf der Homepage der Dorfgemeinschaft www.niedersfeld.info einsehbar.

Gesagt – gefragt – getan

In einer Pfarrgemeinderatssitzung letztes Jahr kam die Idee, den Zugang zur Lourdes-Grotte zu erneuern. Der fast 20 Jahre alte und steile Weg wird für die älter werdenden Besucher immer beschwerlicher. Ganz zu schweigen von jenen, die mit dem Rollstuhl oder dem Kinderwagen das Gebet an der Lourdes-Grotte halten wollen.

Also wurde der Förster (als Eigentumsverwalter des städtischen Kreuzbergs) und der Ortsvorsteher mit ins Boot geholt, um einen Plan zu schmieden, wie denn ein etwas barrieregerechterer Weg entstehen könnte. Anfang April konnten sich alle Beteiligten vor Ort schnell einigen und schon Mitte April rappelte, nach dem eine Schneise geschaffen wurde, ein Kleinbagger an, der den Weg planierte. Kurz nach der ersten Maiandacht an der Grotte konnte Anfang Mai die Vorabsiebung auf den Weg aufgebracht werden. Jetzt führt ein flacher Zugang von den Rützen her zur Lourdes-Grotte.

Dank an die Initiatoren des Pfarrgemeinderates, an die Stadt Winterberg, an die MHI (Steinbruch Hildfeld) für die Zurverfügungstellung des Wegematerials, an den Ortsvorstehe und die Helferinnen und Helfer, die mit angepackt haben. Die kfd und die Dorfgemeinschaft haben die Kosten für den Radlader übernommen, die Stadt Winterberg hat einen Bagger ausgeliehen und Geräteführer Christian Hanfland, der an der Grotte immer wieder nach dem Rechten sieht, übernahm die Bauleitung. Eine tolle Aktion, an der sich viele erfreuen dürfen.

Der Weg zur Lourdes-Grotte

 
 

Marienkapelle

An der Grönebacher Straße am Ortsausgang steht diese Kapelle. Der Hillesee befindet sich direkt nebenan. Die Kapelle wurde nach dem zweiten Weltkrieg erbaut als Dank an die Gottesmutter für die Bewahrung vor großem Kriegsschaden.

 

Agatha-Grotte

Diese Grotte wurde im Rahmen des Dorfjubiläums "650 Jahre Niedersfeld" erbaut und im Jahr 1983 geweiht. Die Heilige Agatha wird dort durch eine Skulptur dargestellt, die von der kfd Niedersfeld nach dem Krieg finanziert wurde und seither im Kurpark, direkt neben der Schützenhalle, ihren festen Platz gefunden hat. Die Grotte ist auch Station der Prozession.

 

Marien-bildstock

Dieser Bildstock ist der Gottesmutter Maria gewidmet. Er steht "Am Kreuzsteinchen", direkt an der Auffahrt zur Hochheide, ganz unscheinbar zwischen einer Gruppe stattlicher Bäume.

 

Lourdes-Grotte

Im Kreuzberg wurde auf Privatinitiative eine Grotte mit der Mutter Gottes geschaffen. Die Felsformation war und ist dazu ideal geeignet. Die Grotte ist beleuchtet und aus verschiedenen Blickwinkeln des Dorfes zu sehen.

 

Feld- und Wegekreuze

Niedersfeld ist das Dorf der Wegekreuze. Wanderer und Spaziergänger werden in und rund um Niedersfeld weit über 20 dieser Kreuze finden. Dies ist einmalig in der Region. Eng verbunden mit diesen christlichen Symbolen und Stätten ist das ehrenamtliche Engagement im ersten Dorf an der Ruhr. Denn sowohl das Aufstellen als auch die Pflege machen sich – wie viele andere Aufgaben im Dorf - nicht von allein. „Vieles wird fast unsichtbar geleistet, im Hintergrund“, sagt Ortsvorsteher Heinz Schmidt. Von den Rentnern des Dorfes insbesondere, die ihre Freizeit in den Dienst des Dorfes stellen und sich einbringen. Allein fünf Kreuze wurden in den letzten Jahren durch die aktiven Helfer um Ortsvorsteher Heinz Schmidt aufgestellt und gepflegt. Aber auch private, familiäre Initiativen sorgen für die eine oder andere Gebetsstätte.

Dieses Engagement soll stellvertretend erwähnt sein für die aktive Dorfgemeinschaft, die sich in den Vereinen und Verbänden ehrenamtlich engagiert und so das Leben in Niedersfeld bunt und lebenswert gestaltet. Ein weiteres Beispiel ist für diesen Einsatz ist auch das Wasserrad am nördlichen Ortsrand Niedersfelds. Es ist prägend für den Ort und ein tolles Fotomotiv. Denn Gäste und Einheimische haben schon unzählige Fotos von diesem Rad im Sommer, aber insbesondere im Winter geschossen, wenn es zugefroren und geschmückt ist mit fantastischen Eiszapfen. Dies wäre nicht möglich, wenn sich nicht die ehrenamtlichen Fachleute um das Wasserrad regelmäßig kümmern.

Text: Ralf Hermann, Die Redaktionsbude für die Sommerausgabe der Heimatliebe 2018

Auf dem Gipfel des Niedersfelder "Hausbergs" steht das Rimberg-Kreuz

Es leuchtet zu besonderen Anlässen hoch über dem Tal der Hille und der Ruhr und ist weithin sichtbar.

 

Feldkreuz Ellenberg

Feldkreuz Stammecke

Feldkreuz Pölz

 

Höhenkreuz Hochheide

Gipfelkr. Kreuzsteinchen

Feldkreuz Im Stein

 

Gipfelkreuz Rützen

Trägt die Jahreszahl 1867

Feldkreuz Sternrodt

Firmkreuz Wasserrad

 

Firmkreuz Kirche

Kreuzweg Beginn

Kreuzweg Ende

 

Wegekreuz Auf der Hütte

Friedhof Priestergräber

Friedhofskapelle

 

Vortragekreuz

Vortragekreuz

Schieferkreuz

Osterkerze

Sakristei

 
Diese 5 Kreuze sind in der Pfarrkirche zu finden. Daneben gibt es noch weitere Kreuze, die zum Beispiel im Pfarrheim ausgestellt sind.

Clemensberg Hildfeld

Wenngleich diese beiden Kreuze keine "Niedersfelder Kreuze" sind, haben wir doch einen engen Bezug hierzu, denn der Hildfelder Clemensberg ist ebenso unsere nahe Heimat, wie der höchste Berg von Nordrhein-Westfalen, auch wenn der Langenberg auf Olsberger Gemarkung liegt.

Langenberg Olsberg

 

Kreuzberg + Friedhof

Eine sehr alte Gebetsstätte ist der Kreuzweg im Kreuzberg. Er wurde im Jahr 1876 erbaut und verlangt dem Betenden auch aufgrund der Topografie einiges ab.

Dafür belohnt der Gipfel des Kreuzbergs mit einer sehr schönen Aussicht auf Niedersfeld.

 
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Dorfgemeinschaft Niedersfeld e.V.   •   Josefsweg 1   •   59955 Winterberg  

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