Pfarrkirche St. Agatha - Foto: W. Borgmann
Pfarrkirche St. Agatha - Foto: W. Borgmann

Das Niedersfelder Kirchenjahr

Besondere Feste im Jahresverlauf

Advent + Weihnachten + Sternsinger + St. Agatha + Patronat + Peter und Paul

Natürlich feiern wir auch in Niedersfeld die kirchlichen und gesellschaftlichen Feste, die es in der römisch-katholischen Kirche und im NRW-sauerländisch-deutschen Umfeld zu feiern gibt. Aber es gibt eben auch die Besonderheiten, die es herauszustellen gibt. Vier dieser Besonderheiten stellen wir hier vor:

Dezember:
Krippe

Januar:
Sternsinger

Februar:
St. Agatha

Juni:
Prozession

 

Das Kirchenjahr beginnt mit der Adventszeit. Im Dezember machen sich in vielen Häusern Niedersfelds die Krippenbauer ans Werk. Auch in der Kirche steht alljährlich die große Krippe. Seit einigen Jahren werden auch weitere Krippen in der Kirche aufgestellt.

Die Sternsinger ziehen im Januar von Haus zu Haus und bringen den weihnachtlichen Segen zu den Dorfbewohnern. Dabei sammeln sie jeweils für den guten Zweck im Rahmen der Sternsinger.de-Aktionen.

Die Heilige Agatha ist Schutzpatronin der Niedersfelder Pfarrgemeinde und damit auch der Pfarrkirche. Auch der Kindergarten ist St. Agatha geweiht. Im Februar feiern wir jeweils das Patronatsfest St. Agatha.

Peter und Paul sind die Schutzpatrone der Dorfgemeinschaft Niedersfeld. Sie verehrt seit jeher die beiden Heiligen. Mittlerweile findet ihnen zu Ehren auch wieder eine Prozession statt, die Ende Juni/Anfang Juli gefeiert wird.

Rückschau auf Feste und Aktivitäten unserer Kirchengemeinde

Ostern 2019
Patronatsfest 2019
Dorfkrippe
GemeindeBrief 2018

Experiment gelungen: Osternachtsfeier morgens um viertel vor sechs

Die Niedersfelder Kirchengemeinde hatte zur Auferstehungsfeier eingeladen und viele Christen aus dem Pastoralverbund Winterberg, aber auch Gäste, die hier ihren Osterurlaub verbringen, folgten dieser Einladung. Morgens um 5.45 Uhr begrüßte Pastor Klaus Engel die mitfeiernde Gemeinde, die sich zur Lichtfeier um das kleine Osterfeuer vor der Kirche versammelten. Dort wurden die Wachsnägel an die Osterkerze eingesetzt. Anschließend zog das Licht Christi in Form der Osterkerze in die noch dunkle Kirche. Es folgte die Osterliturgie mit der Geschichte zur Entstehung der Welt, dem Auszug aus Ägypten und dem Durchzug der Israeliten durch das Rote Meer. Die Segnung des Taufwassers / Weihwassers und die anschließende Eucharistie hoben das höchste Fest der Katholischen Kirche im Besonderen hervor. Die Kirchengemeinde ging mit dieser frühen Messe einen neuen Weg im Pastoralverbund Winterberg. So gab es nach der rund zweistündigen Auferstehungsfeier am frühen Morgen viel positive Rückmeldungen. Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand teilten zur Verabschiedung noch bunte Ostereier aus. Fotos der Feier folgen noch.

 

Die Osterkerze trägt das Alpha und Omega. Den Anfang und das Ende. So auch der Hochaltar unserer Pfarrkirche.

Der Pastoralverbund Winterberg lädt zur Auferstehungsfeier in die St. Agatha Pfarrkirche Niedersfeld ein. Der Pfarrgemeinderat Niedersfeld hatte sich für die außerordentlichen Idee engagiert, die Auferstehungsfeier in aller Frühe am Osterfesttag um 5.45 Uhr zu feiern. Das entspricht einer halben Stunde vor dem Sonnenaufgang und zählt damit noch zur Osternacht.
Die Feier der Osternacht zeichnet sich durch eine einzigartige Liturgie aus. Sie ist in vier Teile untergliedert: Die Lichtfeier, die Liturgie des Wortes, die Tauffeier / Segnung des Taufwassers und die Eucharistie. Am Beginn, der sogenannten Vigil, der Nachtwache, wird der Osterkerze eine entscheidende Rolle zuteil. Nach der Segnung des Osterfeuers, welches vor der Kirche brennt, wird die Osterkerze entzündet und in einer Prozession als einzige Lichtquell in die bis dahin völlig dunkle Kirche getragen.
Die Leidensgeschichte Jesu und die Auferstehung wird in Niedersfeld durch die Dorfkrippe in der Kirche dargestellt. Sie wird zu Ostern eine Osterkrippe und zeigt, was Christen als ihr höchstes Fest feiern.
Zum feierlichen Gloria werden dann auch die Kirchenglocken wieder erklingen, die seit Gründonnerstag schweigen.
Der Pfarrgemeinderat St. Agatha hofft, mit diesem neuen und außergewöhnlichen Angebot viele Menschen im Pastoralverbund anzusprechen und bittet um Verständnis dafür, wenn in aller Frühe das feierliche Geläut zum Ostermorgen erklingt.

 

Patronatsfest St. Agatha 2019: Ehrungen und Verabschiedung

v.l. Marita und Norbert Spratte, Winfried Borgmann, Andreas Geilen, Heike Dietrich und Pfarrer Norbert Lipinski

Ursula Hanklen wurde als neue Kommunionhelferin offiziell eingeführt

Zum Patronatsfest der heiligen Agatha lud unsere Kirchengemeinde zu einem Festgottesdienst in die Pfarrkirche ein. Pfarrer Norbert Lipinski und Diakon Rudolf Kretzer feierten das Festhochamt, in dem Ursula Hankeln als neue Kommunionhelferin offiziell ihre Beauftragungsurkunde erhielt.

Die Chorgemeinschaft Niedersfeld/Grönebach gestaltete stimmgewaltig und mit voller Besetzung die heilige Messe. Es war der letzte Einsatz des Chorleiters Norbert Spratte, der im Rahmen des anschließenden Empfangs im Pfarrheim nach 20-jähriger Tätigkeit in Niedersfeld verabschiedet wurde.

Winfried Borgmann begrüßte alle haupt- und ehrenamtlich Tätigen und brachte seine Ansprache in Form von Reimversen dar, was die Zuhörer besonders animierte, die Ohren zu spitzen. Erfreuliches und auch die Ärgernisse des vergangenen Jahres wurden so karnevalistisch und dennoch aufrichtig verpackt.

So fand Borgmann auch als Laudator für die beiden Jubilare passende Worte des Dankes und der Anerkennung, die durch die zahlreichen Anwesenden mit reichlich Applaus begleitet wurden. Norbert Spratte wird das Dirigat nun nach 20 Niedersfelder Jahren und zudem nach 40 Jahren als Chorleiter in Grönebach abgeben. „Käme ich einst als Jüngling wieder auf die Welt, zöge es mich als Chorleiter nach Niedersfeld“, so eines seiner Dankesworte, die er ebenfalls in Reimform an die Niedersfelder richtete. Er erhielt unter anderem eine Urkunde.

Auch Andreas Geilen bekam eine Urkunde für sein nunmehr 40-jähriges Engagement als Organist. Als Messdiener zog ihn die Orgel schon magisch an und ließ sich in jungen Jahren an der Orgel ausbilden. Ein besonderes Geschenk hatte Winfried Borgmann für ihn organisiert, denn schon lange hegt Geilen den Wunsch, einmal die Orgel im hohen Dom zu Paderborn bespielen zu dürfen. „Die Gemeinde wird bestimmt einen Bus nach Paderborn einsetzen müssen“, so war es an Abend zu hören.

Pfarrer Norbert Lipinski dankte im Namen des Pastoralteams allen Niedersfeldern, die sich für die Kirchengemeinde einsetzen. Er übergab dem geschäftsführenden Vorsitzenden des Kirchenvorstands, Winfried Borgmann, ein Geschenk und lobte damit den besonderen Einsatz für die Kirchengemeinde. Auch die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Heike Dietrich, bedankte sich bei Winfried Borgmann, der bereits seit 27 Jahren aktiv in den Gremien der Kirchengemeinde mitarbeitet, 12 davon im Kirchenvorstand.

Angesichts der vielen Aktivitäten in der Gemeinde und der Jubiläen gab es im Anschluss noch in gemütlicher Runde viele Dönekes zu erzählen.

 
 

Krippenzeit endet - in Niedersfeld geht die Dorfkrippenzeit weiter

Niedersfeld, am Fest der Bekehrung des Apostels Paulus / 25. Januar

 

Mit dem Fest „Mariä Lichtmess“ endet in den traditionsbewussten Häusern des Sauerlands nun auch die Krippenzeit. Während die Weihnachtsbäume meist um das Dreikönigsfest schon ausgedient haben und zwischenzeitlich durch die Jugendfeuerwehren oder andere Organisationen eingesammelt wurden, darf in den meisten Fällen die Weihnachtskrippe noch stehen bleiben. So auch in der Niedersfelder Pfarrkirche, wo die große und sehenswerte Weihnachtskrippe in diesen Tagen abgebaut wird. „Wir machen Platz für das Patronatsfest St. Agatha, welches wir am 5. Februar feiern“, so Pfarrgemeinderatsvorsitzende Heike Dietrich. Ihr Ehemann, Werner Dietrich, kümmert sich mit weiteren Gemeindemitgliedern alljährlich um den Auf- und Abbau. „Das funktioniert in unserer Gemeinde sehr gut und für dieses Engagement sind wir dankbar“, so Kirchenvorstand Winfried Borgmann. Auch diesmal wurde in jeder Himmelsrichtung die Geburt Jesu durch verschiedene Krippendarstellungen erlebbar gemacht. „Wir freuen uns über die vielen Besucher und vor allem über die positiven Resonanzen der Kirchenbesucher, die uns auch außerhalb der Gottesdienstzeiten zahlreich aufsuchen“, resümiert Borgmann die zurückliegenden Wochen.

War es im vergangenen Jahr noch ein Experiment, so wird die „Dorfkrippe“, die im Chorraum der Werktagsmessen steht, weiterhin bestehen bleiben. Im Detail wurde der Kirchturm sowie das daneben stehende landwirtschaftliche Gebäude „Giersen Hof“ nachgebaut. Die Krippenlandschaft drumherum stellt jahreszeitengerecht die Geschehnisse dar und verändert sich dementsprechend im Laufe des Kirchenjahres. Die Kirchengemeinde verdankt das dem persönlichen Engagement von Adolf Borgmann, ehemaliger Ortsvorsteher von Niedersfeld und einst langjähriges Mitglied im Kirchenvorstand. „Das Krippen-Gen ist hier ganz stark vorhanden, man könnte hier schon von einer „Krippenbesessenheit“ sprechen“, stellt sein Sohn Winfried Borgmann schmunzelnd fest. In wenigen Wochen geht es auf die Fastenzeit, die Passionszeit und dann auf die Osterzeit zu und damit verändern sich auch die Handlungsdarstellungen auf der mehr als 5 Quadratmeter großen Darstellung.

„Mit unserer farbenfroh gestalteten Kirche, den kräftigen Schiefer- und Diabs-Steinelementen und der Dorfkrippe ist unsere Kirche ein gern gewähltes Ziel für Ruhesuchende. Die Lage direkt an der B480 innerhalb eines von vielen Wanderwegen vernetzten Dorfes und als erste Kirche am Ruhrtalradweg wird sie auch von Durchreisenden gerne als Ort des Betens und der Einkehr genutzt“, weiß Winfried Borgmann zu berichten.

Jahresbrief 2018 an die Gemeinde

Dorfgemeinschaft Niedersfeld e.V.   •   Josefsweg 1   •   59955 Winterberg  

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