Pfarrkirche St. Agatha - Foto: W. Borgmann
Pfarrkirche St. Agatha - Foto: W. Borgmann

Wir lassen die Kirche im Dorf

Hinaus in die weite Welt: Afrika

Freuen sich auf Ihren Auslandseinsatz als Missionarinnen und Missionar auf Zeit (v.l.n.r.):

Nele Düser, Carlos Gonzalez Grote, Charlotte Freyer,
Eva Sadura, Aenna Geilen, Anna Ecker und Nina Kettler

Der Glaube, der Durst nach interkulturellen Erfahrungen und der Wunsch, etwas in der Welt zu bewirken

- das ist die Motivation der in unserem Pastoralverbund langjährig aktiven Messdienerin Aenna Geilen aus Niedersfeld, sich für neun Monate als Missionarin auf Zeit (MaZ) zu engagieren. Gemeinsam mit drei weiteren jungen Mädchen aus ganz Deutschland startet sie am 18. Oktober 2021 ihre Reise nach Mosambik in Afrika.

 

Missionarin auf Zeit – Was ist das eigentlich?

Anders als der Titel des Projekts klingen mag, reisen die insgesamt sieben teilnehmenden Jugendlichen nicht in ferne Länder, um Menschen zu bekehren und ihnen den christlichen Glauben näher zu bringen. Viel eher, um ihre persönlichen Horizonte zu erweitern, indem sie die Kräfte und Menschen vor Ort in ihrer Arbeit und ihrem Leben unterstützen.

Tatsächlich ist es oft sogar eher genau gegensätzlich: Besonders mit voranschreitender Zeit, werden einige der Jugendlichen durch den Auftrag des Mitlebens und Mitbetens näher an ihren persönlichen Glauben herangetragen. Denn die Planung und Durchführung des Projekts liegt in den Händen des Ordens der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel (SMMP).

Vor allem in Mosambik ist es so, dass die Freiwilligen aufgrund der Beherbergung auf dem Grundstück des Klosters engen Kontakt zu den Schwestern vor Ort haben.

Gut vorbereitet auf den Einsatz vor Ort

In Deutschland war ein Team aus ehemaligen MaZlern, einer bei SMMP angestellten Dame, sowie Schwester Maria Dolores Bilo zuständig für die Vorbereitung auf den Einsatz. Zunächst konnten die Vorbereitungsseminare aufgrund der Corona-Pandemie lediglich digital stattfinden, in der ersten August-Woche sind alle zukünftigen Freiwilligen und das Vorbereitungsteam dann jedoch erstmalig im Bergkloster in Bestwig aufeinander getroffen. Auch einige Wochen später durften sie sich vor der Ausreise noch einmal persönlich zur Aussendungsfeier in der Musikaula des Berufskollegs Bergkloster Bestwig sehen.

SMMP in Mosambik?

Bereits vor einigen Jahren hat der Orden in Metarica in der Provinz Niassa eine Vor- und Grundschule errichtet, in der die MissionarInnen auf Zeit als Unterstützung der Lehrkräfte tätig sind.  In Namétoria in der Provinz Nampula besteht das Angebot für junge Mütter, Alphabetisierungskurse zu besuchen. Auch dabei wirken die MaZler mit.

Ferner liegt ein weiterer Fokus des Ordens auf der Sozialarbeit in Mosambik: Besonders durch den Zyklon Idai im Frühjahr 2019 wurden viele Häuser zerstört und Familien obdachlos. SMMP unterstützt Familien, solide Häuser zu bauen, begleitet junge Frauen, leitet ein Milchprojekt für Mütter mit Säuglingen und leitet die Bevölkerung zur Selbstversorgung an.

Social Media zur Klischée-Vernichtung

Wirft man einmal einen Blick auf die zuletzt publizierten Schlagzeilen bezüglich des Landes Mosambik, stellt man schnell fest, dass fast ausschließlich Negatives berichtet wird und jenes dadurch stark an Attraktivität verliert.

Aenna Geilen möchte während ihres Aufenthalts versuchen, all´ die negativen Seiten in den Schatten zu stellen und dafür alles Überraschende, Wunderschöne und Spannende, was Mosambik zu bieten hat, in das Rampenlicht zu rücken.
Dafür hat sie den Instagram-Account @africaenna_ erstellt, mithilfe dessen sie ebenso ihre Heimat an ihrem neuen Zuhause teilhaben lassen möchte. Die Seite ist oben rechts verlinkt.

Ausreise

Zuversichtlich und erwartungsvoll schreitet Aenna Geilen mit jedem Tag ein Stück näher in Richtung Ausreise, bis es dann am 18. Oktober wirklich so weit ist und das jetzt noch Surreale Realität wird.
Bis dahin heißt es: Vorbereitungen treffen, Impfungen bekommen, Koffer packen und sich mit fortschreitender Zeit von immer mehr lieben Menschen verabschieden müssen.
Trösten tut sie sich und andere jedoch stets mit folgendem Spruch:
„Goodbyes are not forever; Goodbyes are not the end. They simply mean I´ll miss you until we meet again”.
(Übersetzt: Abschiede sind nicht für immer; Abschiede sind nicht das Ende. Sie meinen lediglich: ich werde euch vermissen, bis wir uns wiedersehen)

Spenden

Der Einsatz der MaZler, aber vor allem die vielfältigen Aufgaben des Ordens der SMMP finanziert sich ausschließlich aus Spenden.

Gerne können auch Spenden an die Pfarrgemeinde St. Agatha Niedersfeld,
IBAN DE91 4726 1603 1701 0010 00 BIC GENODEM1BUS überwiesen werden. Stichwort: SMMP – MaZ Aenna – Mosambik
Wir sorgen für die Weiterleitung der Spenden. Auf Wunsch stellen wir ab 20 Euro eine Spendenquittung aus.

Direkte Spenden sind auch möglich an: Bergkloster Stiftung SMMP
IBAN DE59 4006 0265 0000 1003 00; BIC GENODEM1DKM
Stichwort: MaZ Aenna – Mosambik
Im Voraus gilt allen SpenderInnen ein herzliches Dankeschön!!!

Erntedankfest 2021

Die Niedersfelder kamen anlässlich des Erntedankfestes zu einer Vesper zusammen. "Erntedank war schon immer und ist auch heute noch ein hohes Fest", so Diakon Rudolf Kretzer in seiner Begrüßung. Die Bedeutung des Erntedanks ließ sich in Form von Gebeten und Texten, die zum Nachdenken einluden, erkennen. Die Blasmusik Niedersfeld sorgte mit meditativen, aber auch beschwingten Musikstücken für eine gelungene Vesper, die wegen des Wetters nicht am Rützen-Altar, sondern in der Halle der Firma Tuss Bus stattfand. Dort waren am Nachmittag alle Sitzgelegenheiten von jung bis alt sehr nachgefragt.

 

Überschrift

Man sagt ja, am Gründonnerstag würden die Glocken der Katholischen Kirchen nach Rom fliegen. Ist das jetzt mit der Kirchturmuhr in Niedersfed auch so?

Seit einigen Tagen sucht man auf der Westseite des Kirchturms vergeblich nach der Uhrzeit. Schon seit langer Zeit zeigte diese Uhr nicht die richtige Tageszeit an, weil das Uhrwerk einen gut versteckten und daher nicht behebbaren Fehler aufweist.

"Wir haben immer wieder Experten auf den Kirchturm geschickt, es wurden Teile ausgetauscht und danach gehofft, dass es nun endlich wieder richtig tickt", so Kirchenvorstand Winfried Borgmann. Er erklärt, warum hoch oben auf der Westseite die Zeit nun keine Rolle spielt: "Das Uhrwerk befindet sich oberhalb des Glockenstuhls in gut 30 Meter Höhe. Um es ausbauen zu können, mussten auch die beiden Uhrzeiger demontiert werden. Wir haben es zwar nicht nach Rom geschickt, aber dennoch wird es jetzt fern der Heimat auf Herz und Nieren, besser gesagt auf Zahnrad und Antriebswelle geprüft."

Ob es die volle Funktion wiedererlangen kann, ist noch offen. In den vergangenen Jahren drehte sich das Uhrwerk zwar, jedoch lief es bei besonders heißen Temperaturen zu schnell und kam bei kalten Temperaturen der Zeit nicht hinterher.

Eine Symbolik für den Zustand der Katholischen Kirche? "Darüber lässt sich trefflich philosophieren", meint Winfried Borgmann mit einem verschmitzten Lächeln und fügt hinzu: "Immerhin ticken drei der vier Kirchturmuhren richtig, also sieht es in der Niedersfelder Kirchengemeinde gar nicht so schlecht aus".

 

Neues Kreuz erinnert weiter an die Firmungen

Passender konnte es kaum sein, denn zum kirchlichen Hochfest "Kreuzerhöhung" versammelte sich die Niedersfelder Gemeinde, um das neue Firmkreuz zu weihen. Das bisherige aus Holz erstellte Kreuz war in den 90er Jahren aufgestellt worden und der Zahn der Zeit hatte es nun dahingerafft.

Die Initiative für die Erneuerung ging vom Kirchenvorstand aus, der sich mit dem Schlossermeister Ferdi Borgmann in Verbindung setzte. Und auch, wenn dieser seinen Ruhestand schon längst genießt, hat er an Kreativität nicht eingebüßt. Ein schweres Eisenkreuz steht nun an der Stelle direkt vor dem Kirchenportal. Es wird umschlungen von eine Rose, dessen Blätter die Aufschrift jener Jahre tragen, in denen das Sakrament der Hl. Firmung in Niedersfeld gespendet wurde.

Pfarrer Norbert Lipinski feierte mit den Niedersfeldern die Heilige Messe und lud Sie im Anschluss daran zur Kreuzweihe ein. Bei schönstem Spätsommerwetter nutzten die Gemeindemitglieder auch die Möglichkeit, sich nach der Kreuzweihe bei einem kleinen Dämmerschoppen auf dem Kirchplatz zu versammeln.

Kirchenvorstand Winfried Borgmann erläuterte der Gemeinde, dass die Kosten für das Kreuz vollständig durch Spende finanziert werden konnten. Einen wesentlichen Anteil leistete die Firma Björn Borgmann Heizung-Sannitär. Borgmann bedankte sich im Namen der Kirchengemeinde bei allen, die zum Gelingen dieser Kreuzerneuerung beigetragen haben. Von einem Teilnehmer des Dämmerschoppens war zu hören, dass das massive Kreuz wohl viele Generationen überleben werde.

Zum Fest "Kreuzerhöhung" wurde das Firmkreuz geweiht.
Zum Fest "Kreuzerhöhung" wurde das Firmkreuz geweiht.
das alte Holzkreuz
das alte Holzkreuz
der Zahn der Zeit hat genagt
der Zahn der Zeit hat genagt
 
 
Die erste Eucharistiefeier "nach Corona" in Niedersfeld
Die erste Eucharistiefeier "nach Corona" in Niedersfeld

Vorabendmesse Samstags: 17 Uhr, Sonntags um 9:30 Uhr

Messzeiten können sich zu einzelnen Terminen auch verändern. Die Pfarrnachrichten des Pastoralverbunds enthalten jeweils aktuelle Infos.


Gottesdienste online

 

Infos der evangelischen kirchengemeinde winterberg

Schützenmesse im Juli

Sommerwetter, ein frisches Lüftchen und eine blühende Natur, so präsentierte sich das Wetter zum Schützenhochamt in Niedersfeld. Anlässlich des „alten“ Schützenfesttermins hatte man an diesem Tag das Hochamt nachgeholt, weil es die Coronalage zum „neuen“ Termin (Fronleichnam) noch nicht zugelassen hatte. Begleitet wurde der Gottesdienst vom Musikverein "Eintracht" aus Olsberg.

Dass die Niedersfelder häufig Bekanntschaft mit "Festregen" machen, mag in den Genen des Wasserdorfes liegen. Aber während hier Hille und Ruhr gut gefüllt, aber friedlich im Flußbett bleiben, verwandeln Ahr, Erft und Rur in der Eifel ganze Orte zu Katastrophengebieten, die nur zwei oder drei Fahrstunden entfernt sind. Anlass genug, für die Todesopfer und für die Betroffenen zu beten und ihnen Hilfe zukommen zu lassen.

So wurde anlässlich der Festmesse, die Präses Diakon Rudolf Kretzer und Pater Alex mit den Niedersfelder Bürgern und Gästen feierte, auch eine Spendensammlung initiiert. 1.200 Euro konnten in der Schützenmesse und am Abend in der „Sommerkirche“ an die Caritaskonferenz Niedersfeld übergeben werden, die das Geld zielgerichtet weitergeleitet hat. Zusätzlich kamen über die Spendenaktion der Schützenbruderschaft und der Blasmusik Niedersfeld weitere 500 Euro zusammen.

 
Foto: W. Borgmann
Foto: W. Borgmann

Auf seiner langen Pilgerreise führte es kürzlich Matthias Geiger nach Niedersfeld. Der Schwabe, der am Niederrhein wohnt, machte sich im Juni auf zu einer Pilgertour. Auf der Insel Föhr startete er seine rund 1.000 Kilometer lange Tour. Kürzlich führte es ihn über die hessiche Grenze nach Niedersfeld. "Ich habe mein Tagesziel heute erreicht und muss sagen, dass sich der Anstieg von Willingen und vor allem der Abstieg nach Niedersfeld viel Kraft gekostet hat", so der erschöpfte Pilger, der am Nachmittag Zuflucht in der Pfarrkirche suchte. "Normalerweise schaffe ich 40 Kilometer und mehr am Tag, aber das Sauerland verlangt mir wirklich vieles ab", sagt der Wanderfreund, der auch schon einmal den Rothaarsteig gewandert ist.

Am nächsten Morgen startete er in die zweite Hälfte seiner Pilgerreise. Rund 500 Kilometer sind es noch bis zum Ziel: Basel in der Schweiz. "Ich freue mich nun auf den Kahlen Asten und später auf das Städtchen Bad Berleburg, bevor es dann mit meinen 15 Kilo-Rucksack weiter gen Süden geht", so Geiger.

"Einen guten Weg und Gottes Segen", wünscht die Pfarrgemeinde St. Agatha.

 

Marienandacht

An einem lauen Frühlingsabend im Mai ludt der Liturgiekreis der KFD-Niedersfeld zu einer Marienandacht ans Kapelleken ein. 1933 wurde diese Gebetsstätte zu Ehren der Muttergottes, die am Hillebachsee direkt an der Grönebacher Straße steht, eingeweiht. Über all die Jahre beteten hier die Gläubigen zu Maria um Fürsprache bei Gott und auch diesmal versammelten sich zahlreiche Gläubige, um zu beten und zu singen.

"Eine Marienandacht ohne Gesang ist wie eine Hochzeit ohne Braut", so Hildegard Geilen, die gemeinsam mit Heike Löffler die Andacht vorbereitet hatte. Während im Kirchenraum der Gesang nicht möglich ist, konnte die kleine Gemeinde an der Marienkapelle, da diese in der freien Natur liegt, auch Marienlieder singen.

So waren denn auch alle Teilnehmenden voller Freude und Begeisterung für das Marienlob am frühen Abend. Und erste Gedanken, ob man denn am Kapelleken, an der Lourdes-Grotte oder an der Agatha-Grotte ein Freiluftgebet organisieren wolle, fand großen Anklang.

 

Nach gut sechs Wochen konnten auch die Christen in Niedersfeld am Muttertag, 10. Mai erstmals wieder einen gemeinsamen Gottesdienst mit Präsenz feiern. Zuvor wurden die organisatorischen Vorbereitungen getroffen, damit vor allem die Abstandsregelungen in den Sitzbänken und auf den Laufwegen eingehalten werden können. Vielfach herrschten Bedenken, ob man denn ohne Gemeindegesang und unter den gegebenen Bedingungen einen würdigen Gottesdienst miteinander feiern könne. „Es muss schon ein ziemliches Theater betrieben werden“, so eine wohlwollend kritische Meinung im Vorfeld.

Die Vorbereitungen für die Heilige Messe am Sonntag waren mit Anbringen von Hinweisen und Aufklebern bereits erledigt. Zwei Empfangspersonen begrüßten die Gottesdienstteilnehmer und gaben eine Einweisung in die neuen Regelungen. Kurz vor dem Beginn trat Pastor Pohlschmidt ans Ambo, um die Gemeinde über die besondere Situation zu informieren. Man werde ohne Gemeindegesang auskommen müssen, die Austeilung der Hl. Kommunion werde ungewohnt anders erfolgen und beim Verlassen der Kirche solle ebenfalls der Abstand gewahrt werden.

Knapp drei Dutzend Gläubige feierten dann unter Orgelklängen und mit Gebeten gemeinsam die Eucharistie. Das Fazit: Nicht so schlimm, wie erwartet. „Natürlich vermissen wir die uns bekannte und übliche Form der kirchlichen Feier, aber unter den gegebenen Umständen war diese Heilige Messe würdig und feierlich“, sagten Winfried Borgmann vom Kirchenvorstand und Heike Dietrich vom Pfarrgemeinderat.

Und auch Zelebrant Pastor Henner Pohlschmidt zeigte sich zufrieden: „Es ist ja auch für uns Priester eine schwierige Lage, aber es hat wirklich Freude gemacht, die Messe heute mit allen Anwesenden gemeinsam zu feiern. Die Einschränkungen sind spürbar, aber das Positive überwiegt   ganz eindeutig."

Heilige Messe: Digital
Neuer Youtube-KAnal

Video:

Bitte entnehmen Sie aktuellste Informationen direkt von der Startseite. Sie finden alle Infos des Pastoralverbunds auch auf den Internetseiten www.pvwinterberg.de

 

Glockengeläut verbindet!

Die heimischen Kirchengemeinden schließen sich der gemeinsamen Initiative der evangelischen Kirchenkreise in Westfalen und Wittgenstein und dem Erzbistum Paderborn an. Alle christlichen Kirchen unserer Heimat und weit darüber hinaus werden sich der Initiative anschließen, jeden Abend bis Gründonnertag um 19:30 Uhr zum persönlichen Gebet zu läuten. „Wir rufen dazu auf, eine brennende Kerze ins Fenster zu stellen und im verbindenden Gebet inne zu halten“, so Pfarrer Norbert Lipinski vom Pastoralverbund Winterberg. Jeder möge aber auch auf den Brandschutz achten und die Kerze in ein Glas stellen. Gemeinsamkeit macht stark!

Wir haben zur Aktion "Glockengeläut & Kerze" noch einen Hinweis bekommen, den wir gerne weitergeben möchten: Nicht nur ältere Menschen könnten in der jetzigen Situation, die viele überfordert, den Fehler machen, die brennende Kerze direkt unter die Gardine oder in die Nähe anderer brennbarer Dinge zu stellen. Also möchten wir speziell hierauf noch einmal hinweisen, besondere Vorsicht walten zu lassen. Selbstverständlich kann die Kerze auch in einem Glas auf den Küchentisch gestellt werden und auch batteriebetriebe Alternativen (LED Licht) erfüllen den Zweck des persönlichen und verbindenden Gebetes.

Liebe Christen des Pastoralverbundes Winterberg,

seit Montag, dem 16.03.2020, sind alle unsere öffentlichen Gottesdienste, Tagungen, kirchlichen Fortbildungsangebote, öffentlichen Gremiensitzungen, Wallfahrten und sonstigen Fahrten - laut Anordnung des Erzbischöflichen Generalvikariates - bis auf weiteres ausgesetzt. Dies gilt auch für unsere Pfarrheime, Pfarrbüchereien, einfach für alle kirchlichen Einrichtungen!
Was wir alle sehr schmerzlich bedauern.

Doch die augenblickliche Situation erfordert von unserer Kirche Maßnahmen,
die außergewöhnliche und harte Einschnitte in das gemeindliche Leben mit sich bringen. Nicht zuletzt, um die älteren und kranken Gemeindemitglieder zu schützen und damit auch uns!

Daher möchten wir, das pastorale Team, Ihnen nach Rücksprache mit den Verantwortlichen auf der Bistums-, Dekanats- und Pastoralverbundsebene, unsere weitere seelsorgliche Begleitung vorstellen.

Zunächst sind wir, das pastorale Team, all unsere kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
im Rahmen unserer Möglichkeiten für Sie da.

Auch wenn keine öffentlichen Gottesdienste mehr in unseren Kirchen stattfinden, bleiben doch unsere Gotteshäuser für alle Beter offen. Wenn Sie jedoch unsere Kirchen besuchen, achten Sie bitte darauf, dass Sie genügend Abstand zu den Mit-menschen halten, um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren.

Das kirchliche Leben, welches nun in sehr eingeschränktem Maße stattfinden wird, verlangt von uns allen kluges pastorales Handeln, Weitblick, Ruhe und vor allem Gottvertrauen. Und es wird, trotz aller Einschränkungen, weitergehen -
in Gemeinschaft mit Gott und untereinander.

Daher meine große Bitte an Sie alle, achten Sie bitte aufeinander, helfen Sie Menschen, die unsere Hilfe brauchen, verschließen wir nicht die Augen vor der Not des Anderen. Sollten Sie Hilfe benötigen, zögern Sie nicht uns anzurufen.
All unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pastoralverbundes Winterberg stehen für Ihre Anliegen und Fragen telefonisch zur Verfügung.

Wie sich letztendlich das kirchliche Leben im Einzelnen weiter gestalten wird, können auch wir nicht vorhersagen; wir können aber zum Gelingen der noch zur Verfügung stehenden Möglichkeiten beitragen.


So werden wir Sie in der kommenden Zeit begleiten:

Die Feier der Hl. Messe
„In der derzeitigen Situation ist es Auftrag der Kirche, die Sorgen der Menschen vor Gott zu bringen und ihnen auch weiterhin geistlich nahe zu sein.“

Daher werden die Priester des Pastoralverbundes stellvertretend für die Gläubigen die hl. Messe am Sonntag und den Werktagen feiern und Sie alle in das Gebet einschließen. Diese Feier findet jedoch ohne Beteiligung von Gläubigen statt. Sie alle sind herzlich eingeladen, im Gebet daran teilzunehmen.
Außerdem verweise ich auf die Übertragung der Gottesdienste im Radio, Fernsehen und Internet. Dies gilt auch für die hl. Messe im Krankenhaus, die am Bildschirm im Krankenzimmer mitgefeiert werden kann.
Bitte nutzen Sie in diesen Tagen alle technischen Möglichkeiten.
Auch hier im Pastoralverbund Winterberg arbeiten wir intensiv daran, Ihnen schnellstmöglich die Feier der hl. Messe im Livestream zu ermöglichen. Darüber, wo und zu welchen Zeiten Sie dieses Angebot empfangen können, werden wir Sie schnellstmöglich informieren.
Noch etwas:
Alle Messintentionen werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Taufen und Trauungen
Trauungen und Taufen können aktuell nicht in einer öffentlichen Feier begangen werden. Wir haben uns zudem darauf geeinigt, die Taufen zu verschieben und nur in Notfällen stattfinden zu lassen. Wird dennoch der Wunsch an uns herangetragen, aus triftigen Gründen diese Sakramente nicht verschieben zu können, kann die Feier leider nur im kleinsten Kreis (bei der Taufe Eltern und Paten, bei einer Trauung das Brautpaar und zwei Trauzeugen) stattfinden.
Diese Regelung gilt selbstverständlich auch für die Jubelhochzeiten.
Hier gilt: Bitte vorher mit dem taufenden bzw. trauenden Geistlichen oder Diakon Kontakt aufnehmen.

Kommunion
Die Feier der ersten Heiligen Kommunion muss aufgrund der Gesamtsituation zunächst bis in die zweite Jahreshälfte verschoben werden.

Beichte
Beichtgespräche im Beichtstuhl sind nicht möglich. Bei Beichtgesprächen müssen die notwendigen Hygienemaßnahmen und ein Mindestabstand von 1,5 Metern beachtet werden. Jedoch „Die Spendung des Bußsakramentes soll auf Wunsch allen Menschen ermöglicht werden.“
Auch hier gilt: Bitte vorher mit den Priestern Kontakt aufnehmen.

Firmung
Die Firmfeiern müssen aufgrund der Gesamtsituation ebenfalls bis in die zweite Jahreshälfte verschoben werden.

Krankensalbung
„Die Spendung der Krankensalbung an einzelne Gläubige soll auf Wunsch den alten und kranken Menschen ermöglicht werden. Bitte beachten Sie dabei die Auflagen in den Krankenhäusern bzw. Seniorenheimen und nehmen Sie ggf. mit der Geschäftsführung Kontakt auf. Seelsorgerinnen und Seelsorger in den Einrichtungen werden gebeten, mit der Geschäftsführung zu klären, ob regelmäßige Besuche in der Einrichtung möglich sind.“ Auch zu Hause ist die Spendung der Krankensalbung möglich.
Auch hier gilt: Bitte vorher mit den Priestern Kontakt aufnehmen.

Krankenkommunionen
„Die Spendung der Krankenkommunion an einzelne Gläubige soll auf Wunsch den alten und kranken Menschen ermöglicht werden.“ Im Falle der Verschiebung oder der vorübergehenden Aussetzung der Krankenkommunion, worüber wir Sie informieren werden, besteht die Möglichkeit, in der geistigen Kommunion und dem Gebet unserem Herrn nahe zu sein.

Wie gehen wir bei den Beerdigungen vor
Beerdigungen dürfen in dieser besonderen Situation aktuell ausschließlich im kleinsten Kreis (maximal 5 Personen) direkt am Grab stattfinden. Diese Situation bringt es auch mit sich, dass Wortgottesdienste in Friedhofskapellen bzw. das Requiem in Kirchen und Kapellen nicht möglich sind. Trotz dieser Begleitumstände wird darum gebeten, auf ein würdiges Begräbnis zu achten. Ein Requiem kann zu einem späteren Zeitpunkt angepasst gefeiert werden. Auch das Kondolenzgespräch wird nur telefonisch stattfinden.
Auch hier gilt: Bitte vorher mit den Seelsorgern Kontakt aufnehmen.

Pfarrbüros
„Bitte achten Sie darauf, dass die Pfarrbüros verlässlich besetzt sind. Der Kontakt sollte derzeit ausschließlich per Mail und per Telefon erfolgen. Sorgen Sie bitte dafür, dass die Gläubigen die entsprechenden Adressen und Telefonnummern gut sichtbar vermittelt bekommen. Die Homepage kann ein geeignetes Mittel sein, um Informationen sowie Gebetsimpulse für den häuslichen Gebrauch an Gemeindemitglieder weiterzugeben.“

Daher werden unsere Pfarrbüros zu den üblichen Zeiten geöffnet sein, jedoch ohne Publikumsverkehr. Sie können gerne über das Telefon, Mail und Fax mit uns Kontakt aufnehmen (die Nummern finden Sie in den Pfarrnachrichten oder auf unserer Homepage) oder eine Nachricht in den Briefkasten werfen, damit das Allnotwendigste erledigt werden kann.
Benötigte Unterlagen und Dokumente können dann, nach vorheriger telefonischer Absprache, in den Pfarrbüros entweder zugesandt oder abgeholt werden.

Osterfeierlichkeiten
„Unter den besonderen Umständen müssen die Feiern zu den Kar- und Ostertagen in den Gemeinden leider abgesagt werden. Unser Erzbischof wird das österliche Triduum für das Erzbistum unter Anwesenheit des Domkapitels im Hohen Dom unter Ausschluss der Öffentlichkeit feiern. Es ist vorgesehen, diese Gottesdienste im Livestream als besonderen Service für die Gläubigen zu übertragen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass das österliche Triduum vom Priester nicht privat gefeiert werden darf.“
Glauben Sie mir, wir im Pastoralteam arbeiten intensiv daran, den Geist der Ostertage nicht völlig aus den Augen zu verlieren.

Unser Generalvikar Alfons Hardt:
„Die aktuellen Regelungen gelten zunächst bis einschließlich 19. April 2020. Zu gegebener Zeit erhalten Sie weitere Informationen. Ich verweise auch auf die Homepage des Erzbistums Paderborn (erzbistum-paderborn.de). Hier gibt es einen Ticker mit den neuesten Informationen sowie mit geistlichen Impulsen.

Generalvikar Alfons Hardt bittet dringlich darum, dass die Anweisungen der örtlichen Gesundheitsämter bzw. der kommunalen und staatlichen Stellen wie auch die Weisungen seitens des Erzbistums eingehalten werden. Gemeinsam mit Erzbischof Hans-Josef Becker habe er die Erwartung, dass sich in dieser für das Land so schwierigen Situation alle solidarisch zeigen und alle Anweisungen der öffentlichen und kirchlichen Behörden unterstützt und befolgt werden.“

Für Rückfragen stehen sowohl die Seelsorgerinnen und Seelsorger des Pastoralverbundes als auch das Erzbischöfliche Generalvikariat weiterhin gerne zur Verfügung. Über die weitere Entwicklung und über alle erforderlichen Veränderungen werden wir Sie über die Pfarrnachrichten, Zeitung und Aushänge an unseren Kirchen und auf unserer Homepage (www.pvwinterberg.de) immer sehr zeitnah informieren. Dort finden Sie auch täglich einen neuen geistlichen Impuls.

Ich wünsche Ihnen, Ihren Familien und allen Menschen unseres Pastoralverbundes vor allem Gesundheit, Ausdauer, Geduld, Kraft und Gottes Segen. Bitte achten Sie aufeinander. Die Solidarität und Nächstenliebe können auf dem momentanen schwierigen Weg gute Wegbegleiter werden.

In herzlicher Verbundenheit und bitte passen Sie auf sich auf!

Für das pastorale Team
Ihr Pfarrer
Norbert Lipinski

Wir lassen die Kirche im Dorf

Hier sind Informationen zur Kirchengemeinde St. Agatha Niedersfeld hinterlegt. Die folgenden Themen leiten auf weitere Informationsseiten zur Kirchengemeinde.

Infos aus dorf und Dorfkirche

 

Unser Kirchengemeinde in Z D F

Zahlen - Daten - Fakten unserer Kirchengemeinde 2019

  • Zahl der Katholiken: 1047
  • Das Sakrament der Taufe empfingen: 5 Kinder
  • Zur Erstkommunion wurden geführt: 12 Kinder
  • Das Sakrament der Firmung empfing: 1 Jugendliche
  • Das Sakrament der Ehe spendeten sich: 2 Paare
  • Zu Gott heimgerufen wurden: 11 Personen
  • Aus der kath. Kirche ausgetreten sind: 5 Personen
 

Pfarrkirche St. Agatha

Wir stellen hier unser Kirchengebäude und die Orgel vor und blicken zurück in die (kurze) Geschichte unserer Kirchengemeinde.

Kirchengebäude | Orgel | Historie

 

Kontakt & Gremien

Wir haben fast immer ein offenes Ohr, mindestens aber einen offenenen E-Mail-Kanal. Hier stellen wir die Personen im kirchlichen Dienst vor.

Seelsorger | Pfarrbüro | Pfarrgemeinderat | Kirchenvorstand

 

Aktivitäten & Kirchenleben

Über einige der Feste und Veranstaltungen berichten wir an dieser Stelle und geben dazu Eindrücke und Erläuterungen.

Weihnachtszeit | Krippen | Sternsinger | Patronate | Prozession

 

Kirche im Freien

Gebetsorte in der Natur

Kapellen | Grotten | Feldkreuze

Kirche ist vielfältig. Gott ist überall. Auch in der Natur lässt sich Andacht halten. Niedersfeld bietet dazu ganz viele Möglichkeiten.

 

Impressum für den Bereich www.niedersfeld.info/kirche:

Katholische Kirchengemeinde St. Agatha Niedersfeld
Körperschaft des öffentlichen Rechts

Vertreten durch den Kirchenvorstand:
Vorsitzender Pfarrer Norbert Lipinski
stv. Vorsitzender: Winfried Borgmann, Geschäftsführer

Alter Schulweg 3, 59955 Winterberg-Niedersfeld

Verantwortlicher i.S.d. § 55 Abs. 2 RStV: Winfried Borgmann (Adresse siehe oben)

Im Übrigen wird auf die Angaben im Impressum dieser Homepage sowie auf die Datenschutzbestimmungen dieser Homepage verwiesen. Die Links dazu sind jeweils am Ende dieser Internetseiten zu finden.

Zum Thema: Kirchen-Klima:

 
Wetter
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Dorfgemeinschaft Niedersfeld e.V.   •   Josefsweg 1   •   59955 Winterberg  

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