Chorgemeinschaft aus Niedersfeld und Grönebach
Chorgemeinschaft aus Niedersfeld und Grönebach

Gemischter Chor St. Agatha

"Bethlehem ist überall" | Weihnachtskonzert in Niedersfeld

Niedersfeld im Advent 2017 | Winfried Borgmann

Das Adventskonzert in Niedersfeld führte viele Musikbegeisterte am dritten Adventssonntag in die voll besetzte Pfarrkirche St. Agatha. Allen voran Dirigent Norbert Spratte, der mit der Chorgemeinschaft aus Niedersfeld und Grönebach seit vielen Wochen dieses Konzert vorbereitet hatte und das Dirigat für die mehr als 60 Mitwirkenden fest im Griff hatte. Michael Frese für den Kirchenchor St. Agatha Niedersfeld und Fritz Honselmann für den Gemischten Chor Grönebach begrüßten die aufmerksamen Zuhörer und führten durch das rund 90-minütige Programm.

Das war abwechslungsreich vorbereitet und gespickt mit einigen Höhepunkten. Während Dagmar Padberg an der kleinen Orgel und am Klavier die Chorstimmen begleitete, verlieh Tochter Tirzah an der Querflöte einigen Stücken eine besondere Note.

Manuel Schmidt intonierte an der großen Kirchenorgel den Einzug der Sängerinnen und Sänger und begeisterte in der zweiten Hälfte des Konzerts mit einer besonderen Orgelimprovisation.

"Fröhliche Weihnachten" wünschte das Sextett der Niedersfelder Blasmusik mit bekannten Weihnachtsliedern. Laura Mantel, Lisa Ott, Maria Kießler, Felicitas Bauerdick, Jessica Weidner und Lara Schleimer begleiteten mit ihren Klarinetten auch Gesangsstücke der Chöre.

Zum Ende des wunderbaren Konzertes gab es noch einmal nachdenkliche Gedanken zur ewigen Stadt Jerusalem. Dem Text folgte ein Gesang, der mit prächtigem Orgelfinale begleitet wurde.

"Tochter Zion" bildete dann ein erhabenes Finale mit den beiden Chören, begleitet von zwei Orgeln, den Klarinetten, feierlichem Glockengeläut und dem Mitgesang der Zuhörer. Damit war die weihnachtliche Stimmung auf dem Höhepunkt. Gänsehaut beim Publikum und große zufriedene Erleichterung bei den Akteuren. Ein großartiges Konzert!

 
 

Die Blasmusik Niedersfeld und der Gemischte Chor St. Agatha Niedersfeld lockten am 3. Adventssonntag zahlreiche Zuhörer in die Pfarrkirche. Diese war zum Adventskonzert bis auf den letzten Platz voll besetzt. Diakon Rudolf Kretzer führte mit besinnlichen Texten durch das Programm. Die beinahe hundert Mitwirkenden bezogen unter anderem mit "Macht hoch die Tür" und "Tochter Zion" auch die Gemeinde mit ein und begeisterten mit anspruchsvollen Konzertbeiträgen, wie beispielsweise "Hymnus Pastorale" und "Freue Dich Welt" die Besucher. Einen flotten Höhepunkt setzte auch die 9-köpfige Bläserbesetzung mit dem Stück "Go Down Moses". Und auch die "Schlittenfahrt" von Leroy Anderson brachte Schwung in die farbenfrohe Kirche. Diese war dezent illuminiert und bot einen stimmungsvollen Rahmen. Optimal auf die Weihnachtszeit eingestimmt, zollten die Konzertbesucher zum Ende der eineinhalbstündigen Darbietungen langanhaltenden und begeisterten Applaus. Ihren ersten großen Applaus ernteten allerdings schon zur Konzertmitte Alicia Klaner, Max Mantel und Bent Voss, die seit dem Frühsommer in der Blasmusik spielen, für ihr Debüt mit dem Stück "Ihr Kinderlein kommet".

Der „Gemischte Chor St. Agatha Niedersfeld“ blickt auf 40 Jahres Sangesfreunde zurück. Es war eine Feier mit 4 Chören in großartiger Atmosphäre und mit hoher gesanglicher Qualität. Die festlich geschmückte Halle, ohne Thekenbetrieb, lieferte den feierlichen Rahmen unter dem Motto: Singen macht Spaß. Vorsitzender Michael Frese führte gekonnt in die Veranstaltung ein, zog Bilanz, streifte die Geschichte des Chores, ehrte und würdigte einige Personen und dankte für gute Zusammenarbeit.

Den Anfang machte der heimische Chor mit 6 Liedern von „Singen macht Spaß“ bis „Halleluja“. Gute Stimmung und Begeisterung erfüllten sofort die Halle. Dirigent Norbert Spratte hatte gut ausgesucht. Auch dessen zweiter Chor, der „Gemischte Chor Grönebach“, zog mit flotten Liedern aus „Wiener Spezialitäten“ und „Marina“ die Besucher in den Bann. Dagmar Padberg begleitete beide Chöre gefühlvoll am Klavier.

Das motivierte auch den „Gemischten Chor“ aus Züschen unter Leitung von Werner Völlmeke zum freudigen Auftritt mit 3 Liedbeiträgen. Das Lied „Hey, heut ist ein schöner Tag“, war Beweis genug.

Die „Niederrheinsänger“ begeisterten unter Udo Schröders Regie mit ihrer geschulten Gesangskunst alle Zuhörer Die breite Palette von 10 Liedern unterschiedlicher Provinienz löste Jubel aus. Zusätzlich überraschte der Tenor H. Steinkamp mit dem Solo „Wenn ich einmal der Herrgott wär“.

In dieser Form neu und zeichensetzend waren mehrere gemeinsame Auftritte. So wurde „Amsterdam“ von Züschen, Grönebach und Niedersfeld zusammen präsentiert. Flott arrangierten Grönebach, Niedersfeld und Niederrheinsänger das „Lebe, liebe, lache“. Den Schlusspunkt setzten Grönebach und Niedersfeld mit dem „Bummelpetrus“ und „Fliegermarsch“.

Der folgende Sonntagmorgen führte mehr Kirchgänger als gewöhnlich in die Niedersfelder Pfarrkirche. Die Niederrheinsänger begleiteten den Festgottesdienst mit 6 Beiträgen. Würdig das „Heilig, heilig, heilig“ von Schubert in der getragenen Form. Gewaltig dagegen, in der ab- und anschwellenden Lautstärke, die „Himmel rühmen“ und „Das ist der Tag des Herrn“.

Dorfgemeinschaft Niedersfeld e.V.   •   Josefsweg 1   •   59955 Winterberg  

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