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Schützenfest 2019
aus dem Vereinsleben

Mit dem 163. Schuss holt Patrick Geilen den Vogel aus dem Kasten. Der 29jährige regiert nun mit Freundin Violetta Kaula.

Rückblick auf das Niedersfelder Schützenfest 2018

Drei Tage Schützenfest 2018...

... Sonnenschein + nette Leute + gute Stimmung

Das Schützenfest wird in guter Erinnerung bleiben. Einige Eindrücke haben wir in Wort und Bild festgehalten. Siehe unten für mehr Infos.

Schützenfestfotos 2018 von Werner Dietrich

Hier sollte folgendes Fotoalbum eingebunden sein:
Fotoalbum Schützenfest 2018 von Werner Dietrich

Schützenfest 2018
Patrick Geilen und Violetta Kaula
Patrick Geilen und Violetta Kaula
 

Heiße Tage, Sonne pur und gute Stimmung

Samstag: Der Auftakt nach Maß

Bei strahlendem Sonnenschein begann das Fest mit dem Ständchen beim amtierenden Königspaar Katja und Hubertus Klaner. Und hoch oben am Kleehagen, wo schon am Donnerstag zuvor das traditionelle Kranzwickeln gefeiert wurde, freuten sich an selber Stelle auch Franz-Josef (Jojo) und Inge Steinrücken auf ihr 25. Jubiläumsjahr. Im Anschluss erhielten Gertrud Nölling für ihr 40. Königinnenjubiläum und Herta Grosche für ihr 50. Königinnenjubiläum ein Ständchen unter starker Beteiligung vieler Schützenfestbegeisterter.

Wenig Zeit zum Verschnaufen blieb der Festmusik aus Brilon nicht, denn die Kirchenglocken luden zum Schützenhochamt ein. Die Pfarrkirche war vollbesetzt, als Pfarrer Norbert Lipinski und Diakon Rudolf Kretzer, der auch die Ansprache hielt, mit den beiden Schützenfahnen und den Offiziersmessdienern feierlich Einzug hielt. Musikalisch wurde die Festmesse durch das Blasorchester Brilon gestaltet, die sich diesmal zum Abschluss das beliebte Stück „Highland Cathedral“ ausgewählt hatten.
Major Jens Mantel begrüßte am Abend die Anwesenden in der Schützenhalle und dankte für einen schönen und feierlichen Auftakt. Er schimpfte über das Benehmen Unbekannter, die durch den Einbruch in der Schützenhalle und den Diebstahl der Tontechnik sowie durch die Beschädigung der Einrichtungen an der Vogelstange vor wenigen Wochen die mühsame Arbeit des Ehrenamtes mit Füßen treten. Das fresse auch an der Motivation, so der 2. Vorsitzende der Bruderschaft. Er lud alle Festgäste ein, gemeinsam mit dem Vorstand, Königspaar, Hofstaat und den Musikern drei wunderbare Tage zu feiern.

Dass die Lust der vielen Festgäste genau darauf groß war, konnte man am Samstagabend bis spät in die Nacht spüren. Beste Stimmung, angeheizt durch das Blasorchester Brilon, war die vielen Besuchern anzusehen und so war die riesige Tanzfläche entsprechend rappelvoll.

Sonntag: Heißer Tag mit viel Trubel während des Festzugs

In aller Frühe hatte sich eine Schar von Offizieren zusammengefunden, um die Schützenhalle wieder festtauglich zu machen. Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich die Schützenbrüder am Nachmittag an der Schützenhalle ein, um die Königspaare und den Hofstaat abzuholen. Angesichts der starken Sonneneinstrahlung mussten allerdings einige Schützenbrüder wegen verschiedener Gebrechen auf den langen Weg verzichten.

Farbenfroh präsentierten sich die königlichen Hauptpersonen des Festzugs. Für einige Irritationen sorgten immer wieder Blaulicht und Martin-Horn, denn die Feuerwehr rückte vorab zur Ersthilfe an verschiedene Einsatzstellen im Dorf an. Notarzt und Rettungsdienst folgten wenige Minuten später. In Folge eines Notfalleinsatzes musste auch der Festzug kurzfristig im Bereich der Knippe seine Route verändern, bevor dieser am Ehrenmal eintraf, wo wenig später ein dritter Notfalleinsatz notwendig wurde. Angesichts der Tatsache, dass zahlreiche Schützenbrüder im Rettungsdienst tätig sind, war die Erstversorgung vor Ort exzellent.

Am Ehrenmal sprach Ortsvorsteher Heinz Schmidt über die Heimat, deren Werte, deren Vorzüge und Verpflichtung und über deren Traditionen. Er schlug den Bogen zu jenen, die durch Krieg und Gewalt fern der Heimat sein mussten oder für immer wegblieben. Die Ehrenabteilung bestehend aus Bundeswehrsoldaten und der Freiwilligen Feuerwehr unter der Führung von Brigadegeneral und Schützenbruder Stefan Geilen legte gemeinsam mit Major Jens Mantel den Kranz nieder. „Die Stille am Ehrenmal war erhabend“, so der Kommentar, der über den Kurznachrichtendienst Twitter in die Welt hinausging.

Nach einer kurzen Verschnaufpause folgten in der Schützenhalle die Ehrungen. Gerd Hanfland und Franz-Konrad Geilen wurden für ihr bald 20-jähriges Engagement im Vorstand geehrt. Der stv. Kreisoberst Karl Höing und Kreisvorstandsmitglied Michael Grosche überreichten hierzu den höchsten Orden des Sauerländer Schützenbundes, nämlich den Orden für hervorragende Verdienste. Sie würdigten die vorbildliche Einsatzbereitschaft der beiden Vorstandsmitglieder. Brudermeister Heiner Schleimer freute sich für „seine Mannschaft“, verbarg aber auch die Traurigkeit darüber nicht, dass Franz-Konrad Geilen aus gesundheitlichen Gründen die Auszeichnung nicht persönlich entgegen nehmen konnte.

Es folgte die Ehrung des Jubelkönigspaares Franz-Josef und Inge Steinrücken. Sie regierten 1993/94 in Niedersfeld und sind nach wie vor mit Leib und Seele bei den Schützenfesten und darüber hinaus im Niedersfelder Vereinsleben aktiv dabei. „Wenn sich mehr an Eurer Aktivität und an Euerm Engagement ein Beispiel nehmen würden, dann wäre mir um die Vereinslandschaft nicht bange“, so der Brudermeister.

Josef Grosche, Dr. Horst Grickschat und Horst Rautenberg nahmen anschließend die Ehrung für ihre 60-jährige Mitgliedschaft entgegen. Für 50 Jahre wurden Paul Blüggel, Friedhelm Geilen und Norbert Brinkmann ausgezeichnet. Herbert Gneckow, Henny Schleimer, Werner Bludau, Werner Schleimer und Hans Horrigs wurden für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Bruderschaft geehrt.

Lobende Worte fand Brudermeister Heiner Schleimer für das Königspaar Hubi und Katja Klaner, die mitsamt Hofstaat das vergangene Jahr aktiv und vorbildlich mitgestaltet haben. Das Königspaar erhielt anschließend beim Königstanz viel Applaus der zahlreichen Schaulustigen. Und die Kinder kamen dann beim großen Kindertanz voll auf ihre Kosten.

Montag: Sonnig, Kurz und Bündig an der neuen Vogelstange

Bei strahlendem Sonnenschein trafen am Hotel Niedersfeld nach und nach die ersten Schützen ein, um gemeinsam mit dem Blasorchester Brilon zur Vogelstange zu marschieren. Die neue Schießanlage hatte zwar schon zum Jungschützenfest bewiesen, dass sie funktioniert, allerdings hatte das Schießen der ehemaligen Majestäten angesichts des langen Wettkampfs doch für Nachbesserungen gesorgt. Wie sich die neue Situation mit der halbhohen und damit viel volksnäheren Vogelstange ergeben würde, war offen.

So knallte kurz nach 10 Uhr bereits die Büchse und die Treffsicherheit und Schießfreude war dem Vogel schnell anzusehen. Mit der neuen Schießanlage zieht nun auch eine völlig neue Ordnung und Disziplin in den Stein ein, denn die aktuellen Schießstandrichtlinien geben das entsprechend vor. So wird fortan nur noch an einem Schießstand mit Flinte geschossen und der Zutritt noch stärker reglementiert. Die gute Sicht auf den Vogel kam beim Schützenvolk sehr gut an und so konnten die Zuschauer ganz nah dabei sein.

Christoph Tuss zeigte sich mit dem Zepter zufrieden und Reini Geilen, ein alter Hase am Schießgewehr, sicherte sich den Apfel. Krone und die beiden Flügel blieben indes sicher im Kugelfang, denn die weiteren Schützenbrüder hatten es ausschließlich auf die Mitte abgesehen. So raunte es nach einem gezielten Schuss nach einer halben Stunde Feuergefecht durch den Stein, als Niels Tebbe den Schwanz des Holzvogels aus dem Kugelfang schoss. Fortan schwand der Mut einiger Schützen, weiter zu schießen. Aber mit Björn Borgmann und Patrick Geilen blieben zwei zielsichere Anwärter im Rennen und jeder Schuss könnte entscheiden. Mit dem 163. Schuss holte dann Patrick Geilen den Vogel mitsamt Krone und Flügeln aus dem Kasten. Der 29jährige riss die Hände in den Himmel und freute sich, in diesem Jahr endlich am Ziel angekommen zu sein. Mit ihm freute sich auch Freundin Violetta Kaula, ebenfalls 29 Jahre alt. Vizekönig wurde Björn Borgmann.

Manch einer hatte auf die zeitliche Entspanntheit der Schützen gehofft und wurde schon um 11 Uhr vor vollendete Tatsachen gestellt, denn kurz vor elf setzte der Vogel schon zum Sturzflug an. Aber zur neuen Disziplin des Vogelschießens gehört auch ein einigermaßen pünktliches Antreten.

Bei immer noch strahlendem Sonnenschein fand unter großem Jubel im voll besetzten Stein die Übergabe der Königskette und der Krone statt. Es hat sich gezeigt, dass die Neuerungen im Stein gut angekommen sind.

Abermals lachte die Sonne auch am Abend vom Himmel, wenngleich hier und da dunkle Gewitterwolken in der Ferne zu sehen waren. Trotz Donnerschläge zog der Festzug von der Schützenhalle aus, um das Königspaar Patrick und Violetta auf der Hütte abzuholen. Das Kommando übernahm unter der prüfenden Augen und Ohren des Majors diesmal der stv. Hauptmann Eckhard Geilen, der wenig später für die erste Ansprache seiner Dienstzeit viel Anerkennung erntete. Die Jungschützen hatten für den Festzug eigens eine Choreografie einstudiert, die Zuschauer und Festzugteilnehmern imponierte.

So mündete das dreitägige Fest am Abend in der Schützenhalle in einen stimmungsvollen Abschluss mit vielen schönen Gesprächen, Erlebnissen und Tänzen und der Vorfreude auf das Stadtschützenfest im September in Siedlinghausen.

Schützenfest 2017 in Bildern

Katja und Huberuts Klaner - Schützenkönigspaar 2017/18 (Foto: Werner Dietrich)

Neues Königspaar der St. Hubertus Schützenbruderschaft: Hubertus Klaner und Ehefrau Katja. Um 11 Uhr setzte er den 259. Schuss an und beendete das spannende Feuergefecht. Aus einer schießfreudigen Truppe schenkten sich bis zuletzt Hubertus Klaner und Patrick Geilen (Vizekönig) nichts unter der Vogelstange. Entsprechend flogen die Fetzen im Stein, bis die Menge dem neuen König zujubelte.

Unter der Vogelstange:

  • Die Flinten knallen und der Regen hat sich verflogen.
  • Das Zepter geht an Björn Borgmann.
  • Hubertus Klaner hat in diesem Moment den rechten (im Bild links) Flügel abgeschossen, der Schuss schlägt auf dem Foto gerade ein.
  • Schuss Nr. 259 um 11 Uhr

Jungschützen Niedersfeld

Kinderschützenfest 2019

In Niedersfeld ist das Kinderschützenfest gemeistert, neue Herausforderungen warten schon!

Am ersten Septembersonntag stand in der Niedersfelder Schützenhalle das alljährliche Kinderschützenfest auf dem Programm. Wie gewohnt, nahmen wieder viele begeisterte Kinder daran teil und erlebten einen ereignisreichen Tag.

Um 14 Uhr wurde das Fest der kleinsten Hitten offiziell mit dem ermitteln des Kindergartenkönigs eröffnet. Bei dem Abwerfen des Vogels zeigte Connor Pieper, dass er auch in jungen Jahren schon äußerst treffsicher ist. Zur Kindergartenregentin nahm er sich Zoe Pieper.
Da auch der scheidende Kinderkönig Max Mantel einen Nachfolger suchte, folgte direkt im Anschluss das eigentliche Kindervogelschießen mit dem Luftgewehr. An Kandidaten mangelte es wie in vergangenen Jahren bei weitem nicht. Doch auch diese Würde kann bekannter Weise nur ein Bewerber erringen. So kam es, dass am Ende von einem spannenden Vogelschießen Levi Tuss am besten Zielen konnte und sich somit ein Jahr lang Niedersfelder Kinderschützenkönig nenne darf. Zur Seite steht Ihm in diesem Jahr seine Königin Enni Tuss.
Nachdem die neuen Majestäten sich noch einmal raus geputzt hatten, wurden sie durch den Festzug zurück in die Schützenhalle eskortiert. Dort wurden die zahlreichen kleinen Besucher bis in die Abendstunden bestens Unterhalten.

Mit dem Abschluss des Kinderschützenfestes, neigt sich der Terminkalender der Schützen für 2019 langsam dem Ende zu. Das Bundesschützenfest in Medebach am kommenden Wochenende stellt chronologisch jedoch das erste noch kommende Highlight dar.
Und auch zum Jahresende wird es dem Niedersfelder Offizierskorps nicht langweilig. Denn traditionell wird auch in diesem Jahr am ersten Adventwochenende der Weihnachtsmarkt in der Schützenhalle ausgerichtet.

Damit nicht genug, haben die Schützen auch für das kommende Jahr 2020 erneut große Pläne! Nachdem der Verein in vergangenen Jahren bereits erfolgreich das ein oder andere Schlagerfestival ausgerichtet hat, war man sich schnell einig, dass in diese Richtung einmal mehr etwas passieren muss.

Mit dem 26. September 2020 wurde hierfür bereits ein Datum gefunden und auch in Sachen Schlagerstars ist man weit fortgeschritten!
Weitere Infos folgen in kürze!

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Kinderschützenfest 2018

Max, Meike, Justus Jonas und Leni
Max, Meike, Justus Jonas und Leni

Kinder feierten ein schönes Fest

Max Mantel ist neuer Kinderschützenkönig und regiert mit Meike Doetkotte. Justus Jonas Willerscheidt und Leni Borgmann regieren die Kindergarten-Schützen. Herzlichen Glückwunsch!

Am letzten Septembersonntag feierten die Kinder ihr Fest. Am Vormittag kamen schon viele Kinder zum Familiengottesdienst in die Kirche, um Erntedank zu feiern. Das Vororchester der Blasmusik Niedersfeld gestaltete erstmals die Heilige Messe. Die Gottesdienstbesucher waren hocherfreut und so feierte Pater Alex mit der zahlreich erschienenen Gemeinde schon fast ein kleines Festhochamt. Entsprechend ernteten die jungen Musiker der Blasmusik Niedersfeld viel Applaus.

Am Nachmittag begann der bunte Tag mit den Wettbewerben um die Kinderkönigswürden. Justus Jonas Willerscheidt hatte bei den Kindern des Kindergartens am besten getroffen und wählte Leni Borgmann zu seiner Königin. Es schloss sich ein spannender Wettkampf der größeren Kinder an, den am Ende Max Mantel für sich entscheiden konnte. Er freute sich riesig, endlich die Königskette tragen zu düfen und regiert nun mit Meike Doetkotte die Kinderschützen.

Die Blasmusik Niedersfeld sorgte musikalisch für einen schönen Nachmittag und begleitete den kleinen Festzug zum Kindergarten, wo die Majestäten gebührend abgeholt wurden. Im Anschluss konnten sich die Kinder nach  Lust und Laune in der Dorfhalle austoben, bevor ein sehr gelungener und sonniger Tag am Abend endete.

 

Kinderschützen Niedersfeld 2017/2018

Puh, ganz schön fleißig, wir Schützen: Vogelstange, Stein, Schlagerparty, Weihnachtsmarkt, Silvesterparty, Frieda Braun, Generalversammlung....

Das war's: Die Vogelstange ist weg

 

Die Niedersfelder Schützen sind, was Projekte, Aktionen und Veranstaltungen angeht, schwer beschäftigt. Die Schützenfestsaison haben die St. Hubertus Schützen in sehr guter Erinnerung. Die hohen Auszeichnungen für die Offiziere Christian Ott, Andre Naschwitz, Volker Schmidt und Dominik Rüther für ihr verlässliches Engagement in Niedersfeld und die Ehrungen der beiden Urgesteine Karl-Heinz Isken sen. und Heinz Trippen für ihre 70-jährige hochaktive Mitgliedschaft sind in bester Erinnerung. Mit Hubertus Klaner und seiner Ehefrau Katja geht ein Königspaar in die Dorfgeschichte ein, die letztmalig an der bis dato betriebenen Vogelstange ihre Königswürde erlangen konnten. Bei den Jungschützen war es im Frühjahr Tim Schleimer, der mit Kimberly Padberg regiert.

Nun ist die „alte Vogelstange“ Geschichte und wurde kürzlich abgerissen. Sie erfüllt nicht mehr die aktuellen Vorgaben der Schießstandrichtlinien und wurde von den zuständigen Behörden somit stillgelegt. Ähnliche Erfahrungen haben in diesem Jahr auch andere Schützenvereine gemacht, zum Beispiel St. Hubertus Grönebach. Der Vorstand arbeitet daher zurzeit an einem Konzept, wie man einerseits eine neue und den Richtlinien entsprechende Vogelstange verwirklichen und andererseits das Gesamtangebot „im Stein“, insbesondere die Toilettenanlage, verbessern kann.
Gleichzeitig stecken die Schützen im Endspurt für die Durchführung der Schlagerparty, zu der am 11. November Stars wie Michelle, Achim Petry und Geri der Klostertaler in der Schützenhalle auftreten werden. Der Vorverkauf, der online unter www.niedersfeld.info und offline in den Filialen der Volksbank Brilon auf Hochtouren läuft, zeigt, dass diese Veranstaltung nicht nur auf regionales Interesse stößt, sondern Fans im Umkreis von bis zu 200 Kilometer anspricht.

Die Schützenhalle wird kaum abkühlen, denn schon Anfang Dezember werden die Schützen den Weihnachtsmarkt durchführen. Dieser hat sich in der gesamten Region und besonders bei den Niederländern in den letzten 18 Jahren zu einem der beliebtesten Indoor-Weihnachtmärkten des Sauerlandes gemausert.

Aber die Verschnaufpause nach dieser für die Schützen sehr aufwändigen und herausfordernden Veranstaltung wird nur kurz anhalten, denn auch in diesem Jahr bietet St. Hubertus wieder eine Silvesterparty in der Schützenhalle an.

Und auch das neue Jahr beginnt unterhaltsam und arbeitsreich, denn im Januar hat sich Frieda Braun mit ihrem neuen Programm „Erstmal Durchatmen“ in Niedersfeld angesagt. Traditionell führt es sie als einen der ersten Aufführungsorte für neue Programme seit nunmehr 9 Jahren nach Niedersfeld, so auch am 21.1.2018. Der Kartenvorverkauf hierzu hat bereits begonnen (Verkehrsbüro Niedersfeld).

Somit wird der Vorstand in der Generalversammlung im Februar nächsten Jahres wieder viel zu berichten haben. Dann geht es nicht nur um das stramme zurückliegende Programm, sondern um die konkreten Baupläne für die Vogelstange im Stein. Infos zu diesen und weiteren Niedersfelder Projekten sind unter www.niedersfeld.info nachzulesen.

Ehrungen und Auszeichnungen

Volker Schmidt, Dominik Rüther, André Naschwitz

+++ Schützenfest ab 2020 Fronleichnam +++ Abschied im 25. Amtsjahr +++

 

Fotos (Werner Dietrich): Winfried Borgmann (vorne links) und Elmar Singelnstein (rechts) wurden verabschiedet. Auf dem Foto der Hauptvorstand zusammen mit Ortsvorsteher Heinz Schmidt und den neu- bzw. wiedergewählten Offizieren

Niedersfelder verlegen Schützenfesttermin
Langjährige Vorstandsmitglieder scheiden aus

Niedersfeld im Februar 2019

Die Niedersfelder Schützen haben in ihrer jüngsten Versammlung entscheidende Weichen für die Zukunft gestellt. Fast alle der über 100 erschienenen Mitglieder stimmten für den Vorschlag, ab 2020 das Schützenfest auf den Fronleichnamstag zu verlegen. Bei nur 7 Gegenstimmen und einer Enthaltung war das ein eindeutiges Votum für den Antrag des Vorstands. Die Grundstruktur des Festes bleibt bestehen, das Fest wird in Niedersfeld am Mittwoch vor dem Fronleichnamstag beginnen und am Freitag mit dem Vogelschießen im Stein enden. Somit wird letztmalig in diesem Jahr das Fest am althergebrachten Termin im Juli gefeiert. Dann wird auch eine jahrzehntelange Ära zu Ende gehen, denn das Blasorchester Brilon wird letztmalig die Festmusik stellen. Seit 37 Jahren gehen die Niedersfelder und Briloner gemeinsame Wege und werden auch über das letzte gemeinsame Jahr hinaus freundschaftlich verbunden bleiben.

Einen Generationenwechsel hat es im geschäftsführenden Vorstand gegeben. Elmar Singelnstein stellte sich nicht mehr zur Wahl. Er trägt seit 1995 die grüne Uniform und wurde im Jahr 2000 in den geschäftsführenden Vorstand gewählt und mit den Finanzen betraut. Seit 2004 ist der 49-jährige Hauptkassierer des Vereins gewesen. In dieser Zeit sind nahezu 8.000 Buchungsvorgänge über seinen Schreibtisch gelaufen. Mehr als 2 Millionen Euro Umsatz dürften es in Summe in dieser Zeit gewesen sein. Seine Aufgaben wird künftig der amtierende Schützenkönig Patrick Geilen (29) übernehmen.
Ebenfalls seit 1995 gehörte Winfried Borgmann dem Offizierscorps an. Er wurde 1999 in den geschäftsführenden Vorstand gewählt und hat seither die Aufgaben des 2. Geschäftsführers übernommen. Der 43-jährige war unter anderem mehr als ein Jahrzehnt für die Verwaltung und Vermietung der Schützenhalle zuständig und war ebenso lange als Marktmeister für den Weihnachtsmarkt zuständig. Zu seinen Aufgaben gehörten die Vereinsbürokratie und Öffentlichkeitsarbeit. Im Laufe der Versammlung wurde er außerdem für seine 25-jährige Vereinsmitgliedschaft geehrt. Seine Funktion wird nun Steffen Schleimer (24) übernehmen.

Brudermeister Heiner Schleimer blickte mit ein wenig Wehmut auf die lange Amtszeit der beiden Offiziere zurück, die jetzt im 25. Jahr endet. Beide erhielten für ihr außerordentliches Engagement bereits im Jahr 2015 jeweils den Orden des Sauerländer Schützenbundes für hervorragende Verdienste. Schleimer erinnerte an die großen Herausforderungen, die das Vorstandsteam in dieser Zeit gemeistert hat. Angefangen mit der Übernahme der Dorfhalle durch den Verein (1998), den Aufbau des Weihnachtsmarktes (ab 1999) bis hin zum Kreisschützenfest (2011) und Schlagerparty mit Jürgen Drews (2013). Unter großem Applaus und stehenden Ovationen der Versammlung erhielten die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder ein Abschiedsgeschenk.

Die weiteren Wahlen zum Vorstand verliefen weitestgehend einstimmig. So wurde der 2. Vorsitzende, Major Jens Mantel in seinem Amt ebenso bestätigt, wie Adjutant Tobias Kräling und Kassenwart Volker Schmidt. Ralf Geilen bleibt für die kommenden 4 Jahre Königsoffizier und die Offiziere Thomas Borgmann, Thomas Schmidt, Manuel Schmidt, André Naschwitz, Dominik Rüther und Christan Hanfland bleiben dem Offizierscorps bis zum Jahr 2023 treu. Neu im Vorstandsteam sind Hubertus Klaner, Vorgänger des amtierenden Schützenkönigs, Kaiser Andreas Hümmecke sowie Frank Weidner und Louis Harbecke.

Trotz dieser nicht alltäglichen Tagesordnung verlief die Versammlung harmonisch und in bruderschaftlicher Eintracht. Feierlich begann der Abend bereits zuvor in der Pfarrkirche, wo Diakon und Schützenbruder Rudolf Kretzer den Gottesdienst zelebrierte. Die Schützenbrüder Andreas Geilen (große Orgel), Manuel Schmidt (kleine Orgel) und Jan-Philipp Kretzer (Trompete) hatten mit ihren Musikdarbietungen die zahlreich zum Gottesdienst erschienenen Schützen begeistert.

Die Schützen sehen sich gut gerüstet für das laufende Jahr. Nachdem die Dacheindeckung der Schützenhalle für rund 40.000 Euro im letzten Jahr erneuert und die neue Vogelstange im Stein für rund 5.000 Euro gebaut werden konnte, steht für dieses Jahr die Umgestaltung der Innendecke samt Beleuchtungskonzept und Anpassung der Lüftung auf dem Plan. Rund 20.000 Euro haben die Schützen hierfür zurückgelegt. Zum „letzten Schützenfest im Juli“ soll diese Maßnahme umgesetzt sein. Es wartet also auch weiterhin viel Arbeit im laufenden Jahr. Fotos des Abends sind unter www.niedersfeld.info/schuetzen zu sehen.




Kontaktanschrift:
St. Hubertus Schützenbruderschaft Niedersfeld e.V.
Am Hagen 17
59955 Winterberg

schuetzen [ät] niedersfeld.info

Vorstand

Heiner Schleimer,
1. Vorsitzender

Jens Mantel,
2. Vorsitzender

Patrick Geilen,
1. Kassierer

Christian Ott,
2. Kassierer

Stefan Pietz,
1. Geschäftsführer

Steffen Schleimer,
2. Geschäftsführer

Volker Schmidt,
3. Kassierer

Tobias Kräling,
Adjutant

Eckhard Geilen,
stv. Hauptmann

Einmal im Leben sollte man Schützenkönig gewesen sein... oder auch zweimal. Wer mindestens drei Jahre Mitglied unserer Schützenbruderschaft ist, hat das Recht, am Vogelschießen teilzunehmen. Wer den letzten Rest des Vogels von der Stange schießt, wird neuer Schützenkönig. Derjenige, der den vorletzten Schuss abgegeben hat, ist Vizekönig.

*** Das letzte Lied aus Brilon ***
*** Ein fantastisches Vogelschießen ***
*** Major Schmitz ***

Rückblick auf das Schützenfest mit dem Königspaar Patrick Geilen und Violetta Kaula, die am Schützenfestmontag durch Christoph Tuss und Laura Mantel abgelöst wurden. Herzlichen Dank für die Fotos an Werner Dietrich.

 

von Winfried Borgmann

Dieses Schützenfest geht in die Geschichte ein. Gründe dafür gibt es reichlich.

Zum Beispiel die Festmusik. Das Blasorchester Brilon verabschiedete sich mit einem krachenden Auftritt als Festmusik. Seit 1982 sorgten die Briloner Musikerinnen und Musiker für ausgelassene Feststimmung. Nach 37 Jahren haben sich die Niedersfelder und Briloner nun freundschaftlich getrennt. Fünf Musiker sind noch aus den ersten Tagen in der Stammbesetzung und so kam anlässlich der Verabschiedung in diesem Jahr viel Wehmut auf. Ludger Weber, einer dieser Männer der ersten Stunde, ehrte Ehrenbrudermeister Karl-Heinz Isken mit der silbernen Ehrennadel des Blasorchesters. Es ist die höchste Auszeichnung des Vereins und Isken bekam sie als Dank für 37-jährige Freundschaft. Er war es, der damals die Briloner nach Niedersfeld holte und gemeinsam mit seiner Ehefrau Elfriede seien die beiden in all den Jahren ein beständiger Ansprechpartner für die Briloner gewesen.

Zum Beispiel der Festtermin. Seit Generationen feierten die Niedersfelder ihr Fest am dritten Juliwochenende. Ab dem kommenden Jahr findet das Fest an Fronleichnam (Mittwoch, Donnerstag, Freitag) statt. Dann wird die Festmusik von dem Musikverein "Eintracht" Olsberg gestellt. Die Olsberger spielten übrigens bis 1981 in Niedersfeld und lösen damit ihre Nachfolger nun wieder ab.

Zum Beispiel das Vogelschießen. Es hat an der Vogelstange im Stein mal wieder alles gepasst. Die vielen Schützen mussten erstmal Schlange stehen, bevor sie auf den Vogel halten konnten. Violette Kaula verpasste bei ihrem Ehrenschuss dem Vogel einen Schlag, dass die Fetzen flogen. Sie schoss den Apfel ab. Das Zepter ging beim Ehrenschuss des Brudermeisters zu Boden. Andreas Mantel knallte den Kopf mitsamt Krone von der Stange und Matthias Tuss schoss mit dem 130. Schuss den rechten Flügel ab. Viel Geraune ging immer wieder durch den Stein, als Falco Caspari, Andreas Hümmecke, Christoph Tuss und Steffen Trippen (Vizekönig) dem Vogel kräftig zusetzten. Als bei Schuss Nr. 160 der Rumpf längs aufriss, war es an Spannung kaum zu überbieten. Mit dem 175. Schuss hatte es dann Christoph Tuss auf dem Zeigefinger, den Rest des Vogels abzuschießen. Und das hätte auf fast geklappt, wenn dann nicht doch noch ein letzter Span auf der Stange hing. Sechs Schüsse brauchte er dann noch, um den Fetzen aus dem Kasten zu holen. Besonders die faire Geste der anderen Aspiranten, ihm diesen Span nicht vor der Nase abzustauben, verdient Respekt. Und dementsprechend waren die vielen Besucher im Stein voll des Lobes für ein solches außerordentlich spannendes Vogelschießen. Kinderschützenkönig Max Mantel gratulierte seiner Schwester Laura zur Königinnenwürde und die Festgemeinde schloss sich kräftig feiernd den Glückwünschen an.

Zum Beispiel der Gastmajor. Als der Festzug am Abend das neue Königspaar Christoph Tuss und Laura Mantel abholte, hatte Major Michael Schmitz, seines Zeichens Geschäftsführer des Blasorchesters Brilon, die Befehlsgewalt an sich gezogen. Souverän gab er die Befehle und begrüßte nach dem Einzug in die Schützenhalle die Musiker aus Brilon, den Spielmannszug aus Grönebach und die Majestäten und natürlich auch seine Schützenbrüder und die Festgemeinschaft.

Zum Beispiel die Festansprachen. Pfarrer Norbert Lipinski sorgte bereits zu Beginn des Festes im Schützenhochamt für gute Laune und für den einen oder anderen Lacher in der Kirche. Seine Predigt war "bewegend", denn er thematisierte Gastfreundschaft und Veränderung, zeigte eine neue Tonleiter auf und verwies darauf, dass mit dem neuen Schützenfesttermin und einer neuen Festmusik die Schützenbruderschaft in Bewegung bleibt und sich den Veränderungen stellt. Bewegung war auch eines der Stichworte, die Brigadegeneral Stefan Geilen in seiner Ansprache am Ehrenmal nannte. Eindrucksvoll beschrieb er, wie sich die jungen Soldaten wohl gefühlt haben mussten, als sie in die Kriege ziehen mussten. "Es waren junge Männer, ähnlichen Alters wie unser Jungschützen", so sein nachdenklich machender Vergleich.

Viele letzte Male und der „kürzeste König aller Zeiten“

Foto: Winfried Borgmann
Foto: Winfried Borgmann

von Steffen Schleimer

Drei Tage stand der erste Ort an der Ruhr im Zeichen des Schützenfestes. Die Niedersfelder feierten ein letztes Mal am dritten Juliwochenende ihr Hochfest und begannen traditionell am Samstagnachmittag mit den Ständchen. Bereits ab vier Uhr schallten die ersten festlichen Klänge der Briloner Blasmusik durch den Ort. Als nächster Punkt stand eigentlich der Marsch zur Pfarrkirche auf dem Programm, doch wie so oft in Niedersfeld hatte unser Wettergott etwas dagegen. So spurteten die angetretenen Schützenbrüder im Sauseschritt durch den strömenden Regen zum Schützenhochamt. Hier ließ Pfarrer Norbert Lipinski jedoch durch seine gewohnt sympathische Art und Weise, schnell denn Groll über den Regen verschwinden.

Zurück in der Schützenhalle bemerkte man am Samstagabend sofort, dass die Briloner Musikanten bei Ihrem letzten Engagement in Niedersfeld nochmal alles geben wollten! So wurde in der festlich geschmückten Halle, bis in die frühen Morgenstunden gesungen, getanzt und viel gelacht!

Am zweiten Festtag wurde es dann für den amtierenden Regenten mit der Frau an seiner Seite ernst. Denn der Festzug am Nachmittag stand ganz im Zeichen von Königspaar Patrick Geilen und Violetta Kaula, die gemeinsam mit ihrem Hofstaat abgeholt wurden. Mit dabei waren auch das Jungschützenkönigspaar Marvin Isken und Leandra Langer sowie das Kinderschützenkönigspaar Max Mantel und Meike Doetkotte. Desweiteren ließen es sich das 40-Jahre Jubelpaar Klaus u. Heidi Steinrücken, sowie das 25-Jahre Jubelpaar Ulrich und Andrea Kretzer nicht nehmen, dem Festzug beizuwohnen.

Am Ehrenmal hielt der Zug inne und Stefan Geilen, Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr und selbst Niedersfelder, hielt den vielen Anwesenden vor Augen, warum die Erinnerung an Krieg und Gewalt auch nach so einer langen Zeit, nach den Weltkriegen aufrecht erhalten bleiben muss. Seine Rede, ging vermutlich jedem Festzugsteilnehmer und Beobachter unter die Haut und regte zum Nachdenken an.

Nach dem Einmarsch in die Schützenhalle wurden die beiden Jubelkönigspaare (25 u. 40 Jahre) zu Ihrem Erfolg gratuliert und geehrt und auch verdiente Mitglieder der Bruderschaft wurden anschließend auf den Tanzboden gebeten, um Ihre Ehrenorden entgegen zu nehmen.
Kaum hatten die vielen Jubilare Ihre Plätze wieder eingenommen, füllte sich der Tanzboden der Niedersfelder Schützenhalle erneut. Der Königstanz stand auf dem Programm und wurde von dem Königspaar samt Gefolge erfolgreich gemeistert.

Es folgte ein Programmpunkt aus dem Lager der Briloner Musikanten. Diese haben unser Fest nach immerhin 37 Jahre das letzte Mal besucht. Somit wurde die Stimmung an diesem Punkt etwas gedämpfter. Sie ließen es sich jedoch nicht nehmen, mit Karl-Heinz Isken den Mann zu ehren, welcher Ihr Orchester damals zu den Niedersfelder Schützen geführt hat und damit verbunden eine großartige jahrelange Freundschaft erschaffen hat. In Folge dessen, wurde Karl-Heinz Isken mit der silbernen Ehrennadel des Blasorchesters geehrt (höchstmögliche Auszeichnung für passive Mitglieder).

Natürlich war nach dem offiziellen Teil noch lange nicht Schluss. Ausgelassen und fröhlich feierte und tanzte das Schützenvolk, was nicht zuletzt der guten Unterhaltung durch die Bigband des Blasorchesters Brilon zu verdanken war.

Manch einer mag jedoch am zweiten Tag des Hochfests, den Heimweg etwas eher angetreten haben. Denn mit einem Auge schielte man bereits auf den folgenden Montag. Dieser stand traditionell, allerdings auch zum letzten Mal auf diesem Termin, im Zeichen des Vogelschießens.

Eben dieses Vogelschießen, wird dem Niedersfelder Schützenvolk und den zahlreichen weiteren Anwesenden wohl noch lange im Gedächtnis bleiben. Furios ging es bereits mit den Ehrenschüssen los. Denn hierbei sicherte sich Brudermeister Heiner Schleimer prompt das Zepter und auch die scheidende Königin Violetta Kaula bewies, dass auch sie mit dem Gewehr umgehen kann. Sie jagte dem hölzernen Aar flux den Apfel ab.

Im weiteren Verlauf bildete sich eine Gemeinschaft von insgesamt neun Schützenbrüdern, welche die Büchsen knallen ließen. So kam es, dass Andreas Mantel kurze Zeit später den Kopf des Vogels ins Visier nahm und dieses samt Krone aus dem Kasten schoss. „In die Zeitung werde ich es wohl auch schaffen“, dachte sich vermutlich Matthias Tuss. Mit dem Abschuss des linken Flügels erledigte er ohne Probleme diese Etappenziel.

Doch nun wurde es langsam ernst unter der Vogelstange im legendären „Stein“. Immer mehr Späne flogen aus dem Kasten, weshalb es nur eine Frage der Zeit war bis auch der letzte Rest des Vogels zu Boden ging.

Als schließlich Christoph Tuss nach einem erfolgreichen Schuss nur noch einen kläglich Rest an der Stange übrig ließ, waren sich alle Mitbewerber schnell einig, dass er es sich nun auch verdient hatte seine Leistung zu krönen. Gesagt, getan hat Christoph sich nicht langen bitten lassen und machte kurzen Prozess.

Bei der anschließenden Proklamation nahm er sich seine Freundin und Major’s Tochter Laura Mantel zur Königin. An der Feierstätte im Stein war natürlich noch lange nicht Ende, bis man sich allmählich auf den Festzug am Abend vorbereiten musste. Hier präsentierte sich das neue Königspaar voller Stolz dem Volk und hatte offenbar einen Hofstaat im „Schlepptau“, welches zum Feiern aufgelegt war. Es wurde am Montag noch einmal die Nacht zum Tag gemacht. Gerade deshalb kann die Bruderschaft wieder auf ein erfolgreiches Schützenfest 2019 zurückblicken.

Als „kürzester Schützenkönig“ kann sich Chrsitoph Tuss übrigens nennen, da er durch die Terminverlegung des Schützenfestes ab 2020 auf Fronleicham der wohl am kürzesten amtierende König in der Geschichte sein wird. Aber wie heißt es so schön, in der Kürze liegt die Würze.

In Niedersfeld freut man sich deshalb auf ein tolles „Jahr“ mit Christoph und Laura.

Niedersfelder Schützen feiern zum letzten Mal am 3. Juli Wochenende

Andrea und Ulrich Kretzer, Königspaar vor 25 Jahren
Andrea und Ulrich Kretzer, Königspaar vor 25 Jahren
Heidi und Klaus Steinrücken, Königspaar vor 40 Jahren
Heidi und Klaus Steinrücken, Königspaar vor 40 Jahren

Das langersehnte Schützenfest findet in Niedersfeld zum letzten Mal am dritten Wochenende im Juli statt. Denn zu Beginn des Jahres, wurde auf der Jahreshauptversammlung mit großer Mehrheit, eine Verlegung des Schützenfesttermins auf Fronleichnam beschlossen.

Im gleichen Zuge wird in diesem Jahr eine weitere Ära zu Ende gehen. Seit 1982 haben die Niedersfelder Hitten mit dem Blasorchester Brilon gefeiert, getanzt und viel gelacht. Allerdings ist auch damit ab diesem Jahr Schluss, deshalb will man zum Abschied nochmal ordentlich die Korken knallen lassen.

Getreu dem Motto „Glaube, Sitte, Heimat“ sollen die drei Festtage reich an guter Stimmung, Eintracht und Frohsinn sein. Das amtierende Königspaar Patrick Geilen und Violetta Kaula blicken auf ein ereignisreiches Regentschaftsjahr inklusive dem Besuch des Stadtschützenfestes in Siedlinghausen zurück. Gemeinsam mit ihrem Hofstaat werden auch sie abermals zum Gelingen dieses Festes beitragen.

Bereits ab 16 Uhr werden am Samstag den 20. Juli die ersten musikalischen Töne durch den ersten Ort an der Ruhr schallen. Denn auch in diesem Jahr wird die Briloner Musikabordnung ihre Runden durch Niedersfeld drehen um die Ständchen vorzubringen. Beginnend mit dem amtierenden Königspaar geht es weiter mit den Stationen beim 25. jährigen Jubelpaar, dem 40 jährigen Jubelpaar und der 60 Jahre Jubelkönigin.

Offiziell beginnt das diesjährige Fest am Samstag um 18 Uhr mit dem Antreten an der Schützenhalle und dem Festmarsch zur Kirche. Dort beginnt um 18.30 Uhr das Schützenhochamt unter der musikalischen Gestaltung des Blasorchesters Brilon. Um 20 Uhr beginnt der Festabend mit dem Eröffnungstanz der ehemaligen Königspaare. Im weiteren Verlauf sorgt die Bigband der Briloner Musikanten für ausgelassene Stimmung in der Festhalle.

Am Sonntag treten die Schützen um 14 Uhr zum großen Festzug an der Schützenhalle an. Es folgt ein Marsch zum amtierenden Königspaar Patrick Geilen und Violetta Kaula, welches mit ihrem Hofstaat den Festzug bereichern wird. Das Jubelkönigspaar Klaus und Heidi Steinrücken (40 Jahre) wird ebenfalls im Festzug vertreten sein. Königlich begleitet wird der Festzug auch vom Kinderschützenkönig Max Mantel mit Königin Maike Doetkotte und dem Jungschützenkönigspaar Marvin Isken und Leandra Langer.

Traditionell legt die Bruderschaft am Festsonntag einen Kranz am Ehrenmal nieder. Dazu wird der große Festzug dort unterbrochen, um den Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege sowie der Opfer von Krieg und Gewalt zu gedenken. Nach wie vor ist das auch in Niedersfeld ein fester Bestandteil des Festes.

Nach einer kurzen Verschnaufpause folgen im Anschluss an den Festzug die Ehrungen der Jubelkönigspaare sowie verdienter Schützenbrüder.

Im Jahr 1959 ließ es sich Franz-Josef Tebbe nicht nehmen und machte mit dem hölzernen Vogel kurzen Prozess. Zur Königin nahm er die damalige Rita Hester (verh.Tebbe) was sich in diesem Jahr zum 60. Mal jährt. 10 Jahre später, somit vor 50 Jahre waren es die Eheleute Karl-Josef und Roswitha Cramer welche ein Jahr auf dem Niedersfelder Thron Platz nahmen. Zum 40 Jährigen Jubiläumsjahr gratuliert die Bruderschaft in diesem Jahr Klaus und Heidi Steinrücken. Und vor 25 Jahren dachte sich auch Ulrich Kretzer, dass ihm die Königswürde gut stehen würde und regierte ein Jahr mit Frau Andrea.

Für 70-jährige Treue zum Verein werden Dieter Cramer, Walter Geilen, Ferdinand Koch und Karl-Heinz Schmidt geehrt.

Seit 60 Jahren stehen die Schützenbrüder Horst Buschmann, Klaus Engelmann, Manfred Geilen, Karl-Heinz Hankeln, Meinolf Schmidt, Ralf-Dieter Schmidt und Adalbert Tuss treu zur Seite.

50 Jahre im Verein sind die Schützenbrüder Johannes-Konrad Bieker, Günter Geilen, Heinz Hankeln, Günter Kunze, Bernd Rüther und Gerd Straubel.

Zu guter Letzt halten Ingo Antczak, Johannes Becker, Jürgen Gerke, Jürgen Grosser, Georg Hoffmann, Werner Kiehsler, Ulrich Kretzer, Wolfgang Padberg, Manfred Schella, Michael Schmidt, Wolfgang Senk und Andreas Tebbe der Bruderschaft die Treue und werden für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Nach den Ehrungen folgt um 17.00 Uhr der Königstanz unter Mitwirkung der Offiziere. Danach ist Kindertanz für die immer wieder zahlreichen kleinen Gäste. Im Anschluss daran laden wir zum Festball ein.

Am Schützenfestmontag wird ebenfalls zum letzten Mal am 3. Juli Wochenende der Weg Richtung Vogelstange angetreten. Zunächst tritt der Schützenzug um 9.30 Uhr am Hotel Niedersfeld an. Spannend wird es wohl wieder zugehen, wenn nach den Ehrenschüssen das Feuer frei gegeben wird. Der Niedersfelder Schützenvogel wurde traditionell von Herbert Grosche gebaut und kann schließlich zeigen wie robust er ist. Gegen Mittag wird Major Jens Mantel schließlich den neuen König und somit Patrick Geilens Nachfolger in sein Amt einführen. Die besondere Atmosphäre „im Stein“ wird erst am Nachmittag mit dem Ausmarsch beendet.

Um 18 Uhr ist letztmaliges Antreten an der Schützenhalle zum Abholen des neuen Niedersfelder Königspaares. Dort folgen Königstanz, Kindertanz und der Endspurt in Form des musikalischen Unterhaltungsabends.

Ein Dorf feiert Schützenfest, deshalb bittet der Vorstand die Niedersfelder Bevölkerung um Beflaggung der Häuser. Fahnen können beim Vorstand erworben werden.

 

Aus dem vereinsleben

 

Niedersfelder Majestäten

Königspaar 1890/91 Johann Geilen (Singers) & Maria Borgmann (Borgmanns)
Königspaar 1891/92 Josef Geilen (Greben) & Johanna Geilen
Königspaar 1892/93 Josef Geilen (Greben) & Johanna Geilen
Königspaar 1893/94 Richard Geilen (Trippen) & Theresia Gierse
Königspaar 1894/96 Heinrich Menke (Beckers) & Auguste Rüther
Königspaar 1896/97 Bernhard Schmidt & Elisabeth Ittermann
Königspaar 1897/98 Clemens Cramer (Schlächters) & Maria Cramer
Königspaar 1898/99 Josef Hankeln (Tüllmanns) & Maria Hankeln
Königspaar 1899/00 Gustav Schleimer (Steins) & Anna Borgmann
Königspaar 1900/01 Norbert Koch (Röckes) & Sofia Koch
Königspaar 1901/02 Franz Borgmann (Borgmanns) & Anna Borgmann
Königspaar 1902/03 Josef Schmidt (Eichhofs) & Maria Schmidt
Königspaar 1903/04 Heinrich Borgmann (Schlossers) & Mathilde Geilen (Lorenzes)
Königspaar 1904/05 Conrad Mantel (Henken) & Maria Sauerwald
Königspaar 1905/06 Bernhard Schleimer (Schleimers) & Johanna Isken
Königspaar 1906/07 Gustav Tuß (Niggen) & Elisabeth Kräling
Königspaar 1907/09 Heinrich Kräling (Krälings) & Regina Hohgrebe
Königspaar 1909/10 Johann Dollberg & Agnes Geilen
Königspaar 1910/11 Heinrich Cramer (Schepes) & Maria Tippelmann
Königspaar 1911/12 Richard Schmidt (Schmitz) & Bernhardine Schmidt
Königspaar 1912/13 Fritz Schleimer (Meisters) & Auguste Koch
Königspaar 1913/14 Heinrich Möller & Maria Hennecke
Königspaar 1914/19 Wilhelm Isken (Kampmanns) & Maria Isken
Königspaar 1919/20 Alfons Menke (Kreuzers) & Elisabeth Cramer (Schlechtes)
Königspaar 1920/21 Franz Koch (Röckes) & Cecilia Geilen
Königspaar 1921/22 Ferdinand Trippen (Kampes) & Elisabeth Trippen
Königspaar 1922/23 Adolf Menke (Beckers) & Hilde Menke
Königspaar 1923/24 Richard Schmidt (Ehrenkönig) & Bernhardine Schmidt
Königspaar 1924/25 Josef Koch (Beringhausen) & Maria Braun
Königspaar 1925/26 Adam Oberreuter & Maria Geilen (Appelhans)
Königspaar 1926/27 Heinrich Menke (Beckers) & Martha Cramer
Königspaar 1927/28 Franz Hankeln (Schmittekes) & Elli Hankeln
Königspaar 1928/29 Karl Kramer (Micheln) &Maria Cramer
Königspaar 1929/30 Adolf Borgmann (Lehres) & Helene Borgmann
Königspaar 1930/31 Wilhelm Padberg (Padbergs) & Hedwig Padberg
Königspaar 1931/33 Ernst Tuss (Neuhoffs) & Monika Tuss
Königspaar 1933/34 Karl Ittermann (Berghofs) & Josefa Ittermann
Königspaar 1934/35 Willi Isken (Wilhelms) & Irmgard Isken
Königspaar 1935/36 Heinrich Cramer (Oberkreuzes) & Anna Cramer
Königspaar 1936/37 Johannes Geilen (Tippelmanns) & Elisabeth Geilen
Königspaar 1937/38 Peter Schmidt & Agatha Trippen/Anna Schmidt
Königspaar 1938/39 Josef Geilen (Färbers) & Maria Tuss
Königspaar 1939/47 Conrad Mantel (Dollbergs) & Maria Geilen
Königspaar 1947/48 Erich Menke (Beckers) & Beate Menke
Königspaar 1948/49 Hugo Grickschat & Maria Grickschat
Königspaar 1949/50 Otto Cramer & Lotti Cramer
Königspaar 1950/51 Heinrich Hankeln (Mühle) & Johanna Hankeln
Königspaar 1951/52 Josef Mantel (Hütten) & Rosa Mantel
Königspaar 1952/53 Alfons Menke (Kreuzers) & Paula Menke
Königspaar 1953/54 Heinrich Borgmann (Schlossers) & Maria Borgmann
Königspaar 1954/55 Eduard Sauerwald (Sauerwalds) & Rosa Sauerwald
Königspaar 1955/56 Otto Mantel (Hütten) & Marlis Isken/Milli Singelnstein
Königspaar 1956/57 Karl Geilen (Jösters) & Klara Geilen
Königspaar 1957/58 Heinz Schleimer (Kreuzbergs) & Elli Schleimer
Königspaar 1958/59 Werner Rüther (Rüthers) & Emma Rüther
Königspaar 1959/60 Franz-Josef Tebbe & Rita Hester
Königspaar 1960/61 Eduard Simon (Bernbachs) & Johanna Simon
Königspaar 1961/62 Reimund Geilen (Tippelmanns) & Dietlinde Schmitz
Königspaar 1962/63 Dieter Hankeln & Marlies Geilen
Jubelkönigspaar 1964 Eduard Simon & Johanna Simon
Königspaar 1963/64 Dieter Menke & Anneliese Speck/Gitta Simon
Königspaar 1964/65 Klaus Engelmann & Anneliese Geilen
Königspaar 1965/66 Hubert Schmidt (Junkern) & Bärbel Schmidt
Königspaar 1966/67 Johannes Kelm & Elli Kelm
Königspaar 1967/68 Theo Dohle & Anneliese Dohle
Königspaar 1968/69 Josef Grosche (Heuschkes) & Herta Wittich
Königspaar 1969/70 Karl-Josef Cramer (Oberkreuzes) & Roswitha Cramer
Königspaar 1970/71 Helmut Mantel (Dollbergs) & Philomena Mantel
Königspaar 1971/72 Josef Schmidt (Bergmeisters) & Agnes Schmidt
Königspaar 1972/73 Reinhold Kräling (Angricks) & Beate Kräling
Königspaar 1973/74 Paul Oberreuter & Angelika Menke
Königspaar 1974/75 Johannes Geilen (Färbers) & Karin Geilen
Königspaar 1975/76 Friedbert Hennecke (Hillen) & Warburga Hennecke
Königspaar 1976/77 Rudi Schmidt (Bergmeisters) & Hannelore Schmidt
Königspaar 1977/78 Bruno Geilen (Singers) & Hildegard Geilen
Königspaar 1978/79 Hubert Geilen (Sommers) & Gertrud Schleimer
Königspaar 1979/80 Klaus Steinrücken (Hillebachs) & Heidi Steinrücken
Königspaar 1980/81 Werner Schmidt (Spiekers) & Gisela Schmidt
Königspaar 1981/82 Georg Geilen (Jösters) & Angelika Geilen
Königspaar 1982/83 Karl-Josef Mantel & Monika Mantel
Königspaar 1983/84 Karl-Heinz Ittermann (Körners) & Josefa Ittermann
Königspaar 1984/85 Fritz Kelm & Silvia Kelm
Königspaar 1985/86 Friedhelm Schneider & Rosemarie Schneider
Stadtschützenkönigspaar Friedhelm Schneider & Rosemarie Schneider
Königspaar 1986/87 Joachim Harbecke & Jutta Isken
Königspaar 1987/88 Heiner Schleimer (Meisters) & Margret Schleimer
Kaiserpaar 1988 Karl-Heinz Ittermann (Körners) & Josefa Ittermann
Königspaar 1988/89 Karl-Heinz Isken sen. (Brauns) & Elfriede Isken
Königspaar 1989/90 Ralf Geilen (Tippelmanns) & Ilona Geilen
Königspaar 1990/91 Reinhard Schröder & Lidwina Schröder
Königspaar 1991/92 Heinz Trippen & Hedwig Trippen
Königspaar 1992/93 Rudolf Kretzer & Gabi Kretzer
Königspaar 1993/94 Franz-Josef Steinrücken & Inge Steinrücken
Königspaar 1994/95 Ulrich Kretzer & Andrea Kretzer
Königspaar 1995/96 Robert Schütte & Mechthild Schmidt
Königspaar 1996/97 Dietmar Geilen (Tippelmanns) & Sandra Christein
Königspaar 1997/98 Jens Mantel & Dagmar Mantel
Königspaar 1998/99 Guido Widlitzki & Heidrun Widlitzki
Königspaar 1999/00 Hans Horrigs & Hella Horrigs
Königspaar 2000/01 Karl-Heinz Isken jun. (Brauns) & Claudia Isken
Königspaar 2001/02 Ulrich Grosche (Schosters) & Heike Grosche
Königspaar 2002/03 Ferdi Trippen & Petra Trippen
Königspaar 2003/04 Winfried Borgmann (Lehrers) & Daniela Arens
Königspaar 2004/05 Willi Kleff & Bettina Schulte
Königspaar 2005/06 Jürgen Schleimer (Neuhauses) & Christine Schleimer
Königspaar 2006/07 Diethelm Geilen (Ziggen) & Bärbel Kiefen
Königspaar 2007/08 Torsten Borgmann (Schlossers) & Nadia Schaake-Borgmann
Königspaar 2008/09 Andreas Hümmecke & Andrea Hümmecke
Königspaar 2009/10 Dirk Harbecke & Sonja Harbecke
Königspaar 2010/11 Manuel Schmidt & Anja Sauerwald
Königspaar 2011/12 Heiner Schleimer (Meisters) & Margret Schleimer
Königspaar 2012/13 Guido Widlitzki und Heidrun Widlitzki
Stadtschützenkönigspaar 2012-2015 Guido Widlitzki & Heidrun Widlitzki
Königspaar 2013/14 Winfried Borgmann (Lehrers) & Julia Borgmann
Kaiserpaar 2013-2025 Andreas Hümmecke & Andrea Hümmecke
Königspaar 2014/15 Stefan Pietz & Daniela Pietz
Königspaar 2015/16 Thomas Schmidt & Marina Sartorius
Königspaar 2016/17 Steffen Schleimer (Neuhauses) & Vanessa Rötger
Königspaar 2017/18 Huberuts Klaner & Katja Klaner
Königspaar 2018/19 Patrick Geilen (Tippelmanns) & Violetta Kaula
Königspaar 2019/20 Christoph Tuss & Laura Mantel

Im Jahr 1888 wurde in Niedersfeld eine Schützengesellschaft gegründet, aus der 1893 der Schützenverein Niedersfeld entstand. Am 26. Juli 1901 ist der Schützenverein in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Medebach eingetragen. Er durfte nach dem 2. Weltkrieg durch allgemeines Verbot der Alliierten Militärbehörde die Bezeichnung „Schützenverein“ nicht weiterführen. Deshalb wurde am 21. September 1947 der Name des Vereins in „Schützenbruderschaft St. Hubertus Niedersfeld“ geändert.

Die Schützenbruderschaft ist mit mehr als 500 Mitgliedern größter Verein im Ort. Seit 2001 sind Jugendliche ab 16 Jahre berechtigt, bereits Mitglied in der Schützenbruderschaft zu werden, bis zum 18. Lebensjahr beitragsfrei. Sie sind berechtigt, am Schießen um die Jungschützenkönigswürde teilzunehmen. Ab dem 65. Lebensjahr ist der Schützenbruder von der Beitragspflicht freigestellt. Als besondere soziale Einrichtung unterhält die Bruderschaft eine Sterbekasse.

Das Schützenfest findet immer am dritten Sonntag des Monats Juli statt und dauert von Samstag bis Montag. Der König wird am Schützenfestmontag im urgemütlichen "Stein" in schönster Natur ermittelt, Josef Grosche (Häuschkes) führte die jahrzehnte lange Familientradition fort, den Schützenvogel zu bauen. Nach seinem Tod 2003 führt sein Sohn Herbert Grosche die Tradition fort.
Der König regiert ein Jahr, Vizekönig ist derjenige, der den letzten Schuss vor dem König abgegeben hat. Zwischen 300 und 1000 Schuss sind jährlich nötig.

Seit 1982 spielt in bewährter Weise das Blasorchester Brilon. Es besteht eine ausgezeichnete Verbindung zu den Musikfreunden aus Brilon. Im Jahr 2004 schoss mit Willi Kleff sogar ein Briloner Musiker den Vogel ab. Seine Partnerin und Königin, Bettina Schulte, ist in Niedersfeld groß geworden.

Seit 1998 ist die Bruderschaft Eigentümerin der Schützenhalle; sie unterhält und vermarktet diese seitdem vollständig eigenständig.

Gut 30 Schützenbrüder gehören dem erweiterten Vorstand an (Offiziere), der geschäftsführende Vorstand besteht aus weiteren 8 Offizieren.

Einmal jährlich findet im Januar die Generalversammlung statt, daneben finden regelmäßig Gesamtvorstandssitzungen und Sitzungen des geschäftsführenden Vorstandes statt.

Die Schützenbruderschaft ist nicht nur Ausrichterin des jährlichen Schützenfestes, sondern veranstaltet auch den "Tanz in den Mai", "Kinderschützenfest", "Jugendschützenfest", "Weihnachtsmarkt", "Tanz unterm Weihnachtsbaum" und hat bereits mehrmals einen Silvesterball organisiert. Im Herbst wird (intern) ein Kartoffelbraten durchgeführt oder eine Wanderung unternommen.

Das Ehrenmal steht unter der Pflege der Schützenbruderschaft, die Fronleichnamsprozession wird begleitet, am Volkstrauertag wird im Auftrag der Dorfgemeinschaft ein Kranz niedergelegt und beim jährlichen Nikolausumzug unterstützen die Schützen den Nikolaus. Am Dorfgeschehen beteiligt sich die Bruderschaft aktiv.

Die Niedersfelder Blasmusik ist ursprünglich aus der Schützenbruderschaft hervorgegangen, hat sich aber aus praktischen Gründen im Jahr 2000 selbständig gemacht und macht fortlaufend Fortschritte. Erstmals hat sie während des Frühschoppen 2003 aktiv am Schützenfest teilgenommen.

 

Dorfgemeinschaft Niedersfeld e.V.   •   Josefsweg 1   •   59955 Winterberg  

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