Pfarrkirche St. Agatha - Foto: W. Borgmann
Pfarrkirche St. Agatha - Foto: W. Borgmann

Wir lassen die Kirche im Dorf

Hinweise des Erzbistums und
Regelungen zu den Coronaschutzverordnungen ab dem 3. April 2022

5. April 2022:

Auf Grundlage des neuen Infektionsschutzgesetzes des Bundes haben die Länder Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen mit Wirkung vom 3. April 2022 ihre jeweiligen Coronaschutzverordnungen angepasst. Vorbehaltlich weiterer Maßnahmen in sogenannten „Hotspots“ (vgl. § 28a Abs. 8 IfSG) werden nur in wenigen Bereichen niedrigschwellige Schutzmaßnahmen (vgl. § 28a Abs. 7 IfSG) angeordnet.

Die generelle Empfehlung, die sogenannten AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Maske) möglichst umfassend in allen Lebensbereichen eigenverantwortlich zu beachten (vgl. § 2 Abs. 1 CoronaSchVO NRW), gilt fort.

Folgende Grundregeln werden bis auf weiteres anstelle aller bisherigen Regelungen in Absprache mit dem kath. Büro für die Feier von Gottesdiensten getroffen:

  • Gottesdienste unterliegen keinen Zugangsbeschränkungen. Es wird empfohlen, Abstände zwischen Personen, die nicht zu einem Haushalt gehören, einzuhalten.
  • Gemäß den staatlichen Regelungen entfällt die Maskenpflicht in Innenräumen. Das Tragen einer Schutzmaske wird insbesondere empfohlen beim Gemeindegesang und in Situationen, in denen Abstände zwischen Personen nicht eingehalten werden können, die nicht zu einem Haushalt gehören.
  • Chöre und Kantoren singen ohne Maske, halten aber Abstände ein.
  • Konzelebration ist möglich, sofern ein gewisser Abstand zwischen den Zelebranten gewahrt werden kann.
  • Kommunionspenderinnen und Kommunionspender desinfizieren sich die Hände, bevor die Kommunion dargereicht wird. Mundkommunion ist möglich, aber separat zu spenden (beispielsweise Hinzutreten der Kommunizierenden am Ende der Kommunionausteilung). Es wird empfohlen, bei der Kommunionspendung eine Maske zu tragen. Eine Kelchkommunion für weitere Empfänger ist mit jeweils eigenem Kelch möglich, bei Konzelebranten alternativ auch durch eigenes Eintauchen (per intinctionem).
  • Beim Friedensgruß wird empfohlen, weiterhin auf Körperkontakt zu verzichten und alternative Formen fortzuführen.
  • Die Weihwasserbecken sollen, beginnend mit der Osternacht, wieder befüllt werden.
  • Es ist weiterhin auf eine gute Durchlüftung der Kirchen zu achten.
  • Für Prozessionen und Gottesdienste im Freien kann auf das Tragen von Masken verzichtet werden. Es wird die Empfehlung beibehalten, Abstände zwischen Personen, die nicht zu einem Haushalt gehören, einzuhalten.
  • Mit Blick auf die allgemeine Sonntagspflicht wird an die gesamtkirchlichen Normen erinnert (cann. 1247f. CIC). Für die Gläubigen kann, je nach Einschätzung der Situation, die Gefährdungslage weiterhin einen schwerwiegenden Grund darstellen, aus dem aufgrund persönlicher Entscheidung die Teilnahme an der Messfeier nicht möglich ist (vgl. can. 1248 § 2 CIC).



Patronatsfest St. Agatha in Niedersfeld

Freude und Trauer liegen eng beieinander. Grund zur Freude hatten wir am Gedenktag der heiligen Agatha, den wir am Sonntag, 6. Februar gefeiert haben. Aber auch Trauer darüber, dass der frühere Küster Rudi Geilen in der Vorwoche seinen Weg in die Ewigkeit angetreten ist.

 

Winfried Borgmann, geschäftsführender Vorsitzender des Kirchenvorstands, richtete einige Worte an die Gemeinde:

Lieber Pfarrer Norbert Lipinski!
Liebe Gemeinde!

Herzlichen Glückwunsch zum Patronatsfest, das wünsche ich uns allen!
Wir feiern St. Agatha und blicken hinauf zu dieser starken Frau, abgebildet zum Beispiel auf dem Kirchenfenster oder hinten im alten Kirchenschiff.

Die Hl. Agatha hat auch in der schlimmsten Situation ihres Lebens, auch unter Androhung und Vollzug von körperlicher Gewalt, den Glauben nicht verloren. Sie hat ihn verteidigt und sie ist ihrem christlichen Glauben treu geblieben.

Wir feiern St. Agatha in einer ganz unangenehmen Zeit. Corona diktiert uns den Alltag. Wir hören tagtäglich schlechte Nachrichten aus der ganzen Welt.

Und auch von bedrückenden, zermürbenden und unfassbaren Vorgängen in unserer römisch katholischen Kirche. Ich persönlich habe das Gefühl, ich könnte vom Glauben abfallen. Es ist eine echte und schwere Herausforderung.

Mit Herausforderungen kennen wir uns in St. Agatha eigentlich gut aus, denn blicken wir auf die letzten 20 oder 25 Jahre zurück, hat sich bei uns sehr viel verändert. Ich würde es so beschreiben, dass wir manches Mal auf die Probe gestellt wurden.

Und trotz all dieser negativen und bedrückenden Dinge haben wir auch Grund zur Zufriedenheit und Dankbarkeit, denn der Blick zurück in die eigene Dorfgeschichte, in die wirklich schlechten Zeiten unserer Republik und der Blick auf die Welt sagt uns auch, dass es uns mit Gottes Hilfe doch insgesamt sehr gut geht.

Und da ist es gut zu wissen, dass wir diese Herausforderungen fast immer gemeinsam gut gemeistert haben. Unser Gemeindeleben hat trotz des Wandels immer noch Struktur, Inhalt und schöne Momente.

Ich denke an die Gottesdienste an der Marienkapelle, an der Lourdes-Grotte, auf dem Agathaplatz. Ich denke an die vielen Gebetsstätten in unserer schönen Natur und natürlich auch an unsere schöne farbenfrohe Kirche hier mitten im Dorf. Sie wird tagtäglich oft und gerne besucht
und wir bekommen viele positive Rückmeldungen aus nah und fern, denn inmitten der viel befahrenen Straße ist sie doch ein Ort der Ruhe, Einkehr, und des Gebets, aber auch des Entdeckens, wenn ich an die große Dorfkrippe denke. St. Agatha in Niedersfeld ist eben etwas Besonderes.

Zum Festtag der Heiligen Agatha blicken wir besonders auf unsere Gemeinschaft hier in Niedersfeld und auf all jene, die sich immer wieder für sie einsetzen.

Aktives Gemeindeleben und ehrenamtliches Engagement findet in St. Agatha zum Beispiel in unserer Bücherei statt, in der Caritas, im Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat und in vielen ungesehenen Werken und ungehörten Worten. Wir packen gemeinsam an, wenn Weihnachtsbaum und Krippe unsere Kirche schmücken, wenn mal wieder eine Prozession gefeiert werden darf oder wir an anderer Stelle in Aktion treten, und wenn es auch der Ordnungsdienst in der Coronazeit ist. Wir stehen als Lektorin am Ambo oder als Kommunionhelfer am Allerheiligsten oder auch als Messdienerinnen am Altar und tragen auch im Chor die Gebete singend gen Himmel, wenn es denn Corona mal wieder zulässt.

Noch finden sich helfende Hände, die anpacken, wenn sie gefragt werden oder etwas tun, was getan werden muss.
Vielen Dank dafür und Vergelt‘s Gott!

Ich freue mich darüber, dass Jasmin Roßdeutscher nach ihrer Elternzeit wieder in den Küsterdienst zurückgekehrt ist. Vor eineinhalb Jahren schon hat Ruth Geilen die Aufgaben der Küsterin übernommen und ab sofort werden beide gemeinsam die gute Seele dieser Kirche sein
und sich um all das kümmern, was man augenscheinlich sieht, vor allem aber die Dinge erledigen, die keiner sieht und die erst dann auffallen, wenn sie eben nicht erledigt werden.

Von einem, der viele viele Jahre aktiver Teil unserer Gemeinde war, müssen wir uns in diesen Tagen verabschieden. Schnier’s Rudi hat in der vergangenen Woche seinen Weg in die Ewigkeit angetreten.

Er war so jemand, der angepackt hat, wo Hilfe gefragt war. Er hat sich 18 Jahre lang als Küster für unsere Pfarrkirche und darüber hinaus gesorgt. Und er könnte aus diesen Jahren viele Begebenheiten erzählen, die vielleicht auch ihn vom Glauben an seiner Kirche hätten abbringen können. Aber bis zuletzt ist er „seiner Kirche - unserer Kirche“ treu geblieben.

Wir werden am Freitagnachmittag von ihm Abschied nehmen und verbinden diesen Abschied mit einem großen Dank für sein Tun in unserer Gemeinde.

Und so wollen wir für Rudi beten:
Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit Dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen und gebenedeit ist die Frucht Deines Leibes, Jesus.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder. Jetzt, und in der Stunde unseres Todes.

Herr, gib unserem Bruder Rudi die ewige Ruhe! Und das ewige Licht leuchte ihm.
Lass ihn ruhen in Frieden! Amen.

Und wir beten für uns und alle in unserer Gemeinde:
Heilige Agatha: Bitte für uns! Heiliger Blasius: Bitte für uns!

> Zur LAge der Kirche <

Wie „der Laden“ hier in der Gemeinde läuft und welche Gedanken zur aktuellen Lage mir durch den Kopf gehen: Glaube, Geld und Gewissen

persönliche Gedanken von Winfried Borgmann und
Statement zu offiziellen Zahlen, Daten, Fakten zur Kirchengemeinde St. Agatha Niedersfeld

Niedersfeld, Ende Januar 2022

- Kirche ist kein Verein - Glauben ist anstrengend - Kirchensteuern fließen auch in unsere Gemeinde -

Es bröckelt an der Kirche. Der Sockel unseres Gotteshauses ist ramponiert, die Farbe blättert und auch der darunter liegende Putz bröckelt, fällt zu Boden. Schaut man sich einige Ecke genauer an, wird man auf den einen oder anderen baulichen Missstand aufmerksam. Man könnte den Pinsel nehmen und alles überstreichen, dann bliebe es aber darunter schadhaft. Man müsste also den Hammer nehmen, um alten Putz abzuschlagen und die Grundmauern dieser Pfarrkirche so für die Zukunft standfest zu machen. Drinnen sieht es schön aus. Die Decke hat was von Himmel. Das Allerheiligste steht im Zentrum des mächtigen Alpha und Omega, dem Anfang und dem Ende. Schon 20 Jahre ist es her, da wurde das Kircheninnere gründlich saniert.

Das ewige Licht ist über dem Tabernakel angebracht. Es ist elektrifiziert. Es soll uns leuchten, in dieser endlichen Welt und in der ewigen Welt, die wir noch kennen lernen wollen. Letzte Woche ist das Licht erloschen. Womöglich einfach nur ein technischer Effekt. Aber mit Blick auf die Nachrichtenlage, mit Blick auf München, Rom und auch Köln weiß ich nicht, ob es Zufall war, dass grade jetzt das Ewige Licht erloschen ist.

Aller Anfang der Kirche war schwer, das wissen wir aus der Bibel. Kommt jetzt schon das Ende der Kirche? Den Geist aufgeben wollen viele von denen, die der Kirche jetzt den Rücken kehren, nicht. Sie bleiben ja gläubig, zumindest respektieren sie grundsätzlich die Dreifaltigkeit, die im Mittelpunkt der Katholiken steht. Wie kann man einem solchen Verein eigentlich noch angehören, der soviel Sünde auf sich geladen hat, dass sie in keinen Beichtstuhl passt?? Man kann ja nur vom Glauben abfallen. Oder?

Den Eintritt in den Verein, wie es despektierlich formuliert wird, erlangt man durch die Taufe und der folgen weitere Sakramente. Amtlich wird das durch den Eintrag im Taufregister des Pfarramts. Um den Austritt hingegen kümmert sich der Staat in Form des Amtsgerichts. Der Staat ist es auch, der der Amtskirche zu Einnahmen verhilft, zum Beispiel in Form des Kirchensteuereinzugs. Das Geld, was sich viele Menschen lieber sparen wollen, weil es ja eh nach Paderborn oder nach Rom fließt und dort Prunk und Verschwendung preisgegeben ist.

Nicht ganz!

Denn Kirchensteuern sind auch die Existenzgrundlage der Kirchengemeinden. Auch unsere Kirchengemeinde bekommt Kirchensteuern, um das Gemeindeleben zu finanzieren. Wie hoch die Zahlungen aus Paderborn sind, ist abhängig von der Anzahl der Mitglieder in der Kirchengemeinde. Diese ist wiederum abhängig davon, wie viele Katholiken, die im Gemeindegebiet leben, Mitglied der kath. Kirche sind, also z.B. auf der Lohnabrechnung den Eintrag „rk“ haben. Jede Person, die die Kirche verlässt, verlässt damit auch die eigene Kirchengemeinde. 2021 hatten wir 1.006 Katholiken, die Mitglied der Kirche und damit unserer Gemeinde waren. 2022 sind es 982. 2014 waren es noch 1.113. Die Demografie, Zuzüge, Wegzüge, Austritte, Taufen und der Tod bestimmen diese Zahlen.

„Zum Glauben brauche ich die Kirche nicht. Beten kann ich auch im Wald.“  Das mag sein, schließlich ist Gott überall. Heutzutage ist es immer mehr Menschen nicht mehr so wichtig, ob ein Begräbnis christlich gehalten wird oder nicht. Taufe und Erstkommunion sind noch ganz schön und das macht man der Kindern wegen. Und wer überhaupt noch kirchlich heiratet, der findet sicherlich irgendwo eine kleine Kapelle. Wozu brauchen wir also noch Kirche?

Ich bin seit Jahren in unserer Kirchengemeinde aktiv. Das fing mit dem obligatorischen Messdienerdienst an, ging über viele Jahre Mitarbeit im Pfarrgemeinderat und setzt sich seit vielen Jahren aktiv im Kirchenvorstand fort. Im Lektorendienst, als Kommunionhelfer und als Aushilfsküster lasse ich mich einbinden und wenn man quasi im Schatten des Kirchturms wohnt und in diesem Sinne auch erzogen wurde, dann wundert mich die Nähe zur Kirche nicht. Ich weiß allerdings wohl zu unterscheiden, ob ich die Kirche als Glaubensort sehen will oder ob ich die institutionelle Amtskirche mit ihren Hierarchien und (bischöflichen) Verwaltungen meine. Ich habe im Laufe meines langen „Kirchenlebens“ sehr viele Begebenheiten kennengelernt, die zum Haare raufen, unchristlich, enttäuschend, wuterfüllend oder einfach nur unverständlich waren. Das, was aus den letzten Jahrzehnten ans Tageslicht befördert wird, kann auch ich nicht in Worte fassen. Es ist schlichtweg unglaublich. Empörend, Verwirrend. Widerlich. Beschämend. Unfassbar. Unendschuldbar. Wie weit kann die christliche Vergebung gehen?!

Ob man nun der Kirche (weiterhin) angehören will oder nicht, muss jeder mit sich selbst vereinbaren. Meiner Meinung nach kann es aber nur eine Gewissensentscheidung und es sollte nicht nur eine bloße finanzielle Erwägung sein. Es gibt viele Gründe, der Mitgliedschaft in der kath. Kirche ein Ende zu bereiten. Kirche ist aber eben nicht nur ein „Verein“ wie jeder andere. Es gibt genauso viele Gründe, weiterhin Teil der Kirche zu bleiben, auch wenn es – so wie aktuell – eine Zumutung, mindestens aber schwere Prüfung zu sein scheint.

Die Pfarrgemeinde in Niedersfeld ist Teil im Pastoralverbund Winterberg, Teil im Erzbistum Paderborn, Teil in der römisch-katholischen Kirche von Rom. Biblisch hat es Jesus so erklärt, dass jeder ein Teil des Ganzen ist. Ein persönlicher Teil dieser Kirche zu sein, dieser Glaubensgemeinschaft, bleibt eine persönliche Entscheidung mit vielen Details und Auswirkungen. Die Konsequenzen für sich selbst und für das Umfeld mögen abgewogen werden.

Zahlen aus der Kirchengemeinde, Haushaltsjahr 2022

Unsere Kirchengemeinde bewirtschaftet die Pfarrkirche und das Pfarrheim. Für unser Gemeindeleben erhalten wir aus Kirchensteuermitteln rund 32.000 Euro. Die Hälfte davon wird für die laufende Unterhaltung und den Betrieb der kirchlichen Gebäude und Räume (Pfarrkirche, Bücherei, Pfarrbüro, Anteil Josefshaus) ausgegeben. Das hauptamtliche Personal (Küsterin, Pfarrsekretariat, Hausmeister, Kirchenmusik) macht die andere Hälfte aus. Weitere Kosten

Der Haushalt unserer Kirchengemeinde St. Agatha in Niedersfeld umfasst Aufwendungen von rund 42.250 Euro und Erträge von rund 38.500 Euro, ist also defizitär. Vor allem die seit wenigen Jahren notwendigen Abschreibungen lassen sich aus dem normalen Geschäftsbetrieb bzw. aus dem Gemeindeleben nicht refinanzieren.

Die laufenden Einnahmen sind:

  • 32.700 Euro erhalten wir an sogenannten Schlüsselzuweisungen aus Kirchensteuermitteln
  • 5.800 Euro erwirtschaftet die Kirchengemeinde aus Erb- und Jagdpachten (3.700 €),
    und Zinsen aus fest angelegten Vermögenswerten (1.300 €) sowie sonstigen Erträgen (800 Euro)

Die laufenden Aufwendungen können wie folgt gruppiert werden:

  • Pfarrkirche: 8.120 € für Energie, Instandhaltung, Wartung
  • Josefshaus: 4.586 € für Miete und Betriebskosten kirchl. Räume (Bücherei, Caritas, Jugend, Gruppenraumnutzung)
  • Pfarrheim: 4.363 € für Energie, Instandhaltung, Wartung
  • Personal: 16.090 € (Küsterin, Hausmeister, Kirchenmusik, Pfarrsekretärin)
  • Geschäftsbedürfnisse allgemein: 1.886 €
  • Abschreibungen: 7.204 €
  • Die wenigen Waldstücke der Kirchengemeinde werfen aktuell kein Ertrag aus.
  • Spenden: Coronabedingt geht der Klingelbeutel seit zwei Jahren nicht mehr durch die (leeren) Kirchenbänke. Aus Spenden finanzieren wir zum Beispiel die Aufendungen für die Pflege der Priestergräber, die Beleuchtung des Kreuzes auf dem Rimberg (derzeit defekt), den Blumenschmuck in und an der Kirche, die Instandhaltung der Kirchturmuhr (aktuell in kostenaufwändiger Reparatur), die Weihnachtsbeleuchtung und die Krippe, die Instandhaltung der Orgeln und weiteres.

Daneben fließen Kirchensteuermittel in die Gemeinde, wenn außergewöhnliche Projekte anstehen. Das waren bzw. sind zum Beispiel:

  • Innenrenovierung der Kirche in den Jahren 2003/2004
  • Baukostenzuschüsse für notwendige Reparaturen (z.B. Dachinstandsetzung, Außenwandinstandsetzung)
  • Instandhaltungspauschalen zur laufenden Unterhaltung von Pfarrkirche und Pfarrheim
  • mittelbar durch Zuschüsse an den Pastoralverbund zur Minderung der Verwaltungskosten
 

Rückblick

Erntedankfest 2021

Die Niedersfelder kamen anlässlich des Erntedankfestes zu einer Vesper zusammen. "Erntedank war schon immer und ist auch heute noch ein hohes Fest", so Diakon Rudolf Kretzer in seiner Begrüßung. Die Bedeutung des Erntedanks ließ sich in Form von Gebeten und Texten, die zum Nachdenken einluden, erkennen. Die Blasmusik Niedersfeld sorgte mit meditativen, aber auch beschwingten Musikstücken für eine gelungene Vesper, die wegen des Wetters nicht am Rützen-Altar, sondern in der Halle der Firma Tuss Bus stattfand. Dort waren am Nachmittag alle Sitzgelegenheiten von jung bis alt sehr nachgefragt.

 

Überschrift

Man sagt ja, am Gründonnerstag würden die Glocken der Katholischen Kirchen nach Rom fliegen. Ist das jetzt mit der Kirchturmuhr in Niedersfed auch so?

Seit einigen Tagen sucht man auf der Westseite des Kirchturms vergeblich nach der Uhrzeit. Schon seit langer Zeit zeigte diese Uhr nicht die richtige Tageszeit an, weil das Uhrwerk einen gut versteckten und daher nicht behebbaren Fehler aufweist.

"Wir haben immer wieder Experten auf den Kirchturm geschickt, es wurden Teile ausgetauscht und danach gehofft, dass es nun endlich wieder richtig tickt", so Kirchenvorstand Winfried Borgmann. Er erklärt, warum hoch oben auf der Westseite die Zeit nun keine Rolle spielt: "Das Uhrwerk befindet sich oberhalb des Glockenstuhls in gut 30 Meter Höhe. Um es ausbauen zu können, mussten auch die beiden Uhrzeiger demontiert werden. Wir haben es zwar nicht nach Rom geschickt, aber dennoch wird es jetzt fern der Heimat auf Herz und Nieren, besser gesagt auf Zahnrad und Antriebswelle geprüft."

Ob es die volle Funktion wiedererlangen kann, ist noch offen. In den vergangenen Jahren drehte sich das Uhrwerk zwar, jedoch lief es bei besonders heißen Temperaturen zu schnell und kam bei kalten Temperaturen der Zeit nicht hinterher.

Eine Symbolik für den Zustand der Katholischen Kirche? "Darüber lässt sich trefflich philosophieren", meint Winfried Borgmann mit einem verschmitzten Lächeln und fügt hinzu: "Immerhin ticken drei der vier Kirchturmuhren richtig, also sieht es in der Niedersfelder Kirchengemeinde gar nicht so schlecht aus".

 

Neues Kreuz erinnert weiter an die Firmungen

Passender konnte es kaum sein, denn zum kirchlichen Hochfest "Kreuzerhöhung" versammelte sich die Niedersfelder Gemeinde, um das neue Firmkreuz zu weihen. Das bisherige aus Holz erstellte Kreuz war in den 90er Jahren aufgestellt worden und der Zahn der Zeit hatte es nun dahingerafft.

Die Initiative für die Erneuerung ging vom Kirchenvorstand aus, der sich mit dem Schlossermeister Ferdi Borgmann in Verbindung setzte. Und auch, wenn dieser seinen Ruhestand schon längst genießt, hat er an Kreativität nicht eingebüßt. Ein schweres Eisenkreuz steht nun an der Stelle direkt vor dem Kirchenportal. Es wird umschlungen von eine Rose, dessen Blätter die Aufschrift jener Jahre tragen, in denen das Sakrament der Hl. Firmung in Niedersfeld gespendet wurde.

Pfarrer Norbert Lipinski feierte mit den Niedersfeldern die Heilige Messe und lud Sie im Anschluss daran zur Kreuzweihe ein. Bei schönstem Spätsommerwetter nutzten die Gemeindemitglieder auch die Möglichkeit, sich nach der Kreuzweihe bei einem kleinen Dämmerschoppen auf dem Kirchplatz zu versammeln.

Kirchenvorstand Winfried Borgmann erläuterte der Gemeinde, dass die Kosten für das Kreuz vollständig durch Spende finanziert werden konnten. Einen wesentlichen Anteil leistete die Firma Björn Borgmann Heizung-Sannitär. Borgmann bedankte sich im Namen der Kirchengemeinde bei allen, die zum Gelingen dieser Kreuzerneuerung beigetragen haben. Von einem Teilnehmer des Dämmerschoppens war zu hören, dass das massive Kreuz wohl viele Generationen überleben werde.

Zum Fest "Kreuzerhöhung" wurde das Firmkreuz geweiht.
Zum Fest "Kreuzerhöhung" wurde das Firmkreuz geweiht.
das alte Holzkreuz
das alte Holzkreuz
der Zahn der Zeit hat genagt
der Zahn der Zeit hat genagt
 
 
Die erste Eucharistiefeier "nach Corona" in Niedersfeld
Die erste Eucharistiefeier "nach Corona" in Niedersfeld

Vorabendmesse Samstags: 17 Uhr, Sonntags um 9:30 Uhr

Messzeiten können sich zu einzelnen Terminen auch verändern. Die Pfarrnachrichten des Pastoralverbunds enthalten jeweils aktuelle Infos.


Gottesdienste online

 

Infos der evangelischen kirchengemeinde winterberg

Schützenmesse im Juli

Sommerwetter, ein frisches Lüftchen und eine blühende Natur, so präsentierte sich das Wetter zum Schützenhochamt in Niedersfeld. Anlässlich des „alten“ Schützenfesttermins hatte man an diesem Tag das Hochamt nachgeholt, weil es die Coronalage zum „neuen“ Termin (Fronleichnam) noch nicht zugelassen hatte. Begleitet wurde der Gottesdienst vom Musikverein "Eintracht" aus Olsberg.

Dass die Niedersfelder häufig Bekanntschaft mit "Festregen" machen, mag in den Genen des Wasserdorfes liegen. Aber während hier Hille und Ruhr gut gefüllt, aber friedlich im Flußbett bleiben, verwandeln Ahr, Erft und Rur in der Eifel ganze Orte zu Katastrophengebieten, die nur zwei oder drei Fahrstunden entfernt sind. Anlass genug, für die Todesopfer und für die Betroffenen zu beten und ihnen Hilfe zukommen zu lassen.

So wurde anlässlich der Festmesse, die Präses Diakon Rudolf Kretzer und Pater Alex mit den Niedersfelder Bürgern und Gästen feierte, auch eine Spendensammlung initiiert. 1.200 Euro konnten in der Schützenmesse und am Abend in der „Sommerkirche“ an die Caritaskonferenz Niedersfeld übergeben werden, die das Geld zielgerichtet weitergeleitet hat. Zusätzlich kamen über die Spendenaktion der Schützenbruderschaft und der Blasmusik Niedersfeld weitere 500 Euro zusammen.

 
Foto: W. Borgmann
Foto: W. Borgmann

Auf seiner langen Pilgerreise führte es kürzlich Matthias Geiger nach Niedersfeld. Der Schwabe, der am Niederrhein wohnt, machte sich im Juni auf zu einer Pilgertour. Auf der Insel Föhr startete er seine rund 1.000 Kilometer lange Tour. Kürzlich führte es ihn über die hessiche Grenze nach Niedersfeld. "Ich habe mein Tagesziel heute erreicht und muss sagen, dass sich der Anstieg von Willingen und vor allem der Abstieg nach Niedersfeld viel Kraft gekostet hat", so der erschöpfte Pilger, der am Nachmittag Zuflucht in der Pfarrkirche suchte. "Normalerweise schaffe ich 40 Kilometer und mehr am Tag, aber das Sauerland verlangt mir wirklich vieles ab", sagt der Wanderfreund, der auch schon einmal den Rothaarsteig gewandert ist.

Am nächsten Morgen startete er in die zweite Hälfte seiner Pilgerreise. Rund 500 Kilometer sind es noch bis zum Ziel: Basel in der Schweiz. "Ich freue mich nun auf den Kahlen Asten und später auf das Städtchen Bad Berleburg, bevor es dann mit meinen 15 Kilo-Rucksack weiter gen Süden geht", so Geiger.

"Einen guten Weg und Gottes Segen", wünscht die Pfarrgemeinde St. Agatha.

 

Marienandacht

An einem lauen Frühlingsabend im Mai ludt der Liturgiekreis der KFD-Niedersfeld zu einer Marienandacht ans Kapelleken ein. 1933 wurde diese Gebetsstätte zu Ehren der Muttergottes, die am Hillebachsee direkt an der Grönebacher Straße steht, eingeweiht. Über all die Jahre beteten hier die Gläubigen zu Maria um Fürsprache bei Gott und auch diesmal versammelten sich zahlreiche Gläubige, um zu beten und zu singen.

"Eine Marienandacht ohne Gesang ist wie eine Hochzeit ohne Braut", so Hildegard Geilen, die gemeinsam mit Heike Löffler die Andacht vorbereitet hatte. Während im Kirchenraum der Gesang nicht möglich ist, konnte die kleine Gemeinde an der Marienkapelle, da diese in der freien Natur liegt, auch Marienlieder singen.

So waren denn auch alle Teilnehmenden voller Freude und Begeisterung für das Marienlob am frühen Abend. Und erste Gedanken, ob man denn am Kapelleken, an der Lourdes-Grotte oder an der Agatha-Grotte ein Freiluftgebet organisieren wolle, fand großen Anklang.

 

Nach gut sechs Wochen konnten auch die Christen in Niedersfeld am Muttertag, 10. Mai erstmals wieder einen gemeinsamen Gottesdienst mit Präsenz feiern. Zuvor wurden die organisatorischen Vorbereitungen getroffen, damit vor allem die Abstandsregelungen in den Sitzbänken und auf den Laufwegen eingehalten werden können. Vielfach herrschten Bedenken, ob man denn ohne Gemeindegesang und unter den gegebenen Bedingungen einen würdigen Gottesdienst miteinander feiern könne. „Es muss schon ein ziemliches Theater betrieben werden“, so eine wohlwollend kritische Meinung im Vorfeld.

Die Vorbereitungen für die Heilige Messe am Sonntag waren mit Anbringen von Hinweisen und Aufklebern bereits erledigt. Zwei Empfangspersonen begrüßten die Gottesdienstteilnehmer und gaben eine Einweisung in die neuen Regelungen. Kurz vor dem Beginn trat Pastor Pohlschmidt ans Ambo, um die Gemeinde über die besondere Situation zu informieren. Man werde ohne Gemeindegesang auskommen müssen, die Austeilung der Hl. Kommunion werde ungewohnt anders erfolgen und beim Verlassen der Kirche solle ebenfalls der Abstand gewahrt werden.

Knapp drei Dutzend Gläubige feierten dann unter Orgelklängen und mit Gebeten gemeinsam die Eucharistie. Das Fazit: Nicht so schlimm, wie erwartet. „Natürlich vermissen wir die uns bekannte und übliche Form der kirchlichen Feier, aber unter den gegebenen Umständen war diese Heilige Messe würdig und feierlich“, sagten Winfried Borgmann vom Kirchenvorstand und Heike Dietrich vom Pfarrgemeinderat.

Und auch Zelebrant Pastor Henner Pohlschmidt zeigte sich zufrieden: „Es ist ja auch für uns Priester eine schwierige Lage, aber es hat wirklich Freude gemacht, die Messe heute mit allen Anwesenden gemeinsam zu feiern. Die Einschränkungen sind spürbar, aber das Positive überwiegt   ganz eindeutig."

Heilige Messe: Digital
Neuer Youtube-KAnal

Video:

Bitte entnehmen Sie aktuellste Informationen direkt von der Startseite. Sie finden alle Infos des Pastoralverbunds auch auf den Internetseiten www.pvwinterberg.de

 

Glockengeläut verbindet!

Die heimischen Kirchengemeinden schließen sich der gemeinsamen Initiative der evangelischen Kirchenkreise in Westfalen und Wittgenstein und dem Erzbistum Paderborn an. Alle christlichen Kirchen unserer Heimat und weit darüber hinaus werden sich der Initiative anschließen, jeden Abend bis Gründonnertag um 19:30 Uhr zum persönlichen Gebet zu läuten. „Wir rufen dazu auf, eine brennende Kerze ins Fenster zu stellen und im verbindenden Gebet inne zu halten“, so Pfarrer Norbert Lipinski vom Pastoralverbund Winterberg. Jeder möge aber auch auf den Brandschutz achten und die Kerze in ein Glas stellen. Gemeinsamkeit macht stark!

Wir haben zur Aktion "Glockengeläut & Kerze" noch einen Hinweis bekommen, den wir gerne weitergeben möchten: Nicht nur ältere Menschen könnten in der jetzigen Situation, die viele überfordert, den Fehler machen, die brennende Kerze direkt unter die Gardine oder in die Nähe anderer brennbarer Dinge zu stellen. Also möchten wir speziell hierauf noch einmal hinweisen, besondere Vorsicht walten zu lassen. Selbstverständlich kann die Kerze auch in einem Glas auf den Küchentisch gestellt werden und auch batteriebetriebe Alternativen (LED Licht) erfüllen den Zweck des persönlichen und verbindenden Gebetes.

Liebe Christen des Pastoralverbundes Winterberg,

seit Montag, dem 16.03.2020, sind alle unsere öffentlichen Gottesdienste, Tagungen, kirchlichen Fortbildungsangebote, öffentlichen Gremiensitzungen, Wallfahrten und sonstigen Fahrten - laut Anordnung des Erzbischöflichen Generalvikariates - bis auf weiteres ausgesetzt. Dies gilt auch für unsere Pfarrheime, Pfarrbüchereien, einfach für alle kirchlichen Einrichtungen!
Was wir alle sehr schmerzlich bedauern.

Doch die augenblickliche Situation erfordert von unserer Kirche Maßnahmen,
die außergewöhnliche und harte Einschnitte in das gemeindliche Leben mit sich bringen. Nicht zuletzt, um die älteren und kranken Gemeindemitglieder zu schützen und damit auch uns!

Daher möchten wir, das pastorale Team, Ihnen nach Rücksprache mit den Verantwortlichen auf der Bistums-, Dekanats- und Pastoralverbundsebene, unsere weitere seelsorgliche Begleitung vorstellen.

Zunächst sind wir, das pastorale Team, all unsere kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
im Rahmen unserer Möglichkeiten für Sie da.

Auch wenn keine öffentlichen Gottesdienste mehr in unseren Kirchen stattfinden, bleiben doch unsere Gotteshäuser für alle Beter offen. Wenn Sie jedoch unsere Kirchen besuchen, achten Sie bitte darauf, dass Sie genügend Abstand zu den Mit-menschen halten, um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren.

Das kirchliche Leben, welches nun in sehr eingeschränktem Maße stattfinden wird, verlangt von uns allen kluges pastorales Handeln, Weitblick, Ruhe und vor allem Gottvertrauen. Und es wird, trotz aller Einschränkungen, weitergehen -
in Gemeinschaft mit Gott und untereinander.

Daher meine große Bitte an Sie alle, achten Sie bitte aufeinander, helfen Sie Menschen, die unsere Hilfe brauchen, verschließen wir nicht die Augen vor der Not des Anderen. Sollten Sie Hilfe benötigen, zögern Sie nicht uns anzurufen.
All unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pastoralverbundes Winterberg stehen für Ihre Anliegen und Fragen telefonisch zur Verfügung.

Wie sich letztendlich das kirchliche Leben im Einzelnen weiter gestalten wird, können auch wir nicht vorhersagen; wir können aber zum Gelingen der noch zur Verfügung stehenden Möglichkeiten beitragen.


So werden wir Sie in der kommenden Zeit begleiten:

Die Feier der Hl. Messe
„In der derzeitigen Situation ist es Auftrag der Kirche, die Sorgen der Menschen vor Gott zu bringen und ihnen auch weiterhin geistlich nahe zu sein.“

Daher werden die Priester des Pastoralverbundes stellvertretend für die Gläubigen die hl. Messe am Sonntag und den Werktagen feiern und Sie alle in das Gebet einschließen. Diese Feier findet jedoch ohne Beteiligung von Gläubigen statt. Sie alle sind herzlich eingeladen, im Gebet daran teilzunehmen.
Außerdem verweise ich auf die Übertragung der Gottesdienste im Radio, Fernsehen und Internet. Dies gilt auch für die hl. Messe im Krankenhaus, die am Bildschirm im Krankenzimmer mitgefeiert werden kann.
Bitte nutzen Sie in diesen Tagen alle technischen Möglichkeiten.
Auch hier im Pastoralverbund Winterberg arbeiten wir intensiv daran, Ihnen schnellstmöglich die Feier der hl. Messe im Livestream zu ermöglichen. Darüber, wo und zu welchen Zeiten Sie dieses Angebot empfangen können, werden wir Sie schnellstmöglich informieren.
Noch etwas:
Alle Messintentionen werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Taufen und Trauungen
Trauungen und Taufen können aktuell nicht in einer öffentlichen Feier begangen werden. Wir haben uns zudem darauf geeinigt, die Taufen zu verschieben und nur in Notfällen stattfinden zu lassen. Wird dennoch der Wunsch an uns herangetragen, aus triftigen Gründen diese Sakramente nicht verschieben zu können, kann die Feier leider nur im kleinsten Kreis (bei der Taufe Eltern und Paten, bei einer Trauung das Brautpaar und zwei Trauzeugen) stattfinden.
Diese Regelung gilt selbstverständlich auch für die Jubelhochzeiten.
Hier gilt: Bitte vorher mit dem taufenden bzw. trauenden Geistlichen oder Diakon Kontakt aufnehmen.

Kommunion
Die Feier der ersten Heiligen Kommunion muss aufgrund der Gesamtsituation zunächst bis in die zweite Jahreshälfte verschoben werden.

Beichte
Beichtgespräche im Beichtstuhl sind nicht möglich. Bei Beichtgesprächen müssen die notwendigen Hygienemaßnahmen und ein Mindestabstand von 1,5 Metern beachtet werden. Jedoch „Die Spendung des Bußsakramentes soll auf Wunsch allen Menschen ermöglicht werden.“
Auch hier gilt: Bitte vorher mit den Priestern Kontakt aufnehmen.

Firmung
Die Firmfeiern müssen aufgrund der Gesamtsituation ebenfalls bis in die zweite Jahreshälfte verschoben werden.

Krankensalbung
„Die Spendung der Krankensalbung an einzelne Gläubige soll auf Wunsch den alten und kranken Menschen ermöglicht werden. Bitte beachten Sie dabei die Auflagen in den Krankenhäusern bzw. Seniorenheimen und nehmen Sie ggf. mit der Geschäftsführung Kontakt auf. Seelsorgerinnen und Seelsorger in den Einrichtungen werden gebeten, mit der Geschäftsführung zu klären, ob regelmäßige Besuche in der Einrichtung möglich sind.“ Auch zu Hause ist die Spendung der Krankensalbung möglich.
Auch hier gilt: Bitte vorher mit den Priestern Kontakt aufnehmen.

Krankenkommunionen
„Die Spendung der Krankenkommunion an einzelne Gläubige soll auf Wunsch den alten und kranken Menschen ermöglicht werden.“ Im Falle der Verschiebung oder der vorübergehenden Aussetzung der Krankenkommunion, worüber wir Sie informieren werden, besteht die Möglichkeit, in der geistigen Kommunion und dem Gebet unserem Herrn nahe zu sein.

Wie gehen wir bei den Beerdigungen vor
Beerdigungen dürfen in dieser besonderen Situation aktuell ausschließlich im kleinsten Kreis (maximal 5 Personen) direkt am Grab stattfinden. Diese Situation bringt es auch mit sich, dass Wortgottesdienste in Friedhofskapellen bzw. das Requiem in Kirchen und Kapellen nicht möglich sind. Trotz dieser Begleitumstände wird darum gebeten, auf ein würdiges Begräbnis zu achten. Ein Requiem kann zu einem späteren Zeitpunkt angepasst gefeiert werden. Auch das Kondolenzgespräch wird nur telefonisch stattfinden.
Auch hier gilt: Bitte vorher mit den Seelsorgern Kontakt aufnehmen.

Pfarrbüros
„Bitte achten Sie darauf, dass die Pfarrbüros verlässlich besetzt sind. Der Kontakt sollte derzeit ausschließlich per Mail und per Telefon erfolgen. Sorgen Sie bitte dafür, dass die Gläubigen die entsprechenden Adressen und Telefonnummern gut sichtbar vermittelt bekommen. Die Homepage kann ein geeignetes Mittel sein, um Informationen sowie Gebetsimpulse für den häuslichen Gebrauch an Gemeindemitglieder weiterzugeben.“

Daher werden unsere Pfarrbüros zu den üblichen Zeiten geöffnet sein, jedoch ohne Publikumsverkehr. Sie können gerne über das Telefon, Mail und Fax mit uns Kontakt aufnehmen (die Nummern finden Sie in den Pfarrnachrichten oder auf unserer Homepage) oder eine Nachricht in den Briefkasten werfen, damit das Allnotwendigste erledigt werden kann.
Benötigte Unterlagen und Dokumente können dann, nach vorheriger telefonischer Absprache, in den Pfarrbüros entweder zugesandt oder abgeholt werden.

Osterfeierlichkeiten
„Unter den besonderen Umständen müssen die Feiern zu den Kar- und Ostertagen in den Gemeinden leider abgesagt werden. Unser Erzbischof wird das österliche Triduum für das Erzbistum unter Anwesenheit des Domkapitels im Hohen Dom unter Ausschluss der Öffentlichkeit feiern. Es ist vorgesehen, diese Gottesdienste im Livestream als besonderen Service für die Gläubigen zu übertragen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass das österliche Triduum vom Priester nicht privat gefeiert werden darf.“
Glauben Sie mir, wir im Pastoralteam arbeiten intensiv daran, den Geist der Ostertage nicht völlig aus den Augen zu verlieren.

Unser Generalvikar Alfons Hardt:
„Die aktuellen Regelungen gelten zunächst bis einschließlich 19. April 2020. Zu gegebener Zeit erhalten Sie weitere Informationen. Ich verweise auch auf die Homepage des Erzbistums Paderborn (erzbistum-paderborn.de). Hier gibt es einen Ticker mit den neuesten Informationen sowie mit geistlichen Impulsen.

Generalvikar Alfons Hardt bittet dringlich darum, dass die Anweisungen der örtlichen Gesundheitsämter bzw. der kommunalen und staatlichen Stellen wie auch die Weisungen seitens des Erzbistums eingehalten werden. Gemeinsam mit Erzbischof Hans-Josef Becker habe er die Erwartung, dass sich in dieser für das Land so schwierigen Situation alle solidarisch zeigen und alle Anweisungen der öffentlichen und kirchlichen Behörden unterstützt und befolgt werden.“

Für Rückfragen stehen sowohl die Seelsorgerinnen und Seelsorger des Pastoralverbundes als auch das Erzbischöfliche Generalvikariat weiterhin gerne zur Verfügung. Über die weitere Entwicklung und über alle erforderlichen Veränderungen werden wir Sie über die Pfarrnachrichten, Zeitung und Aushänge an unseren Kirchen und auf unserer Homepage (www.pvwinterberg.de) immer sehr zeitnah informieren. Dort finden Sie auch täglich einen neuen geistlichen Impuls.

Ich wünsche Ihnen, Ihren Familien und allen Menschen unseres Pastoralverbundes vor allem Gesundheit, Ausdauer, Geduld, Kraft und Gottes Segen. Bitte achten Sie aufeinander. Die Solidarität und Nächstenliebe können auf dem momentanen schwierigen Weg gute Wegbegleiter werden.

In herzlicher Verbundenheit und bitte passen Sie auf sich auf!

Für das pastorale Team
Ihr Pfarrer
Norbert Lipinski

Wir lassen die Kirche im Dorf

Hier sind Informationen zur Kirchengemeinde St. Agatha Niedersfeld hinterlegt. Die folgenden Themen leiten auf weitere Informationsseiten zur Kirchengemeinde.

Infos aus dorf und Dorfkirche

 

Unser Kirchengemeinde in Z D F

Zahlen - Daten - Fakten unserer Kirchengemeinde 2019

  • Zahl der Katholiken: 1047
  • Das Sakrament der Taufe empfingen: 5 Kinder
  • Zur Erstkommunion wurden geführt: 12 Kinder
  • Das Sakrament der Firmung empfing: 1 Jugendliche
  • Das Sakrament der Ehe spendeten sich: 2 Paare
  • Zu Gott heimgerufen wurden: 11 Personen
  • Aus der kath. Kirche ausgetreten sind: 5 Personen
 

Pfarrkirche St. Agatha

Wir stellen hier unser Kirchengebäude und die Orgel vor und blicken zurück in die (kurze) Geschichte unserer Kirchengemeinde.

Kirchengebäude | Orgel | Historie

 

Kontakt & Gremien

Wir haben fast immer ein offenes Ohr, mindestens aber einen offenenen E-Mail-Kanal. Hier stellen wir die Personen im kirchlichen Dienst vor.

Seelsorger | Pfarrbüro | Pfarrgemeinderat | Kirchenvorstand

 

Aktivitäten & Kirchenleben

Über einige der Feste und Veranstaltungen berichten wir an dieser Stelle und geben dazu Eindrücke und Erläuterungen.

Weihnachtszeit | Krippen | Sternsinger | Patronate | Prozession

 

Kirche im Freien

Gebetsorte in der Natur

Kapellen | Grotten | Feldkreuze

Kirche ist vielfältig. Gott ist überall. Auch in der Natur lässt sich Andacht halten. Niedersfeld bietet dazu ganz viele Möglichkeiten.

 

Impressum für den Bereich www.niedersfeld.info/kirche:

Katholische Kirchengemeinde St. Agatha Niedersfeld
Körperschaft des öffentlichen Rechts

Vertreten durch den Kirchenvorstand:
Vorsitzender Pfarrer Norbert Lipinski
stv. Vorsitzender: Winfried Borgmann, Geschäftsführer

Alter Schulweg 3, 59955 Winterberg-Niedersfeld

Verantwortlicher i.S.d. § 55 Abs. 2 RStV: Winfried Borgmann (Adresse siehe oben)

Im Übrigen wird auf die Angaben im Impressum dieser Homepage sowie auf die Datenschutzbestimmungen dieser Homepage verwiesen. Die Links dazu sind jeweils am Ende dieser Internetseiten zu finden.

Zum Thema: Kirchen-Klima:

 
Wetter
Webcam
Facebook

Dorfgemeinschaft Niedersfeld e.V.   •   Josefsweg 1   •   59955 Winterberg  

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