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Dorf-Dönekes

 
 

Die besonderen Ereignisse dieser Tage:

Es ist nur einer von vielen Kalendertagen, aber hinter manchem Tag verbirgt sich eine Tradition oder andere Besonderheit. Wir haben mal im Internet gestörbert und nachgesehen. Hier wird's erklärt:

Dorfpatrone
Peter und Paul

Schutzpatrone der Dorfgemeinschaft

Üblich und bekannt sind Schutzpatrone für Kirchen. In Niedersfeld gibt es neben der Kirchenpatronin St. Agatha auch die Schutzpatrone des Dorfes, Petrus und Paulus. Die beiden Apostel starben um das Jahr 67 in Rom. Die wohl berühmteste Kirche, die dem Hl. Petrus geweiht ist, ist der Petersdom im Vatikan. Da Petrus und Paulus - Peter und Paul - die Schutzpatrone des Dorfes sind, wird anlässlich dieses Hochfestes die Prozession am Sonntag vor bzw. nach diesem Fest gefeiert.

Rückblick: Prozession 2018

Peter und Paul feiert die Dorfgemeinschaft Niedersfeld am 29. Juni. Die Kirchengemeinde hatte am 1. Juli zur äußerlichen Feier des Hochfestes Petrus und Paulus zur Prozession eingeladen. Fähnchen schmückten den Gebetsweg und feierliches Geläut rief zum Gottesdienst.

Diakon Rudolf Kretzer predigte von den beiden Heiligen, die unterschiedlicher kaum sein können und deren Namen doch immer wieder gemeinsam genannt werden. Petrus eher konservativ, vorsichtig, nur keine Experimente. Tradition ist ihm heilig. Paulus dagegen hat den Mut, auch neue Bahnen zu beschreiten.

Und das bezog der Diakon auch auf die Niedersfelder Kirchengemeinde. Während die einen den alten Gewohnheiten, wie z.B. der Fronleichnamsprozession nachtrauern, schreiten die anderen den neuen Zeiten des Pastoralverbunds entgegen. "Wir müssen umdenken, unsere Gewohnheiten ablegen, an die neuen Rahmenbedingungen anpassen", forderte Kretzer in Bezug auf den Veränderungsprozess im Pastoralverbund. Es sei nur schwer zu ertragen, dass immer wieder Menschen neuen Ideen zu wenig aufgeschlossen gegenüberstünden.

Die "Peter-und-Paul-Prozession" hat eine über hundertjährige Tradition, die Mitte der 1965er Jahre "wegen des zunehmenden Verkehrs auf der Bundesstraße" ganz aus dem kirchlichen Veranstaltungskalender gestrichen wurde.

Dass Petrus zu seinem Ehrentag auch gutes Wetter bescheren kann, war diesmal schon Tage vorher abzusehen. So führte die Prozession wieder über die große Gebetsrunde aus der Kirche zur ersten Station im Josefsweg (Kindergarten/Josefshaus).

Die zweite Station führte zur Marienkapelle am Hillesee. Die Kapelle war mit hohen ehrenamtlichen Einsatz erst kürzlich mit einem neuen Farbkleid versehen worden, Spendengelder aus der Kirchengemeinde machten das möglich.

An der Agatha-Grotte (Kurpark) hatte Petra Stahlschmidt mit den Kindern des St. Agatha-Kindergartens ein Lied und Fürbitten einstudiert. Auch die Station hatten die Kinder gemeinsam mit der kfd vorbereitet.

Den feierlichen Abschluss der von der Blasmusik Niedersfeld gestalteten Prozession, an der auch die Fahnenabteilungen der Vereine teilnahmen, läutete Vikar Engel mit dem "Te Deum" ein, welches von der großen Orgel intoniert und von der Festgemeinde mit kräftigem Gesang begleitet wurde.

Zur Verabschiedung läuteten auch zur Mittagsstunde erneut die Glocken ein bischen festlicher als sonst.

 
 

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